Austria

Das liegt noch in der Corona-Schublade

In der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg wäre es beruhigend zu wissen, wohin die Reise geht. Die Regierung weiß es angeblich und spricht immer wieder von „Maßnahmen, die in der Schublade liegen“. Welche das sein könnten, sehen Sie in der Infografik oben.

Sonntags-Höchstwert: 2782 Neuinfektionen
Die Entwicklung am Sonntag war jedenfalls erneut bedenklich: Mit 2782 Neuinfektionen (Stand 9.30 Uhr) wurde ein neuer, trauriger Sonntags-Rekord verzeichnet. 14 weitere Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Komplettes Herunterfahren als letztes Mittel
Ein Total-Herunterfahren des Landes ist der Weisheit letzter Schluss. Dazu müssten die Fallzahlen weiter rapide ansteigen und die Spitäler an ihre Grenzen stoßen. Derzeit ist das Gesundheitssystem, mit einem der höchsten Anteile Europas an Intensivbetten, davon noch entfernt. Zuletzt stieg die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen von sechs auf acht Prozent. „Es gibt absolut keinen Grund zur Panik“, beruhigt Minister Rudolf Anschober (Grüne).

Österreicher gegen weiteren Lockdown
Anders der walisische Regierungschef Mark Drakeford: „Bald können wir die Covid-Patienten nicht mehr angemessen behandeln“, begründete er einen zweiwöchigen Lockdown. In Irland, Slowenien, der Slowakei, Portugal, Tschechien und Belgien wurde das öffentliche Leben heruntergefahren. In Österreich sprachen sich zuletzt neun von zehn Befragten gegen einen Lockdown aus. Vier von zehn würden der Wirtschaft sogar mehr Freiheiten zugestehen.

Dieser Wunsch wird sich nicht erfüllen. Im Gegenteil. Obwohl nur drei bis vier Prozent der Cluster auf Restaurants zurückzuführen sind, zeigt der europäische Vergleich, dass im Kampf gegen das Virus die Gastronomie eines der ersten Opfer ist. In Paris oder Brüssel mussten Bars schließen, in vielen Ländern gibt es nächtliche Ausgangssperren und Alkoholverbote.

In den Privatbereich, der größte Ansteckungsherd, greifen wenige Länder ein. In Belgien darf man maximal vier Personen zu sich nach Hause einladen. In Österreich werden Maßnahmen für den Wohnbereich ausgeschlossen. Theoretisch wären sie aber, auch im Einklang mit den Grundrechten, umsetzbar, sagen Verfassungsjuristen.

Football news:

Anton Ferdinand über den rassistischen Terry-Skandal: mir wurde eine Kugel per post geschickt. Die Beleidigungen in den sozialen Netzwerken kamen jede Stunde
Man City hat für den 17-jährigen argentinischen Nationalspieler Sarmiento 19 Millionen Euro angeboten, Manchester City verhandelt über einen Transfer von Estudiantes-Trainer Dario Sarmiento. Das startangebot der Bürger Liege bei 19 Millionen Euro inklusive Boni, berichtet Insider Fabrizio Romano. Wenn der 17-jährige Argentinier dem Wechsel zugestimmt hat, wird er im Juni 2021 an den vereinsstandort kommen, um seine Zukunft bei den Klubs der City Football Group zu besprechen. Neben Manchester City sind es noch 9 Teams in Spanien, Frankreich, den USA und anderen Ländern
Rehhagel ist ein Bandit, von dem ich keine Entschuldigung annehmen werde. Die Geschichte der schlimmsten Verletzung in der Geschichte der Bundesliga
Die Wahl des Präsidenten von Barcelona wird am 24. Januar stattfinden
Koke: um die Bayern zu schlagen, muss man ein nahezu perfektes Spiel machen. Ich hoffe, dass Ihre Serie ohne Niederlage morgen unterbrochen wird
Löw könnte Müller, Boateng und Hummels zurück in die Deutsche Nationalmannschaft Holen, wenn es viele Verletzungen gibt
Nacho über das Spiel von Real Madrid: so werden Titel nicht gewonnen. Real-Verteidiger Nacho Fernandez hat sich über die letzten Auftritte der Mannschaft geäußert