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Daisy Ridley: "Am Ende war ich ein Skelett"

Daisy Ridley ist der Star der neueren "Star Wars"-Filme.

© REUTERS/MARIO ANZUONI

Die Promo-Tour zu "Star Wars" habe die junge Schauspielerin so sehr ausgezehrt, dass ihr Körper keine Nährstoffe mehr aufnahm.

Wenn die letzte Szene im Kasten ist, geht für Hollywoodstars der anstrengende Teil ihrer Arbeit erst so richtig los. Promo-Touren, Interviews und Reisen um den halben Globus stehen auf dem Programm. Besonders wenn es sich um einen Blockbuster vom "Star Wars"-Kaliber handelt, wollen Studios ihre wertvollen Hauptdarsteller überall sehen.

Völlig überarbeitet

Daisy Ridley (27) musste erfahren, was ein solcher Marathon für die eigene Gesundheit bedeuten kann. Als der zweite Teil der neueren Trilogie "Star Wars: Die letzten Jedi" Premiere feierte, sei sie nur mehr ein Schatten ihrer selbst gewesen. "Ich sah ein Foto von der London-Premiere und ich war so dünn, meine Haut war furchtbar", erzählte Ridley gegenüber dem GQ Magazin. Viel schlimmer sei jedoch gewesen, dass sie "Löcher in der Darmwand" gehabt habe. "Mein Körper war total am Ende und nahm keine Nährstoffe mehr auf. Ich sah aus wie ein Skelett und wurde mehr und mehr zum Geist. Ich war so müde."

Zusätzlich zu der Promo-Tour drehte Ridley zwei Filme: "Mord im Orientexpress" und "Ophelia". Dabei hatte "Star Wars"-Regisseur J.J. Abrams ihr geraten, nicht zu drehen, bis der vorige Film draußen sei. "Das war ein toller Rat", erinnert sich Ridley, sie habe trotzdem nicht nein sagen können.

Endlich: Wäsche waschen und U-Bahn fahren

Am Ende war die junge Schauspielerin völlig überarbeitet und legte eine sechmonatige Pause ein, um einfach zuhause - in London - zu sein. "Ich brauchte eine verdammte Pause. Ich bin in London geblieben, das war wirklich schön", so Ridley weiter. Vor allem habe sie es genossen, ihren Haushalt zu führen. "Ich liebe es, zu waschen. Aber wenn man so viel arbeitet, muss man immer alles an einem Tag machen."

Auch U-Bahn fahren habe ihr gezeigt, "dass die Welt sich immer noch weiterdreht" und ein wenig dringend benötigte Normalität in ihr Leben gebracht. "So lange hatte ich Angst, jemandem zu sagen: 'Es ist nicht immer alles gut.' Jetzt kann ich das aber sagen. Nein sagen. Mittlerweile bin ich sehr ausgeglichen", sagte Ridley dem Magazin. Für den neuen Film "Star Wars: Rise Of Skywalker" sei sie nach der Pause auch mehr als bereit gewesen. "Ich war so gesund. Ich war so da. Ich habe es einfach genossen."

"Star Wars: Rise Of Skywalker" kommt Ende Dezember 2019 in die Kinos. Es ist der letzte Film der Trilogie.