Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten November 2016 sparten die amerikanischen Journalisten nicht mit Selbstkritik. Zu sehr habe man den politischen Neuling unterschätzt, zu sehr habe man den Einfluss etablierter Medien überschätzt. Zwei Faktoren, die maßgeblich zum Sieg Trumps beitrugen. Er hatte die Mechanismen der Onlinemedien meisterhaft für sich genutzt. Diesmal wollen die Journalisten darauf vorbereitet sein. Rund sieben Monate vor der Wahl am 3. November steht der Kampf gegen Manipulation, Desinformation und Fake News in den sozialen Netzwerken ganz oben auf der Agenda.