Austria

Daten zeigen: Ausmaß der Pandemie ist schlimmer als gedacht; 556 neue Fälle in Österreich

8.590 aktuell Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Kevin Kada

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Neue Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie

  • Ungarische Einreisesperren bleiben auch im Oktober

    Die seit Anfang des Monats geltenden corononavirus-bedingten Einreisebeschränkungen nach Ungarn bleiben auch im Oktober. Das kündigte Außenminister Péter Szijjártó am Montag auf einer Pressekonferenz mit seinem polnischen Amtskollegen Zbigniew Rau in Budapest an.

    "Unserer Beurteilung nach würde eine Aufhebung der zuvor an unserer Grenze eingeführten Einschränkungen zu einer Verschlechterung der epidemiologischen Situation führen. Das steht im Gegensatz zu unserem Ziel, dass Ungarn funktionieren muss", begründete der Minister nach Berichten des ungarischen Fernsehsenders ATV und der slowakischen Nachrichtenagentur TASR die Entscheidung.

  • Mehrere Anwendungsmöglichkeiten für Blutplasmaprodukte

    Blutplasmaprodukte aus der Pharmaindustrie sollen in Zukunft in mehrfacher Hinsicht eine Rolle bei der Behandlung von Covid-19 spielen: SARS-CoV-2-Hyperimmunglobuline als Therapie und eventuell zur Prävention sowie "einfache" Immunglobulin-Präparate zur Behandlung eines "Zytokinsturms" als schwerste Verlaufsform. Die Versorgungslage in Sachen Spenderplasma bleibt angespannt, erklärten Montagnachmittag Experten bei einem Online-Hintergrundgespräch der Pharmig.

  • Verwirrung um Quarantäne-Bestimmungen für Landwirte

    Kärntner Landwirtschaftskammer: Stallarbeit auch für Personen in
    Absonderung möglich.

  • Neuer Höchststand: So viele Corona-Patienten in Wiener Spitälern wie noch nie

    Die Hälfte aller aktiven Corona-Fälle in Österreich befinden sich inzwischen in Wien. Konkret waren am Montag 4.538 der 8.590 positiv getesteten in Wien registriert worden. 

    Wie dramatisch die Situation in Wien inzwischen ist, zeigt sich auch an der Zahl der Patienten, die wegen einer Corona-Behandlung stationär aufgenommen werden mussten. Aktuell sind 225 Corona-Betten in der Bundeshauptstadt belegt. Damit wurde der bisherige Höchststand von Ende März übertroffen, berichtet der Standard. Damals waren 213 Corona-Patienten stationär aufgenommen - mehr dazu hier: 

  • Serostudien zeigen: Sehr früh sehr viele infiziert

    Bereits im Jänner dürften Millionen Menschen infiziert gewesen sein.

  • Vier von zehn Österreichern spüren Corona auch finanziell

    Die Coronakrise hat sich sichtbar darauf ausgewirkt, wie die Österreicher mit Geld umgehen: Sie vermeiden es, Bargeld in die Hand zu nehmen, geben insgesamt weniger Geld aus und konsumieren weniger auf Kredit als früher, dafür wird mehr Geld für schlechte Zeiten zur Seite gelegt. Das zeigt eine IMAS-Umfrage, die im Juni im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen durchgeführt wurde.

  • Sizilien führt Maskenpflicht im Freien ein

    In Sizilien wird ab Mittwoch die Maskenpflicht eingeführt, auch wenn man im Freien ist. Schnelltests sind bei Einreisen aus dem Ausland vorgesehen.

    Das Gesundheitspersonal wird auf der Insel regelmäßig Tests unterzogen. Außerdem besteht weiterhin ein Ansammlungsverbot, berichtete der Präsident Siziliens Nello Musumeci. Die Maßnahmen bleiben bis zum 30. Oktober in Kraft. Bürger, die aus EU, oder Nicht-EU-Länder Sizilien erreichen, müssen den Gesundheitsbehörden der Insel ihre Anwesenheit melden.

    Die süditalienische Region Kampanien hatte bereits vergangene Woche die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Freien erlassen. Diese gilt rund um Neapel zunächst bis zum 4. Oktober. Auch in Teilen der ligurischen Hafenstadt Genua muss die Schutzmaske inzwischen im Freien getragen werden.
     

  • Rendi-Wagner fordert Regierung zum Handeln in der Jobkrise auf

    SP-Chefin will staatliche Förderungen an den Erhalt von Arbeitsplätzen koppeln.

  • Schweden: Offene Grundschulen von Vorteil

    Das Offenhalten der Grundschulen habe sich sehr positiv auf die Arbeitswelt ausgewirkt, erklärte der schwedische EU-Minister Hans Dahlgren am Montag.

    Das habe nicht nur den Kindern ein weitestgehend normales Leben ermöglicht. "Die Eltern konnten ihrer täglichen Arbeit nachgehen - auch wenn das durchaus im Home Office passiert ist." Wichtig sei das insbesondere im Gesundheitsbereich gewesen.

    In Schweden gab es keinen Lockdown, die Regierung setzte zugleich auf weniger Verbote, hohe Eigenverantwortung und zuletzt auch viele Tests.

  • Ischgl: Expertenkommission präsentiert Bericht am 12. Oktober

    Die Expertenkommission zur Untersuchung des Corona-Krisenmanagements Tirols in Sachen Ischgl und Co. wird am 12. Oktober im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck ihren Bericht präsentierten. In insgesamt vier mehrtägigen Sitzungen seien 53 Auskunftspersonen angehört worden, teilte die Kommission unter dem Vorsitz des ehemaligen OGH-Vizepräsidenten Ronald Rohrer mit.

    Da die Kommission eine möglichst breite Informationsbasis anstrebte, seien unter anderem Touristiker, Seilbahnverantwortliche, Personen, die mit Covid-19 infiziert waren, ein Fernsehjournalist, ein Vertreter des Verbraucherschutzvereins, Ärzte und Wissenschafter, Vertreter der Wirtschaft und die Verantwortungsträger der Bezirke, des Landes und des Bundes angehört worden. Die Befragten hätten umfassend Auskunft gegeben.
     

  • Wiener Weinwandertag wird abgesagt

    Der für kommendes Wochenende anberaumte Wiener Weinwandertag wird doch nicht stattfinden. "Trotz des umfassenden Corona-Präventionskonzepts, das die Stadt im Vorfeld mit dem Hygienefacharzt Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität abgestimmt hat, ist es aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen leider nicht möglich, einen ordnungsgemäßen Ablauf zu gewährleisten", verwies der Veranstalter, das Stadt Wien Marketing, am Montag auf die neue Gastro-Registrierungspflicht.
     

  • Ischgl lädt Söder ein

    Ischgl hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zu einem Besuch im Paznauntal eingeladen. Der Grund: Söder hatte den Ort immer wieder als warnendes Beispiel in Sachen Corona genannt.


    Es sei "unfair", die Region Ischgl "bei jeder sich bietenden Gelegenheit für Corona-Vergleiche heranzuziehen", lautete es in einem Brief des Tourismusverbandes an den Ministerpräsidenten, über den die "Bild Zeitung" berichtete. So hatte Söder zuletzt etwa in der Debatte um die Zulassung von Zuschauern bei Spielen der deutschen Fußball-Bundesliga vor einem "Fußball-Ischgl" gewarnt.

    "Sobald Sie sich bei einem Besuch mit eigenen Augen ein Bild von unseren Anstrengungen gemacht haben, werden Sie anders über Ischgl denken. Davon sind wir überzeugt", lockten die Ischgler den CSU-Chef und verwiesen auf die "Hunderttausende Gäste" aus dem Freistaat, die seit Jahrzehnten nach Ischgl kommen.

  • Chinas schraubt wohl Wachstumsziel herunter

    Die chinesische Führung will Insidern zufolge ein niedrigeres Wachstumsziel im kommenden Fünfjahresplan verankern. 

    Forschungsinstitute und Wirtschaftswissenschaftler der Regierung haben bereits ihre Empfehlungen für die durchschnittlichen jährliche Wachstumsziele abgegeben, hieß es. Sie reichen demnach von "etwa 5 Prozent", über "5,0 bis 5,5 Prozent" bis hin zu "fünf bis sechs Prozent", so die Insider. Diese Einschätzungen bilden die Grundlage für die Diskussion für ein Wachstumsziel.

    Für den 13. Fünfjahresplan, der in diesem Jahr endet, wurde noch ein durchschnittliches Ziel von mehr als 6,5 Prozent ausgegeben.
     

  • EU-Kommissionsvize Timmermans in Quarantäne

    EU-Kommissionsvize Frans Timmermans hat sich wegen einer Corona-Infektion in seinem Umfeld in häusliche Quarantäne begeben. Er habe engen Kontakt zu einer Person gehabt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, teilte der für Klimaschutz zuständige Vizepräsident via Twitter mit.

    Er befinde sich nun in Quarantäne und arbeite von zuhause. "Ich werde dort bleiben, auf die notwendigen Tests warten und die erforderliche Quarantänezeit einhalten", schrieb der EU-Spitzenpolitiker.

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  • Gastro-Registrierpflicht: Gäste wenig begeistert

    Die seit heute gültige Registrierungspflicht für Lokalgäste in Wien dürfte nicht allzugut ankommen. Der Gastronomie-Fachgruppenobmann in der Wiener Wirtschaftskammer, Peter Dobcak, berichtete im APA-Gespräch am Vormittag von einer ersten "Blitzumfrage", wonach nur 60 Prozent der Besucher sagten, sich eintragen zu wollen.

    Wirte hätten ihm in ersten Rückmeldungen zum Teil von "wildesten" Diskussionen mit Gästen berichtet, die ihre Daten nicht bekanntgeben wollten. "Die Leute sollen bitte runterkommen", plädierte Dobcak für mehr Unaufgeregtheit seitens der Kundschaft. Was sei denn schon dabei, wenn man Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer bekannt gebe. "Das wird vier Wochen aufgehoben und dann weggeschmissen", erklärte der Wirtschaftskämmerer: "Was soll der Wirt denn sonst damit machen?"

    Dobcak befürchtet folglich Umsatzrückgänge und appellierte hörbar verärgert an die restlichen 40 Prozent: "Bitte beruhigt's Euch!"

  • Merkel warnt vor massivem Anstieg der Neuinfektionen

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor einer massiven Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland. "Wenn es so weitergeht, mit dem Trend, haben wir 19.200 Infektionen am Tag. Das ist wie in den anderen Ländern", zitierte Bild die Kanzlerin aus einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums am Montag.

    Das Infektionsgeschehen müsse schnell eingedämmt werden. Dabei müssten Prioritäten gesetzt werden. Die Wirtschaft müsse am Laufen gehalten werden, Schulen und Kindergärten offen bleiben. Fußball sei dagegen sekundär.

    In Deutschland stieg die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden um 1.192. Im Mittel hatten die Neuinfektionen in den vergangenen Tage um über 2.000 zugelegt. 

  • 160 Anzeigen bei 7.700 Lokal-Kontrollen am Wochenende

    Die Polizei hat in der Nacht auf Montag ihre österreichweiten Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Coronamaßnahmen in der Gastronomie fortgesetzt.

    Insgesamt überprüften die Beamten am Wochenende 7.733 Lokale sowie Veranstaltungsstätten und erstatteten 160 Anzeigen, teilte das Innenministerium in einer Aussendung mit. Dabei ging es vor allem um die Einhaltungen der Sperrstunde sowie der Abstandsregeln, erläuterte Innenminister Karl Nehammer.
     

  • Covid-Patienten werden nun auch wieder im Klinikum Hollabrunn versorgt

    In einer abgegrenzter Station. 87 Personen derzeit in NÖ Spitälern.

  • Corona verhindert Europacup-Rückspiel der Fivers

    Das für Dienstag geplante Heim-Rückspiel der Fivers Margareten in der European Handball-League ist vorläufig abgesagt worden. Weil der spanische Gegner aus Benidorm aufgrund von sechs Corona-Fällen im Team nicht ausreisen darf, sagte der Kontinentalverband EHF die Begegnung am Sonntagabend ab und will über das weitere Prozedere erst entscheiden. Mehr dazu hier: 

  • Niederösterreich: 117 Neuinfektionen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Niederösterreich bis Montagfrüh um 117 auf 6.549 geklettert.

    Mit 5.241 Genesenen gab es laut Landessanitätsstab um 90 mehr als am Sonntag. Insgesamt 112 Todesopfer sind im Zusammenhang mit Covid-19 im Bundesland zu beklagen. 1.196 Personen galten somit als aktuell erkrankt. Durchgeführt wurden bisher 263.105 Testungen.

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