Austria

Der Schlüssel für Rapid: Neue Antworten auf die Standardfrage

Top: Kara traf vorne und half Rapid hinten bei den Standards

© APA/HANS PUNZ

Reparatur der Baustellen vor dem 4:1: Warum ruhende Bälle für den klaren Sieg von Rapid gegen Sturm gesorgt haben.

von Alexander Huber

Der Herbst war gut, aber er hätte noch viel besser sein können. Zwei Schwachstellen analysierten die Rapidler in der kurzen Winterpause: die Tormannleistungen und die Standardsituationen. Für beide Baustellen fand der Vorerst-Tabellenführer – zumindest beim 4:1 gegen Sturm – die richtigen Reparaturmaßnahmen. Richard Strebinger hielt bei der Rückkehr als Nr. 1, was zu halten war, und das Duell bei den ruhenden Bällen endete 2:0: Ercan Kara traf direkt nach einem Corner (eine Saison-Premiere), Christoph Knasmüllner im zweiten Anlauf.

Sturm-Trainer Christian Ilzer haderte: „Wir haben im Herbst bis auf ein Elfer-Tor in Hartberg überhaupt nichts aus Standards kassiert.“ Dafür selbst laufend getroffen, wie beim 1:1 gegen Rapid in Graz nach einem Eckball.

Faktor Manndeckung

Das entscheidende Detail: Die Grazer setzen bei Standards komplett auf Manndeckung. Die Rapidler studierten deshalb mehrere Varianten mit kreuzenden Laufwegen der Zielspieler ein. Sowohl beim 1:0 (Kara), als auch vor dem 3:1 (Barac) kam der gesuchte Abnehmer frei zum Abschluss. Cheftrainer Kühbauer bedankte sich noch beim Torjubel mit einer Geste bei seinen dafür zuständigen Assistenten.

Nur die "Basics"?

Das Grazer Bollwerk ist also gefallen. Auf eine (teilweise) Raumdeckung umstellen will Ilzer aber nicht: „Es ist nur an den Basics, an der Entschlossenheit im direkten Duell gelegen. Wir wussten ja, dass Rapid Spieler freiblocken will.“

Als Beispiel nennt der Steirer seinen Turm in der Luft: „Stankovic hat im Herbst den Strafraum beherrscht, gegen Rapid zwei Mal nicht. Mit einer anderen Körpersprache wird das künftig wieder passen.“

Dass die Freistoßflanken nicht gefährlich wurden, lag ebenfalls an einer grünen Änderung: Anstatt sich (zu weit) fallen zu lassen, verteidigten die Rapidler am Sechzehner. Balaj wollte das bei seiner Roten nicht wahrhaben und checkte Ritzmaier.

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