Austria

Die Ost(er) ruhe vor dem „Impf-Sturm“

Was als – je nach Zählweise – vier- bzw. sechstägige Osterruhe begann, hat auch hierzulande nun in einem wochenlangen Dauer-Lockdown geendet. „Bis auf Weiteres“, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der für die Kliniken zuständige Landesvize Stephan Pernkopf und auch Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) unisono erklärten, wolle man sich der Verlängerung der Schutzmaßnahmen noch anschließen. Immer noch zu hoch seien die Infektionszahlen, zu kritisch sei nach wie vor die Lage auf den Intensivstationen.

Politische Kritik an Verlängerungen
Nicht nur unter den Landsleuten, sondern auch politisch sorgte dieser Schritt für viel Wirbel. „Planlosigkeit“ und „Konzeptlosigkeit“, attestiert etwa SP-Landesvize Franz Schnabl. Von einem „schwarz-rot-grünem Einsperrpaket“ ist bei der FP die Rede. „Ein Armutszeugnis“, meint Landespartei-Chef Udo Landbauer. Kritik kommt indes auch von den Neos. Die neuerliche Verlängerung sei „nicht mehr nachvollziehbar“, so Landessprecherin Indra Collini. Am Vorgehen der Landeshauptleute Michael Ludwig und Johanna Mikl-Leitner stößt man sich indes bei den Grünen.

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Auch wenn Bürgermeister Michael Ludwig und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sich gerne zu Bundesthemen äußern, bleibt der Lockdown Bundeskompetenz. Unser designierter Minister Wolfgang Mückstein kann sich eine Verlängerung des Lockdowns vorstellen!

Die grüne Landessprecherin Helga Krismer übt Kritik an den Landeshauptleuten.

Bald mehr Stichtage auf dem Weg aus der Krise
Ob die „Osterruhe“ dann tatsächlich am 2. Mai – oder vielleicht doch gar erst zu Pfingsten – enden wird, hängt indes auch vom Impf-Fortschritt ab. Zumindest hierzu gibt es positive Neuigkeiten. „Die Impfzentren sind im Aufbau“, heißt es von den Behörden. Parallel zu den Öffnungen im Mai könne dann auch der Impf-Turbo endlich gezündet werden.

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