Austria

Corona-Verordnung in Pflege startet

Phasen statt Ampel: Mit diesem Monat ist nicht nur der Probebetrieb für die Corona-Ampel des Bundes gestartet, im Burgenland gilt jetzt auch die Phasen-Verordnung für den Umgang mit Covid-19 im Pflegebereich. Diese regelt ab sofort die Aufnahme, die Besuchszeiten und Schutzmaßnahmen je nach Infektionslage.

Anlass für die Burgenland-spezifische Lösung waren Corona-Fälle in Pflegeheimen. Eine Heimbewohnerin im Bezirk Güssing sowie eine Mitarbeiterin einer Einrichtung im Bezirk Oberwart waren positiv getestet worden.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hatte daraufhin zu einem runden Tisch mit Verantwortlichen und Experten geladen und eine eigene Regelung angekündigt – auch weil ihm die Entwicklung des Ampelsystems auf Bundesebene zu langsam voranging. Bisher gab es nur Empfehlungen des Bundes, was im Ernstfall getan werden kann.

Die burgenländische 4-Phasen-Lösung definiert nun für alle Altenwohn- und Pflegeheime konkrete Vorgaben je nach Lage. Eine Aufnahme in ein Heim ist etwa nur mit einem negativen Corona-Test möglich. Besucher, Mitarbeiter und Dienstleiter wie Friseure oder Fußpfleger müssen Maske tragen. Personen mit Symptomen dürfen nicht in das Haus. Je nach Phase verschärfen sich die Regeln zusehends. Kommt es etwa zu einem positiven Fall in der Einrichtung, ist ein Besuch nur noch in seltenen Ausnahmefällen möglich.

Ähnliche Bestimmungen gelten auch für Behinderteneinrichtungen. Bei der mobilen Hauskrankenpflege gibt es nur zwei Phasen. Standardmäßig sind Maske und Handschuhe für die Pflegerinnen vorgesehen. Bei einem Verdachtsfall kommen außerdem noch Schutzmantel und -brille dazu.

Die Verordnung ist vorläufig bis Ende des Jahres gültig. Noch vor Ende der Sommerferien sollen auch für Schulen und Kindergärten eigene Richtlinien kommen.

Ch. Miehl, Kronen Zeitung

 Burgenland-Krone

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