Austria

Dank perfekter Strategie fuhr Hamilton zum Sieg

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat sich dank strategischer Meisterleistung seines Mercedes-Teams auch in Barcelona den Sieg gesichert. Der Engländer feierte von der 100. Pole aus in Montmelo gestern vor Max Verstappen im Red Bull sowie seinem finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas seinen bereits sechsten Sieg in Spanien und jubelte zudem über seinen fünften Triumph dort in Folge sowie seinen bereits 98. Grand-Prix-Erfolg gesamt. Vierter wurde Charles Leclerc (Ferrari).

Verstappen gelang es beim Start, Hamilton gleich in der ersten Kurve zu überholen. Diese Führung behielt der Niederländer auch lange. Er wechselte nach 24 Runden bei einem langsamen Stopp auf Medium-Reifen, der erwartete sofortige Konter Hamiltons blieb aus. Noch. Der Brite tauschte erst vier Runden später die Reifen, drückte dann aber massiv aufs Gas.

Der auf rund sechs Sekunden angewachsene Rückstand schrumpfte im Eiltempo, Hamilton war zurück in der DRS-Zone und kämpfte im Windschatten Verstappens um die Führung. Er biss sich jedoch die Zähne aus, wechselte deshalb in Runde 43 überraschend erneut die Reifen und begann die finale Aufholjagd.

Während Hamilton Tempo machte, wuchsen bei Verstappen, der nun zur Ein-Stopp-Strategie gezwungen war, die Zweifel. Nachdem Bottas seinem heranbrausenden Teamkollegen Platz zwei kampflos überließ, tauchte der Engländer wenig später wieder in Verstappens Rückspiegel auf – und nutzte den Vorteil der frischeren Reifen zum lockeren Überholmanöver sechs Runden vor Schluss.

"Das war eine große Strategie des Teams und eine großartige fahrerische Leistung von Lewis", jubelte auch Toto Wolff, Teamchef der Silberpfeile.

Kogler steigt auf die Bremse

Sportminister Werner Kogler (Grüne) hat in der "Kleinen Zeitung" nun betont, dass es für den Formel-1-Grand-Prix von Österreich am 4. Juli in Spielberg keine Zuschauer-Sonderregelung geben werde. "Wir können auch nicht so tun, als ob im Sommer die Pandemie vorbei wäre", meinte der Vizekanzler. Ab Mittwoch in einer Woche sind mit den großflächigen Corona-Lockerungsschritten bei Outdoor-Veranstaltungen in Österreich 3000 Zuschauer erlaubt. Wenn es das Infektionsgeschehen zulasse, könnten es für Spielberg aber auch noch mehr werden.

Der ehemalige argentinische Formel-1-Pilot Carlos Reutemann ist wegen einer Darmblutung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er war Konkurrent von Niki Lauda und wurde 1981 Vize-Weltmeister.

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