Austria

Coronavirus: Tausende Seeleute dürfen doch von US-Flugzeugträger

© APA/AFP/US NAVY/PAUL L. ARCHER

Auf der "USS Theodore Roosevelt" im Pazifik gibt es Dutzende Infizierte. Ein dramatischer Hilferuf des Kapitäns wurde nun erhört.

Wegen des Coronavirus an Bord sollen nun doch Tausende Besatzungsmitglieder des US-Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" evakuiert werden. Marine-Staatssekretär Thomas Modly sagte am Mittwoch, rund 1.000 Seeleute hätten das am US-Stützpunkt der Pazifikinsel Guam liegende Kriegsschiff bereits verlassen. Die Zahl solle in den kommenden Tagen auf 2.700 erhöht werden.

Rund 1.100 Besatzungsmitglieder sollen aber an Bord bleiben: "Wir können nicht und werden nicht alle Seeleute von Bord nehmen", betonte Modly. "Auf dem Schiff befinden sich Waffen, Munition, teure Flugzeuge, und es hat einen Nuklearreaktor." Insgesamt hat der Flugzeugträger eine Besatzung von rund 4.800 Seeleuten.

Das Coronavirus hatte sich auf der "USS Theodore Roosevelt" zuletzt rasch ausgebreitet. Nachdem die ersten drei Coronafälle Anfang letzter Woche entdeckt worden waren, steckten sich Dutzende weitere Menschen an.

Die Besatzungsmitglieder sollen auf dem US-Marinestützpunkt auf Guam oder, wenn eine Coronavirus-Infektion ausgeschlossen wurde, in Hotels auf der Pazifikinsel untergebracht werden, wie Konteradmiral John Menoni am Mittwoch vor Ort sagte. "Niemand darf den Stützpunkt verlassen, wenn er nicht zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurde."

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte am Dienstag noch eine Evakuierung des Kriegsschiffs verweigert. Stattdessen würden zusätzliches medizinisches Personal und weitere Test-Sets auf das Schiff geschickt.

Der Kommandant des Kriegsschiffes hatte Medienberichten zufolge in einem Brief an die Navy-Führung Alarm geschlagen und auf eine Evakuierung gepocht. "Die Verbreitung der Krankheit dauert an und beschleunigt sich", schrieb Kapitän Brett Crozier laut US-Zeitungen. "Wir befinden uns nicht im Krieg. Es müssen keine Seeleute sterben."

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