Austria

Die "schlaue" Tonne hilft in Wolfern Restmüll vermeiden

Wiederverwertbare Rohstoffe gehören nicht in die Koloniakübel. Die Gemeinde Wolfern bietet ab jetzt ihren Bürgern einen finanziellen Anreiz, alle verwertbaren Abfälle auszusortieren und die anfallende Menge Restmüll möglichst kleinzuhalten.

Mehr als 1100 Mülltonnen in der Gemeinde wurden mit einem Chip versehen, der mit den Müllfahrzeugen der Entsorgerfirma Waitzinger kommuniziert. Wird bei einem Haushalt die Restmülltonne entleert, erfasst der Bordcomputer des Lkw den Chip und zeichnet den Vorgang auf. Die Gemeindebürger bezahlen keine Pauschale für die Müllabfuhr, sondern nur die tatsächlichen Entleerungen. "Das schafft einen Anreiz, genauer zu trennen, und keine Wertstoffe mehr im Restmüll zu lassen", sagt Bürgermeister Karl Mayr (VP), der beim fachbezogenen Internetsurfen auf das System in Deutschland gestoßen ist.

Die Digitalisierung der Müllabfuhr löst in Wolfern das bisherige System ab, bei dem die Bewohner Banderolen für die Entleertermine am Gemeindeamt lösten. "Jetzt geht die ganze Abbuchung automatisch", verspricht sich Mayr von den Chipkarten an den Gebinden, dass die Bevölkerung Restmüll und sich selber Entsorgungsgebühren spart. Für noch mehr Annehmlichkeiten der Elektronik bei der Müllabfuhr hat Mayr auch den Wolferner Softwareentwickler Bernhard Steinmayr (ESA – Elektronische Steuerungs- und Automatisierungs Ges.m.b.H.) an Bord geholt. Steinmayr soll sich eine App überlegen, mit der Informationen über die Müllabfuhr direkt auf das Handy kommen.

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