Austria

Die 5 größten Fehler beim Sonnenschutz

Zwar dürfen wir derzeit das Haus oder die Wohnung nur bedingt verlassen, deshalb sollte aber auf keinen Fall auf den Sonnenschutz

Sommer, Sonne, Sonnenbrand! Der Frühling hat auch in Österreich endlich Einzug gehalten und die wärmenden Sonnenstrahlen sind gerade in Tagen wie diese der reinste Genuss. Doch Vorsicht: Unsere Haut braucht selbst bei einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft ausreichend Schutz vor der Sonne. Wir verraten euch die 5 schlimmsten Fehler und wie ihr Sonnenbrand, Hautkrebs sowie Falten richtig vorbeugen könnt:

1Zu wenig Sonnencreme

Bei Sonnencreme gilt: Viel hilft viel. Der auf der Packung angegebene Lichtschutzfaktor wird nämlich nur erreicht, wenn man die ausreichende Menge auf Körper und Gesicht aufträgt, ansonsten wird die Schutzzeit radikal verkürzt oder ist gar nicht gegeben.

Die Lösung: Die Experten von Eucerin, der führenden Marke unter den medizinischen Hautpflegeprogrammen, unterteilen dazu den Körper in 11 Regionen (Gesicht, linker Arm, rechter Arm, Dekolleté, Bauch, linkes Bein vorne, rechtes Bein vorne, linkes Bein hinten, rechtes Bein hinten, Schultern, Rücken). Diese sollten jeweils mit einer ordentlichen Portion Sonnenschutz eingecremt werden. Zur Mengenorientierung wird jeweils ein dicker Strang, der von der Spitze des Mittelfinger bis zur Handwurzel reicht, empfohlen. Im Falle eines Sprays sollten pro Region 15 (!) Sprühstöße aufgetragen werden.

2Nicht gründlich genug auftragen

Schon gewusst, dass es sowohl bei Männern als auch bei Frauen typische Stellen gibt, die immer beim Eincremen vernachlässigt werden? Insbesondere Hautstellen rund um die Badekleidung werden aus Angst vor Flecken häufig ausgespart. Auch Stellen, die man schlechter erreicht wie Rücken, Füße oder Oberschenkelrückseite bleiben oft unbedeckt. Und: Sogar die sehr dünnen und damit besonders empfindlichen Augenlider werden oft vergessen.

Die Lösung: Creme dich bereits vor dem Ankleiden komplett ein – und lass dir bei der Rückseite helfen. Sonnencremes für das Gesicht oder sogar speziell für die Augenpartie schützen die empfindlichen Augenlider effektiv.

3Zu spät oder nicht oft genug auftragen

Viele tragen den Sonnenschutz erst im Freien oder gar dann auf, wenn sie erste Spannungen oder Rötungen an der Haut bemerken. Übrigens: Wasserfest hin oder her, nur einmal auftragen ist keinmal.

Die Lösung:Um von Anfang an einen wirksamen Sonnenschutz zu haben, solltest du dich schon eincremen, bevor du in die Sonne gehst. Wiederhole den Vorgang nach 30 Minuten und nach jedem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen, um den Schutz zu erhalten. Du magst das klebrige Gefühl unter der Kleidung nicht? Kein Problem: Die "Sun Oil Control Body Dry Touch Gel-Creme" von Eucerin zieht in Sekundenschnelle ein und hinterlässt keinerlei Glanz oder klebrige Rückstände auf der Haut.

4Alte Sonnencreme verwenden

Vom vergangenen Sommer sind noch Sonnencremes übrig? Bitte Vorsicht! Hier kommt es auf das Haltbarkeitsdatum an, ob die Creme überhaupt noch ausreichend Schutz bietet. Vor allem, wenn sie viel Hitze abbekommen hat, kann der UV-Schutz mittlerweile unzureichend sein.

Die Lösung: Kontrolliere das Haltbarkeitsdatum auf der Packung. In der Regel ist Sonnencreme 12 Monate lang nach dem ersten Öffnen haltbar. Auch scharfer Geruch, abgesetztes Öl oder Wasser können Anzeichen für abgelaufene Cremes sein. Wurde die Sonnencreme bisher nicht geöffnet, gilt allerdings eine Haltbarkeit von rund 30 Monaten.

5Der falsche Lichtschutzfaktor

Von Cremes mit LSF 50 wird man doch gar nicht richtig braun? Das stimmt so nicht, vielmehr wird so der hauteigene Schutz deutlich verlängert. Eine Bräunung findet trotzdem statt, nur langsamer. Je nach Hauttyp und Umstand sollte man einen ausreichenden Schutz anwenden – so ist auch in höheren Lagen wie den Bergen ein entsprechend höherer UV-Schutz angebracht, da hier die Strahlung intensiver ist.

Die Lösung: Gerade helle Hauttypen sollten auf einen höheren Lichtschutz zurückgreifen, bis durch eine sanfte Bräune mehr Eigenschutz gegeben ist. Jeder Hauttyp hat eine spezielle Eigenschutzzeit, die mit dem LSF multipliziert wird und so die Anzahl der Minuten ergibt, die der Schutz hält. Wer zum Beispiel Hauttyp 1, also sehr hell ist, hat nur eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten. Durch einen LSF 50 kann man folglich 500 Minuten in der Sonne bleiben, ohne einen Schaden zu erleiden.

(Christine Scharfetter)

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