Austria

Derzeit keine österreichweiten Maßnahmen nach OÖ-Cluster; Clubs und Diskos bleiben geschlossen

Bundeskanzler Sebastian Kurz

© REUTERS/Lisi Niesner

In Österreich gibt es 722 aktuell Erkrankte, 16.514 sind genesen. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Peter Temel, Marie North

Aktuelle Zahlen

  • 17.941 bestätigte Fälle, 722 aktuell Erkrankte - nach Bundesländern: Bgld (11), K (15), NÖ (94), OÖ (229), Szbg (32), Stmk (37), T (17), Vbg (5), W (282) (Stand 02.07.2020, 10:00 Uhr)

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Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

  • vor 4 min

    Hotline zu Schulschließungen in Oberösterreich

    Die Bildungsdirektion Oberösterreich hat zu den coronabedingten neuerlichen Schließungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen eine Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0732/7071-4131 oder -4132 können sich Eltern, Lehrer und Schüler mit Fragen melden, teilte das Land Oberösterreich mit. Die Hotline sei von Montag bis Freitag von 7.30 bis 17.00 Uhr besetzt. Ab Freitag sind 287 Schulen, 154 Krabbelstuben, 266 Kindergärten sowie 108 Horte mit 81.000 Schülerinnen und Schülern, 21.200 Kindern in Kindergärten und Krabbelstuben sowie 9.600 Hortkindern in fünf Bezirken geschlossen. "Wir ersuchen, wenn möglich, die Kinder zuhause zu betreuen", betonten LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) und Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Jene Kinder, die eine Betreuung brauchen, würden diese aber an den Standorten erhalten.

  • vor 13 min

    "Freikirchen-Cluster" umfasst bereits 99 Leute

    Der oberösterreichische Corona-Cluster, in dessen Zentrum eine freikirchliche Gruppe steht, weitet sich immer mehr aus: Heute umfasst er bereits 99 Personen, hieß es seitens des Landes Oberösterreich. Mit Stand 12.00 Uhr zählte man im Bundesland insgesamt 236 Infizierte, am stärksten betroffen war der Zentralraum.

  • vor 29 min

    Ein weiterer Baustein für den Kultur-Neustart

    Verregnet war der Eröffnungsabend in der neuen Open-Air-Bühne „Theater im Park“ am Belvedere. Das tat der guten Stimmung im Schwarzenbergpark aber keinen Abbruch. 20.000 Tickets sind bereits verkauft. Wie das ganze coronakonform abläuft, lesen Sie hier:

  • vor 33 min

    Kreise: Michel modifiziert Vorschlag für Finanzrahmen

    In das Ringen um den neuen mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union kommt zwei Wochen vor dem möglicherweise entscheidenden Gipfel Bewegung. EU-Ratspräsident Charles Michel werde mit einem etwas niedrigeren Gesamtvolumen als Vorschlag in die Verhandlungen gehen, hieß es in EU-Kreisen in Brüssel am Donnerstag.

    Demnach sehe Michel für die Jahre von 2021 bis 2027 ein Gesamtbudget von 1,05 Billionen bis 1,094 Billionen Euro vor. An dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Aufbaufonds zur Überwindung der Corona-Krise im Volumen von 750 Milliarden Euro wolle Michel festhalten. Die EU-Kommission hat ein Volumen von 1,1 Billionen Euro für das EU-Budget vorgesehen.

  • vor 41 min

    Acht Infizierte an Bord der Mare Jonio, Crew in Quarantäne

    Acht der 43 Migranten, die am Dienstag das italienische Rettungsschiff "Mare Jonio" verlassen haben und im sizilianischen Hafen Augusta gelandet sind, sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Das berichtete die italienische Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans, Betreiberin des Schiffes.

    "Die Pandemie kennt keine Grenze und hat sich massiv in Afrika und in Libyen verbreitet. Das erfordert einen humanitären Einsatz zur Räumung der libyschen Lager, wo die hygienisch-sanitäre Lage desaströs ist", schrieb die Hilfsorganisation.

  • vor 49 min

    Tennis-Star Djokovic gab negativen Test auf das Coronavirus ab

    Novak Djokovic und seine Frau sind negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte sein Team nach Angaben der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag und damit zehn Tage nach der Bekanntgabe des positiven Testergebnisses mit. Der 33-jährige Weltranglisten-Erste war wie andere Spieler positiv getestet worden, nachdem er an der von ihm organisierten Adria-Tour teilgenommen hatte.

  • vor 2 h

    Derzeit keine weiteren Schulsperren

    In den fünf betroffenen Bezirken Linz Stadt, Linz-Land, Wels Stadt, Wels-Land und Urfahr-Umgebung bleiben die Schulen bis Freitag kommender Woche geschlossen. Zeugnisse gibts wie geplant nächste Woche.

    Schulsperren in weiteren Bezirken sind derzeit nicht angedacht.

  • vor 2 h

    KZ-Gedenkstätte Auschwitz wieder geöffnet

    Nach mehr als dreimonatiger Schließung hat die Gedenkstätte des ehemaligen NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau seit Mitte der Woche wieder für Besucher geöffnet. 

    Die Museumsführer nehmen auf ihren Touren höchstens 15 Besucher mit, berichtet Kathpress. Zudem untersagt das neue Hygiene- und Sicherheitskonzept vorerst Führungen durch einige Innenräume wie den unterirdischen Zellentrakt von Block 11, in der der Franziskanerpater Maximilian Kolbe 1941 mit einer Giftspritze hingerichtet wurde. Führungen und individuelle Besuche müssen im Vorfeld online über die Website des Museums angemeldet und gebucht werden.

  • vor 2 h

    Clubs und Diskos bleiben vorerst weiter geschlossen

    Die Nachtgastronomie wird mit Lösungen auf nächste Woche vertröstet. Eigentlich hätte heute ein Paket präsentiert werden sollen.
     

  • vor 2 h

    30.000 Sanitäter in Italien infiziert

    29.476 Sanitäter haben sich in Italien mit Covid-19 infiziert. Das sind 12,3 Prozent aller in Italien gemeldeten Infektionsfälle, so Angaben der Stiftung Gimbe, die Daten des italienischen Gesundheitsinstituts ISS unter die Lupe nahm. Allein seit Ende des Lockdowns am 4. Mai infizierten sich 7.596 Sanitäter.

    "Das Gesundheitspersonal hat einen sehr hohen Preis für die Epidemie gezahlt", meinte Nino Cartabellotta, Präsident der Stiftung, am Donnerstag. Über 160 Ärzte sind dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie in Italien am 20. Februar erlegen.

  • vor 3 h

    Auszahlung für Non-Profit-Organisationen startet

    Fonds mit 700 Mio. Euro dotiert, davon etwa 35 Mio. Euro für den Profisport.

  • vor 3 h

    Kurz: "Wichtig ist, dass es ein regionaler Ausbruch bleibt"

    Trotz regional steigender Fallzahlen, wie aktuell in Oberösterreich, sind keine österreichweiten Verschärfungen der Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geplant. Das stellte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag bei einem Pressestatement in Wien klar. "Das Wichtigste ist, dass es ein regionaler Ausbruch bleibt." Dafür müsse alles unternommen werden.

    Es gelte mit aller Kraft, eine "Ausbreitung darüber hinaus" zu verhindern, erklärte Kurz. 

  • vor 3 h

    Neos warnen vor dem Herbst

    NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker warnte, dass nach der Schulöffnung im Herbst massive Probleme drohen könnten, sollte dieses Beispiel Schule machen. "Ab Oktober gibt es Kinder, die permanent erkältet sind", verwies Loacker auf die üblichen Infektionen. Sollten diese dann automatisch als Corona-Verdachtsfall gewertet werden, drohe die regelmäßige Schließung von Schulen und Kindergärten. Dazu komme noch, dass die Entwarnung dann häufig spät erfolge, weil die Testergebnisse erst nach Tagen übermittelt werden.

    Die NEOS fordern die Regierung daher auf, alles zu tun, um einen weiteren Lockdown zu verhindern. Dazu zählt Meinl-Reisinger insbesondere eine ordentliche Test-Strategie. Gerade in Bildungseinrichtungen müssten die Ergebnisse rasch vorliegen. Außerdem verwies Meinl-Reisinger darauf, dass die Regierung ihr selbst erklärtes Ziel von 15.000 Tests pro Tag nicht erreicht hat. "Da ist viel versprochen, aber nicht gehalten worden", so Meinl-Reisinger. Und: "Ich sehe überhaupt nicht ein, dass es möglich ist, die Formel 1-Mitarbeiter alle drei Tage zu testen, aber Kinder, Eltern und Lehrer warten tagelang auf den Test."

  • vor 3 h

    NEOS kritisieren Schulschließungen "ohne Evidenz"

    Die NEOS üben wegen der Reaktion auf den oberösterreichischen Corona-Cluster massive Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Dass als erste Maßnahme ausgerechnet die flächendeckende Schließung von Schulen und Kindergärten durchgeführt wurde, lässt für Parteichefin Beate Meinl-Reisinger nichts Gutes für den Herbst erwarten. Sie fordert stattdessen eine ordentliche Teststrategie und Transparenz.

    "Wir wissen, dass Kinder nicht die Hauptüberträger dieser Krankheit sind", sagte Meinl-Reisinger. Doch obwohl Gottesdienste, Chorproben und Bars als "Superspreader-Events" bekannt seien, habe Oberösterreich die Schulen geschlossen, für Indoor-Veranstaltungen die Absage aber nur empfohlen. "Ich finde es inakzeptabel, wie diskussions- und kritiklos Kinderbetreuung und Bildung ins Private verschoben werden. Ohne Evidenz, ohne Grund und mit der vollen Belastung der Frauen", kritisierte Meinl-Reisinger.

    NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker warnte, dass nach der Schulöffnung im Herbst massive Probleme drohen könnten, sollte dieses Beispiel Schule machen. "Ab Oktober gibt es Kinder, die permanent erkältet sind", verwies Loacker auf die üblichen Infektionen. Sollten diese dann automatisch als Corona-Verdachtsfall gewertet werden, drohe die regelmäßige Schließung von Schulen und Kindergärten. Dazu komme noch, dass die Entwarnung dann häufig spät erfolge, weil die Testergebnisse erst nach Tagen übermittelt werden.

    Die NEOS fordern die Regierung daher auf, alles zu tun, um einen weiteren Lockdown zu verhindern. Dazu zählt Meinl-Reisinger insbesondere eine ordentliche Test-Strategie. Gerade in Bildungseinrichtungen müssten die Ergebnisse rasch vorliegen. Außerdem verwies Meinl-Reisinger darauf, dass die Regierung ihr selbst erklärtes Ziel von 15.000 Tests pro Tag nicht erreicht hat. "Da ist viel versprochen, aber nicht gehalten worden", so Meinl-Reisinger. Und: "Ich sehe überhaupt nicht ein, dass es möglich ist, die Formel 1-Mitarbeiter alle drei Tage zu testen, aber Kinder, Eltern und Lehrer warten tagelang auf den Test."

  • vor 3 h

    Vatikan: Keine Touristen - keine Einnahmen

    Die Coronavirus-Pandemie belastet die ohnehin bereits wackeligen Finanzen des Vatikan. Der kleinste Staat der Welt, der laut Medieninformationen schon seit dem vergangenen Jahr gegen ein Defizit von 70 Millionen Euro kämpft, muss nun auch die ausfallenden Einnahmen durch die niedrige Touristenzahl in den Vatikanischen Museen verkraften.

    Zwar sind die Museen seit Anfang Juni wieder offen. Lediglich 60.000 Besucher - zum Großteil Italiener - wurden bisher jedoch gemeldet. Sie bescherten den vatikanischen Kassen circa eine Million Euro - im Vergleichsmonat 2019 waren es 12,5 Millionen Euro gewesen. 150 Millionen Euro hatte der Vatikan dank seiner Museen insgesamt im vergangenen Jahr kassiert.
     

  • vor 3 h

    Potenzielle Risikobereiche: Großes Screeningprogramm startet

    Österreich startet mit kommender Woche in allen Bundesländern ein großes Screeningprogramm auf SARS-CoV-2. Gezielt sollen Personen- und Berufsgruppen angesprochen werden, in denen die Situation genauer beobachtet werden soll. Die Kosten können bis Ende 2020 rund 240 Millionen Euro betragen, hieß es bei einer Pressekonferenz von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

    Prophylaktisch will man besonders in potenzielle Risikobereiche "hineinschauen", wie Anschober feststellte. Sein Ministerium geht von einer zusätzlich benötigten Kapazität von 25.000 bis 30.000 Tests pro Woche aus.

  • vor 4 h

    Italiens Arbeitslosigkeit im Mai gestiegen

    Im Zuge der Coronalockerungen nehmen wieder mehr Italiener die Jobsuche auf. Damit tauchen immer mehr Menschen in der offiziellen Statistik auf und treiben so die Arbeitslosigkeit in dem südlichen EU-Land wieder in die Höhe.

    Die Arbeitslosenquote stieg im Mai von 6,6 Prozent im April auf 7,8 Prozent, wie das nationale Statistikamt Istat am Donnerstag mitteilte.

  • vor 4 h

    Ungarn verweigert Drittstaatenbürgern Einreise

    Ungarn verweigert die Einreise von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern, da eine solche den Gesundheitsinteressen der Ungarn widersprechen würde. 

    Das gab der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite im Zusammenhang mit der Empfehlung des EU-Rates bekannt, das Einreiseverbot für 14 Drittstaaten aufzuheben. Eine Ausnahme bilde lediglich Serbien.

    Dabei soll laut Orban die Nutzung des Pflicht-Korridors für Durchreisende erneut eingeführt werden. Die Transitreisenden dürften - gleichsam wie zur Zeit des Höhepunktes der Corona-Pandemie - die vorgeschriebene Route nicht verlassen, erklärte Orban nach seiner Sitzung mit dem Krisenstab.

  • vor 4 h

    Deutsche Autobranche allmählich wieder im Aufwind

    Auftragsbestand erstmal seit 13 Monaten positiv beurteilt - Aktuelle Geschäftslage beurteilt Branche aber immer noch sehr pessimistisch.

  • vor 4 h

    Anschober: 68 Neuinfektionen, davon 42 in OÖ

    Nach dem gestrigen Zuwachs bei den Coronavirus-Neuinfektionen in Österreich um 107 Fälle lag der Anstieg heute bei 68 neu positiv getesteten Personen. Das gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober vor kurzem bekannt. 42 dieser neuen Fälle werden dem bereits identifizierten Cluster in Oberösterreich zugerechnet.

    "Es hat sich wieder normalisiert. Aber es ist noch immer ein Wert, der mir persönlich zu hoch ist", sagt Anschober bei der Pressekonferenz in Wien. Den neuen Fällen stellte er 23 neue von Covid-19 Genesene gegenüber. Aber auch "in Summe ist eine leichte Steigerung zu erkennen", und das sei "nichts was uns freut".

    In Oberösterreich sind 229 Menschen aktuell an dem Virus erkrankt.
     

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