Austria

Das "Kaufhaus Österreich" im Praxistest

Was kann die neue österreichische Online-Shopping Plattform? Der KURIER hat das Shopping-Erlebnis ausprobiert.

von Martin Meyrath

Die Vorweihnachtszeit und die Geschäftsschließungen führen derzeit zu einem weiteren Anstieg des Online-Handels. Damit davon nicht nur die internationalen Branchen-Riesen profitieren, haben Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer (WKO) die Plattform www.kaufhaus-oesterreich.at gestartet. 

Sie soll Kunden und Kundinnen helfen, die Web-Shops von österreichischen Händlern leichter zu finden. In einem ersten KURIER-Praxistest zeigte sich aber, dass bei der Website noch Verbesserungsbedarf besteht.

Sucht man über das Eingabefenster zum Beispiel nach Herstellern gängiger Smartphones, bekommt man die Meldung: "Es konnten keine Ergebnisse für die von Ihnen eingegebenen Suchkriterien gefunden werden." Auch die Suche nach Produktgruppen, wie zum Beispiel "Fußball", verbleibt erfolglos.

Möglich ist derzeit die Suche nach mehreren vordefinierten Produktgruppen, wie zum Beispiel “Sport- und Freizeitartikel“ oder “Möbel und Wohnen“. Wenngleich das nicht dem Sinn des Online-Handels entspricht, können die Ergebnisse lokal eingegrenzt werden.

Allerdings ist die Treffsicherheit dabei nicht sehr gut. So fanden sich unter den “Sport- und Freizeitartikeln“ unter anderem Anbieter von Naturkosmetik, Stahlwaren und Babybedarf.

Insofern ist das "Kaufhaus Österreich" in der ersten ausgerollten Variante am ehesten ein Verzeichnis österreichischer Online-Shops. Konkrete Treffer liefert die Suchfunktion nur, wenn man nach dem Namen eines Händlers sucht, der auf der Plattform gelistet ist. Die Warenbestände der Shops können allerdings nicht durchsucht werden.

Kein Österreich-Amazon

Die Website www.kaufhaus-oesterreich.at soll kein eigenes Online-Warenhaus im Sinne von Amazon sein. Sie soll stattdessen dabei helfen, die Vielzahl kleiner österreichischer Online-Shops sichtbar zu machen. In den nächsten Monaten sollen „einige Tausend Händler“ aufzufinden sein, wünscht sich WKO-Präsident Harald Mahrer.

Für die Wartung der Shops, sowie die Abwicklung von Bezahlung und Versand sind die Händler selbst zuständig. Die Möglichkeit eines Sammel-Logins für alle dargestellten Webshops gibt es ebenfalls nicht.

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