Austria

Drosten: "Im schlimmsten Fall 100.000 Infektionen"; FFP2-Maskenpflicht mit Schlupflöchern

Virologe Christian Drosten: "Da bin ich sehr zuversichtlich"

© APA - Austria Presse Agentur

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Marie North, Josef Siffert

Nationale und internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Österreichs Impfplan wackelt

    Schlechte Nachrichten von der Impf-Front: Weil die EU sich so lange bei der Zulassung von Astra Zeneca Zeit lässt, bekommen die Europäer vorerst weniger Impfstoff geliefert. Für Österreich heißt das, dass wir jetzt im ersten Quartal statt 2.000.000 Impfdosen nur 600.000 bekommen.

    Was das für Österreichs Impfplan bedeutet, lesen Sie hier: 

  • FFP2-Maskenpflicht: Unterschiedlich strenge Durchsetzung im Handel

    Ab Montag müssen Kunden in Geschäften eine FFP2-Maske tragen. Seit gestern verkaufen die meisten Ketten solche Masken um 59 Cent, die Lugner-City sogar um 50 Cent. Bisher kosteten sie 2 bis 8 Euro. Entsprechend groß ist die Nachfrage, allerdings versichern die großen Ketten alle, genug Masken zu haben. Unterschiede dürfte es aber geben, wie strikt das Verbot ab Montag durchgesetzt wird, ergab ein Rundruf der APA.

  • USA: Joe Biden will per Erlass neue Coronahilfen durchsetzen

    Der neue US-Präsident Joe Biden will per Erlass neue Hilfen für die Bevölkerung in der Corona-Krise einführen. Dazu gehört eine bessere Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Außerdem wolle Biden durchsetzen, dass Arbeitnehmer, die ihre Jobs wegen Corona-Risiken aufgeben, Arbeitslosengeld bekommen. Zudem werde er das Finanzministerium anweisen, die Übermittlung beschlossener Direktzahlungen an Einwohner zu verbessern.

    Bei den Lebensmittelhilfen geht es unter anderem um die Versorgung einkommensschwacher Familien. Nach Angaben des Weißen Hauses sind in den USA etwa 29 Millionen Erwachsene und 12 Millionen Kinder von einer "Hungerkrise" betroffen. Viele Kinder aus ärmeren Haushalten sind auf Schulessen angewiesen - was ihnen nun fehlt, weil Bildungseinrichtungen wegen der Pandemie geschlossen sind. Außerdem will Biden dafür sorgen, dass mehr Bundesbeschäftigte mindestens 15 Dollar pro Stunde bekommen.

    Der Präsident von den Demokraten will auch mit einem weiteren Konjunkturpaket von 1,9 Billionen Dollar (1,56 Billionen Euro) die Impfkampagne beschleunigen und gegen die Wirtschaftskrise ankämpfen. Dafür muss Biden die Zustimmung des Kongresses gewinnen. Im Senat kündigten allerdings mehrere Republikaner Widerstand an, weil ihnen der Betrag zu hoch ist.

  • Indien verschickt Millionen Impfdosen

    Indien hat begonnen, im Land produzierte Corona-Impfstoffe ins Ausland zu verkaufen. Erste Lieferungen seien am Freitag nach Brasilien und Marokko geschickt worden, teilte das indische Außenministerium mit. Die beiden Länder würden zunächst je zwei Millionen Dosen des Impfstoffs des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca erhalten, hieß es vom brasilianischen Gesundheitsministerium beziehungsweise vom marokkanischen TV-Sender 2M.
    Indien wird oft als die „Apotheke der Welt“ bezeichnet, da im zweitbevölkerungsreichsten Land nach eigenen Angaben rund die Hälfte aller Impfstoffe weltweit hergestellt wird.

  • Mehr Suizide in Japan

    Die Zahl der Suizide in Japan ist im vergangenen Jahr und damit mitten in der Corona-Pandemie zum ersten Mal seit elf Jahren gestiegen. 20 919 Menschen nahmen sich vorläufigen Daten der nationalen Polizeiagentur zufolge das Leben, knapp 4 Prozent mehr als 2019. Fast 7000 von ihnen waren Frauen, das entspricht einem Anstieg von 14,5 Prozent, teilte die Behörde am Freitag in Tokio weiter mit.
    Regierungsberichten zufolge gingen in der Corona-Pandemie 2020 in Japan Millionen von Zeitarbeits- und Teilzeitarbeitsplätzen verloren, von denen viele von Frauen und jungen Menschen besetzt waren.

  • Ungarn ertzeilt Sputnik V. Notfallgenehmigung

    Ungarn kauft von Russland große Mengen des Corona-Impfstoffs „Sputnik V“. Das gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto, der sich aktuell zu Verhandlungen in Moskau aufhält, am Freitag laut Ungarischer Nachrichtenagentur MTI bekannt. Konkret gehe es dabei um zwei Millionen Dosen - also Vakzine für insgesamt eine Million Menschen. Einen Zeitpunkt, ab wann der Impfstoff „Sputnik V“ verabreicht wird, nannte Szijjarto keinen. Der Kaufvertrag wurde bereits in der Nacht mit dem russischen staatlichen Investitionsfonds (RFPI) unterzeichnet, wobei die Lieferungen in drei Phasen erfolgen sollen - im ersten Monat 300.000 Dosen, im zweiten Monat 500.000 und im dritten Monat 200.000. Die ungarischen Behörden - das Landesinstitut für Gesundheitswesen (OGYEI) und das Nationale Zentrum für Volksgesundheit (NNK) - erteilten bereits die Notfallgenehmigung für den Einsatz des russischen Impfstoffes in Ungarn.
    Den Kauf der Vakzine begründete Szijjarto damit, dass täglich 100 oder mehr Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus sterben und die Pandemie-Einschränkungen der Wirtschaft täglich einen Schaden von zehn Milliarden Forint (27,98 Mio. Euro) zufügen.

  • In St. Moritz wird wieder gefeiert

    Pünktlich zum Wochenende wurden die am Montag verhängten Corona-Schutzmaßnahmen im Nobelskiort wieder aufgehoben. Nur über zwei Luxushotels, die sich zum Corona-Hotspot entwickelt hatten, bleibt die Quarantäne verhängt. Allerdings dürfen die Gäste, wenn sie wollen, abreisen. Doch die meisten wollen gar nicht und bleiben zumindest bis zum 27. Jänner. 

  • AUA verschärft die Maskenpflicht: ab Montag nur FFP2-Masken erlaubt

    Die Austrian Airlines (AUA) verschärft ihre Maskenpflicht. Ab Montag sind auf allen Flügen nur noch FFP2-Masken erlaubt, das gelte sowohl für die Crew als auch für die Passagiere, teilte die AUA am Freitag mit. Die Verschärfung erfolgt im Zuge der Ausweitung der Maskenpflicht in Österreich bis zum 3. Februar. Die AUA führt die FFP2-Pflicht allerdings "bis auf Weiteres" - also ohne ein genaues Enddatum - ein.

    Mehr dazu:

  • "James Bond"-Stuntman erlag Covid-19

    Prominenter Todesfall in Frankreich: Der legendäre Stuntman Remy Julienne ist laut Medienberichten am Donnerstagabend im Alter von 90 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

  • Schüler-Appell: Prüfungen und VWA verschieben oder streichen

    Vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten sollten verschoben, Semesternachrichten und praktische Prüfungen gestrichen werden.

  • Corona: Was man über den Astra Zeneca-Impfstoff bisher weiß

    Die Zulassung in der EU könnte Ende Jänner erfolgen. Warum es Diskussionen um die Wirksamkeit gibt.

  • 218 Neuinfektionen in der Steiermark

    In der Steiermark sind am Donnerstag bis Mitternacht 218 Personen als neu mit dem Coronavirus infiziert gemeldet worden. 2.211 Menschen sind aktiv mit dem Virus infiziert, es wurden 43.518 Genesene gemeldet. Von Montag bis inklusive Donnerstag starben insgesamt 40 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, wobei es sich dabei zum Teil um Nachmeldungen in das EMS (Epidemiologische Meldesystem) handelt.

    Mit Stand Freitag um 7.00 Uhr sind in der Steiermark insgesamt 1.531 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, wie die Landeskommunikation Steiermark mitteilte.

  • Österreichs Sportstars fordern eine Rückkehr des Teamsports

    Heimische Sportstars haben sich der Initiative von elf österreichischen Teamsport-Verbänden angeschlossen, die sich auch in der Coronavirus-Pandemie eine baldige Rückkehr zum Breiten- und Nachwuchssport zum Ziel gesetzt hat. ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger etwa betonte die Bedeutung einer "nachhaltigen Perspektive" - insbesondere für Kinder und Jugendliche.

  • 33 Neuinfektionen im Burgenland

    Im Burgenland sind 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Eine 93-jährige Frau aus dem Bezirk Güssing ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, teilte der Koordinationsstab Coronavirus am Freitag mit. In den burgenländischen Spitalern werden derzeit 53 an Covid-19 Erkrankte behandelt, acht davon auf der Intensivstation. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle beträgt im Burgenland 10.772.

  • VW macht trotz Krise 10 Milliarden Euro Gewinn

    Volkswagen hat sich in der Corona-Krise als robust erwiesen. Der Betriebsgewinn halbierte sich zwar zum Vorjahr auf rund 10 Mrd. Euro. Zum Jahresende hin habe sich das Geschäft aber erholt, teilte der Konzern am Freitag mit. Im Jahr davor hatte der weltgrößte Autokonzern einen vergleichbaren Gewinn von 19,3 Mrd. Euro ausgewiesen.

    Mehr dazu:

  • FFP2-Maskenpflicht ab Montag/ÖBB: Nichteinhaltung kostet 40 Euro

    Ab Montag gilt unter anderem im öffentlichen Verkehr und somit auch für alle Fahrgäste in den Zügen, Bussen und Bahnhöfen der ÖBB das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken. Die Fahrt ohne FFP2-Maske oder mit einem Mund-Nasen-Schutz geringerer Schutzklasse ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt und wird entsprechend gestraft, erinnerten die Bundesbahnen heute. Die Nichteinhaltung der neuen Vorgaben kann bis zu 40 Euro kosten.

    Neben der Geldstrafe könne bei beharrlicher Verweigerung auch durch das Zugpersonal ein Fahrtausschluss ausgesprochen werden. Mit der Einführung der neuen Regelung werden wieder Schwerpunktkontrollen durchgeführt.  Alle Mitarbeiter in den Zügen, Bussen und Bahnhöfen werden ab Montag eine FFP2-Maske bei der Arbeit verwenden, wurde betont. In den vergangenen zwei Wochen seien bereits mehrere tausend Stück an Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sowie Postbuslenkerinnen und Postbuslenker ausgegeben worden.

  • 2.088 gemeldete Corona-Infektionen in Österreich

    Die hohe Zahl liegt aber an über 500 Nachmeldungen in Salzburg. 2.048 neue Genesene.

    Die aktuellen zahlen finden Sie hier:

  • Impf-Voranmeldungen: Kärnten überprüft Daten von Impfwilligen nicht

    10.687 Personen sind in Kärnten mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft. Glattgelaufen ist dabei nicht immer alles. Wie die Fälle von mehreren Bürgermeistern, die sich bei Impfungen in Pflegeheimen vorgedrängt haben, beweisen. 

    Erfahren Sie mehr hier:

  • Riesiges Feuer in weltweit größter Impfstoff-Fabrik

    In einem Gebäude des weltweit größten Impfstoffproduzenten in Indien ist am Donnerstag ein Großfeuer ausgebrochen, berichten die KollegInnen der futurezone.

    Das Serum Institute stellt auch den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca für Indien und andere Märkte unter dem Namen Covishield zu günstigen Preisen her.

  • Spahn: Absage an Zero-Covid Strategie

    Aus Sicht des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) ist die Null-Covid-Strategie für Deutschland nicht geeignet. "Das Modell sehe ich nicht auf Deutschland übertragbar“, sagte Spahn am Freitag in Berlin.

    Das Land liege in der Mitte eines Kontinents, in der Mitte der Europäischen Union, "deswegen sehe ich Null als dauerhafte Zielmarke nicht als das, was in einem Land wie Deutschland mit unserer Lage und Situation funktionieren kann.“ Eine Initiative „Zero Covid“ macht sich mit diesem Ziel gerade für einen kompletten Shutdown europaweit stark.

    Stattdessen müssten die Infektionszahlen weiterhin reduziert werden und möglichst niedrig bleiben, so Spahn weiter. "Wir müssen einen Weg finden.“ Gegebenenfalls auch mit entsprechenden Maßnahmen an der Landesgrenze, um die Corona-Infektionen in Deutschland zu reduzieren und gering zu halten.

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