Austria

Das Drei-Klassen-System beim Arbeitsmarktservice

Der KURIER beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum umstrittenen „Profiling“ von Arbeitslosen.

von Anita Staudacher

Für das Arbeitsmarktservice (AMS) ist es ein Hilfsmittel zur effizienteren Jobvermittlung, für Kritiker ein gefährliches Instrument zur Ausgrenzung ganzer Menschengruppen: Derzeit wird österreichweit das sogenannte Arbeitsmarktchancen-Assistenzsystem ausgerollt, im Juli 2020 geht es in Echtbetrieb.

Ab dann werden Arbeitslose beim AMS-Erstbesuch von einem Algorithmus automatisch in Gruppen mit hohen, mittleren und niedrigen Arbeitsmarktchancen eingeteilt.

Der KURIER fasst die wichtigsten zehn Fragen zur neuen 3-Klassen-Gesellschaft beim AMS zusammen:

Was bedeutet die automatische Einstufung für die Arbeitslosen?