Austria

Dieselskandal - Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler hat begonnen

Rupert Stadler, the former CEO of Volkswagen's Audi brand, stands amid police officers as he arrives for his trial in Munich charged with fraud in connection with an emissions cheating scandal in Munich
Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler muss sich ab heute wegen Betruges vor Gericht verantworten.

MÜNCHEN/INGOLSTADT. Fünf Jahre nach der Aufdeckung des Dieselskandals hat am Mittwoch die strafrechtliche Aufarbeitung vor Gericht begonnen. Der Staatsanwalt hat den früheren Audi-Vorstandschef Rupert Stadler und drei ehemalige leitende Audi-Ingenieure wegen Betruges angeklagt.

Der Prozess findet wegen Corona unter erschwerten Bedingungen in einem großen Saal in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim statt. Stadler fuhr in einem grauen Wagen vor und betrat das Gebäude zusammen mit seinen Anwälten. Auch der ehemalige Porsche-Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz sowie die beiden weiteren Mitangeklagten sind erschienen. Hatz war bis 2009 Leiter der Motorenentwicklung bei Audi und dann bei VW. Stadler betrat den Saal in blauem Anzug, weißem Hemd und braunen Schuhen. Er grüßte Hatz mit einem "Faust-Check". Im Saal werden Mund-Nasen-Masken getragen.

Die Ingenieure sollen über 400.000 Dieselmotoren ab 2008 so manipuliert haben, dass sie Abgastests bestehen, aber auf der Straße mehr Stickoxide ausstoßen. Zwei Ingenieure haben das schon zugegeben. Stadler soll zwar erst nach Aufdeckung des Skandals durch die US-Umweltbehörde im September 2015 von der Sache erfahren haben, so das Ergebnis der jahrelangen Ermittlungen. Trotzdem habe er die Produktion und den Verkauf manipulierter Autos in Europa erst später gestoppt. Stadler weist die Vorwürfe zurück.

Der Prozess soll zwei Jahre dauern, das Urteil wird Ende 2022 erwartet.

Football news:

Lucescu sagt, dass er es war, der 1998 zum ersten mal Pirlo auf das Feld brachte. Das ist nicht ganz so, aber Mircea hat eine wichtige Rolle in der Karriere des neuen Juve-trainers gespielt
Brunou über den Elfmeter: Ich bin ein Mensch, das passiert. Der nächste Punkt ist genau
Neymar will seinen Vertrag bei PSG verlängern, der Klub hat aber noch keine Verhandlungen aufgenommen. PSG-Stürmer Neymar will weiter für den französischen Klub spielen. Nach Informationen von Le Parisien fühlt sich der Brasilianer derzeit sehr wohl bei PSG, doch die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit dem Klub haben noch nicht begonnen. Das ärgert Neymars Umfeld
Schiedsrichter Oliver ist für das Spiel Bayern - Atlético Madrid in der Champions League nominiert. Er arbeitete für das Spiel Everton - Liverpool
Ex-Schiedsrichter Halsey: Erstaunt, dass Pickford nicht rot gegeben hat. Er gefährdete die Gesundheit von Van Dyck
Ander Herrera: ich habe keine Liebe von Manchester United gespürt. PSG-Mittelfeldspieler ander Herrera, der früher für Manchester United spielte, hat sich über den englischen Klub geäußert
Piqué ist bereit, bei Barça auf Lohnsenkungen zu verzichten