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Corona-Ticker: Sorge in der NBA nach dem nächsten Erkrankten

NBA: New Orleans Pelicans at Brooklyn Nets

Taurean Prince (li.) hat sich auch mit dem Corona-Virus infiziert. 

© USA TODAY Sports / Nicole Sweet

Die Brooklyn Nets vermelden den nächsten Corona-Fall in den eigenen Reihen. Liga-Boss Adam Silver zeigt sich besorgt.

Die Sport-Welt und das Coronavirus

  • vor 15 min

    Nächster Corona-Fall bei NBA-Klub Brooklyn Nets

    Die Personalprobleme der Brooklyn Nets haben sich noch einmal verschärft: Nach DeAndre Jordan, Spencer Dinwiddie und Wilson Chandler ist nun auch Taurean Prince positiv auf das Coronavirus getestet worden und fällt damit für die Ende Juli geplante Fortsetzung der National Basketball Association (NBA) aus. Daneben müssen die Nets auch noch auf ihre beiden langzeitverletzten Stars Kevin Durant und Kyrie Irving verzichten. Das Team aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn machte sich deshalb mit einer Rumpftruppe auf den Weg nach Florida, wo die Saison nach mehr als viereinhalbmonatiger Unterbrechung im Disney World Resort von Orlando ohne Zuschauer und mit strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus fortgesetzt werden soll.

    NBA-Boss Adam Silver zeigte sich indes erneut besorgt, dass eine "signifikante Ausbreitung" des Coronavirus möglicherweise ein "Loch in unserer Blase" in Disney World aufdecken und die Saison im schlimmsten Fall endgültig vorzeitig beenden könnte. "Es wäre besorgniserregend, würden die Spieler unsere Quarantänezeit überstehen und dann positiv getestet. Dann würden wir wissen, dass im Wesentlichen ein Loch in unserer Blase ist", sagte der Commissioner zum Worst-Case-Szenario. Denn damit wäre laut Silver der Beweis erbracht, "dass unser Campus in irgendeiner Weise nicht funktioniert".

  • 35 Spieler der NHL positiv

    35 Spieler der National Hockey League (NHL) und damit neun mehr als eine Woche zuvor wurden bisher positiv auf das Coronavirus getestet. Das gab die nordamerikanische Eishockey-Liga am Montag bekannt.

    Darunter befinden sich 23 Profis, die an den seit 8. Juni unter besonderen Hygienemaßnahmen und Restriktionen erlaubten freiwilligen Einheiten in den Trainingshallen teilgenommen haben. Alle positiv getesteten Spieler befinden sich in Quarantäne. Die Liga hat mehr als 2.300 Tests auf Covid-19 durchgeführt.

    Die NHL hat ihre Hauptrunde wegen der Coronakrise abgebrochen und will direkt mit erweiterten Playoffs und 24 Teams weitermachen. Diese sollen möglichst Ende Juli oder Anfang August beginnen.

  • Sieben positive Fälle in der Basketball-Profiliga WNBA

    Nun gibt es auch in der Womens National Basketball Association (WNBA) sieben positive Tests auf Covid-19. Von 137 Spielerinnen, die getestet wurden, sind im Testzeitraum vom 28. Juni bis 5. Juli sieben positiv gewesen. Dies gab die WNBA am Montag bekannt. An diesem Tag wurden auch elf der zwölf Liga-Teams in der IMG Academy in Bradenton erwartet.

    Dort gibt es ein großes Trainingscamp, danach soll ab Ende Juli die Saison 2020 dort beginnen. Der komplette Tross wird dort auch isoliert wohnen. Der Verein Indiana Fever wird die Anreise um zumindest fünf Tage verschieben, weil zwei Mitglieder positiv getestet worden sind.

  • Einige Corona-Fälle bei St. Louis Blues

    Mehrere Eishockey-Profis der St. Louis Blues wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichten diverse, über die NHL für gewöhnlich gut informierte US-Medien. Laut der Webseite The Athletic hat der Stanley-Cup-Sieger von 2019 seine Klub-Einrichtungen schon vor ein paar Tagen geschlossen, am Montag sollen die Spieler aber wieder trainieren können.

    Die Zeitung St. Louis Post-Dispatch schrieb, dass keine Trainer oder andere Mitglieder des Betreuerstabs positiv getestet worden sein. Ein offizieller Kommentar von Verantwortlichen des Klubs lag vorerst noch nicht vor.

  • Miami Heat viertes NBA-Team, das Trainingsstätte sperrte

    Nachdem ein zweiter Spieler bei Miami Heat positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, hat der NBA-Verein seine Trainingsstätte vorerst geschlossen. Miami ist damit bereits der vierte Klub der nordamerikanischen Basketball-Profiliga nach den Denver Nuggets, den L.A. Clippers und den Brooklyn Nets, die diese Maßnahme getroffen haben.

    Laut dem Miami Herald soll der neueste Fall bei Miami Heat in Quarantäne gesetzt worden sein, sollte aber für den Restart der Liga Ende Juli fit sein. Die Mannschaft soll vor der Abreise nach Orlando kommende Woche nicht mehr in Miami trainieren. Die NBA soll trotz weiterhin steigenden Coronavirus-Zahlen in den USA am 30. Juli im ESPN Wide World of Sports Complex mit 22 Teams beginnen.

  • Acht Corona-Fälle beim iranischen Fußball-Erstligisten

    Sieben Spieler der iranischen Fußball-Erstligamannschaft Esteghlal Teheran sowie einer der Co-Trainer sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna wurde daraufhin das Mannschaftstraining abgebrochen. Ein Krisenstab der Klubs berät derzeit, wie es mit dem Tabellenfünften in der Liga weitergehen soll.

    Laut internen Vorschriften des iranischen Fußballverbandes dürfen Mannschaften mit mehr als sechs Corona-Infizierten nicht mehr an den Liga-Spielen teilnehmen. Die iranische Liga hatte nach einer dreimonatigen Corona-Pause Ende Juni ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen.

  • Kein einziger positiver Test in Spielberg

    Vor dem Formel-1-Auftakt am 5. Juli in Spielberg gab es bei rund 600 Tests auf das Coronavirus noch keine positiven Ergebnisse gegeben. Das sagte Manuela Machner, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Spielberg, der Nachrichtenagentur APA.
    Seit zwei Wochen werden in der Region Spielberg vor allem Hotellerie-Mitarbeiter wöchentlich getestet. Die Tests sind nach wie vor freiwillig. Knapp 400 Angestellte mehrerer Betriebe hatten sich gemeldet. Nur wenige schlugen das Angebot der Tests für eine der österreichweit fünf Pilotregionen aus, sagte die Tourismus-Chefin. Allein am vergangenen Donnerstag seien 148 Personen in der Test-Straße „abgefertigt“ worden. Das Prozedere der Probeentnahme durch das geöffnete Autofenster dauert nur wenige Minuten. Rund um die ersten beiden Formel-1-Saisonrennen in Spielberg im Juli sollen insgesamt zwischen 10.000 und 12.000 Coronavirus-Tests durchgeführt werden. Nur durch ein strenges Hygienekonzept ist es überhaupt möglich, dass die Motorsport-Königsklasse mit knapp vier Monaten Verspätung starten kann. Fans werden bei den WM-Läufen in der Steiermark am 5. und 12. Juli nicht dabei sein.

  • Carlos Bilardo an Covid-19 erkrankt

    Argentiniens früherer Fußball-Weltmeister-Coach Carlos Bilardo ist mit dem Coronavirus infiziert. Der 82-Jährige sei positiv getestet worden, befinde sich aber in guter Verfassung und verspüre keinerlei Symptome, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters eine Bilardo nahestehende Quelle. Der ehemalige Star-Trainer lebt seit 2018 in einem Pflegeheim in Buenos Aires. Bilardo wurde mit Argentinien 1986 Weltmeister und stieß mit Diego Maradona und Co. vier Jahre später bis ins WM-Finale vor. Als Spieler gewann er mit Estudiantes von 1968 bis 1970 dreimal die Copa Libertadores, den wichtigsten Clubbewerb Südamerikas. In Argentinien starben bisher nach offiziellen Angaben über 1.100 Menschen an Covid-19.

  • Ryder Cup vor Verschiebung auf 2021

    Offenbar steht die Verschiebung des Ryder Cups um ein Jahr auf 2021 unmittelbar bevor. Der alle zwei Jahre angesetzte Vergleich der besten Golfer Europas und der USA sollte vom 25. bis 27. September in Kohler, Wisconsin über die Bühne gehen. Die offizielle Verkündung der Verschiebung wird laut www.theguardian.com kommende Woche erfolgen.

  • Finalturniere im Fed Cup und Davis Cup um ein Jahr verschoben

    Wegen der anhaltenden Corona-Krise finden die Endrunden im Davis Cup und Fed Cup in diesem Jahr nicht statt. Beide Veranstaltungen werden auf 2021 verlegt, wie der Tennis-Weltverband ITF am Freitag mitteilte. "Wir sind überzeugt davon, dass das in diesen außergewöhnlichen Zeiten die richtige Entscheidung ist, um die Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten", sagte ITF-Boss David Haggerty.

    Die Entscheidung trifft auch Österreichs Herren, die für das nun im November 2021 angesetzte Davis-Cup-Finalturnier in Madrid qualifiziert sind. Die rot-weiß-roten Damen sind beim Finale in Budapest, das im April 2021 über die Bühne gehen wird, nicht dabei. Die weltweite Tennis-Tour pausiert derzeit noch bis Anfang August.

  • Zwei weitere Diamond-League-Meetings abgesagt

    Der Leichtathletik-Weltverband hat zwei weitere Meetings der Diamond League als Folge der Corona-Pandemie abgesagt. Wie World Athletics am Freitag mitteilte, können die Veranstaltungen in Paris (6. September) und in Eugene/USA (4. Oktober) nicht stattfinden. Zuvor mussten bereits London und Rabat aus dem Diamond-League-Kalender gestrichen werden.

    Nach aktuellem Stand soll es noch neun Ein-Tages-Meetings der Premium-Serie geben. Fraglich ist allerdings auch die Austragung in Gateshead. Wegen der Corona-Einschränkungen in England kann das Meeting nicht am 16. August veranstaltet werden. Als Alternativtermin nannte World Athletics den 12. September.

  • Liga in Niederlanden startet am 12. September

    Im niederländischen Profifußball startet die erste Liga (Eredivisie) am 12. September in die neue Saison. Das teilte der nationale Fußballverband KNVB nach der Ankündigung weiterer Corona-Lockerungen durch die Regierung mit. Zunächst hat die Nationalmannschaft noch am 4. und 7. September zwei Heimspiele in der europäischen Nations League gegen Polen und Italien.

    Ab 1. September darf auch wieder vor Publikum gespielt werden. Da dabei ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern gewährleistet sein muss, können aber die Zuschauerränge nur höchstens zu einem Drittel besetzt werden.

  • Zwei weitere NBA-Profis positiv getestet

    Einen Monat vor dem geplanten Wiederbeginn der Saison gibt es zwei weitere Corona-Infektionen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Jabari Parker und Alex Len von den Sacramento Kings betonten nach positiven Tests jedoch, dass sie davon ausgehen, im Juli bei der Fortsetzung der Saison auf dem Disney-Komplex in Orlando dabei zu sein.

    Bereits davor hatten US-Medien von acht infizierten NBA-Profis berichtet. Der prominenteste Fall betrifft den serbischen All-Star-Center Nikola Jokic von den Denver Nuggets. Auch Malcolm Brogdon von den Indiana Pacers war bekannt, die Namen der sechs anderen Spieler wurden bisher nicht veröffentlicht.

  • New-York-Marathon am 1. November abgesagt

    Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist auch der für 1. November geplante Marathon der Leichtathleten in New York abgesagt worden. Dies gaben die Organisatoren der Großveranstaltung am Mittwoch bekannt. New York war lange Zeit das Pandemie-Epizentrum in den USA. Mehr 31.000 Menschen starben bisher in dem Bundesstaat an Covid-19.

  • Sieben Corona-Fälle in der NBA

    Das Coronavirus hat die US-Basketballliga NBA erreicht. Der serbische All-Star-Center Nikola Jokic von den Denver Nuggets und sechs weitere Spieler seien positiv auf Covid-19 getestet worden, geht aus mehrere Medienberichten hervor. Jokic soll demnach in seiner Heimat, wo er am 15. Juni in Belgrad ein Showmatch hatte, in Quarantäne sein. Abgesehen von Jokic sollen zwei Spieler der Phoenix Suns und vier Spieler einer Mannschaft der Western Conference in der vergangenen Woche positive Tests abgeliefert haben, schreiben die US-Medien. Jokic hätte diese Woche nach Denver zurückkehren sollen. Symptome soll er keine haben.

    Die NBA will ihre wegen der Coronakrise gestoppte Saison von Ende Juli an mit einem Turnier in Disney World in Florida fortsetzen. Davor sollen sich die 22 beteiligten Teams in Orlando für mehrere Wochen in Quarantäne begeben und dort vorbereiten.

  • Vier Toulouse-Spieler positiv auf Coronavirus getestet

    Vier Spieler des französischen Fußball-Klubs Toulouse sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Quartett müsse sich nun für 14 Tage in Quarantäne begeben, teilte Team-Arzt Patrick Flamant am Dienstag mit. Der Verein steht nach dem Abbruch der Meisterschaft als Absteiger aus der Ligue 1 fest.

    Die Spieler dürften generell weder auf noch neben dem Spielfeld Kontakt untereinander haben, erklärte Flamant. Es müsse ein Sicherheitsabstand zwischen den Personen eingehalten werden. In der vergangenen Woche waren auch beim Erstligisten AS Saint-Etienne fünf Club-Angehörige positiv auf das Coronavirus getestet worden, unter ihnen waren nach Club-Angaben drei Spieler.

  • Fünf Spieler von Roter Stern Belgrad infiziert

    Fünf Spieler des serbischen Fußballmeisters Roter Stern Belgrad sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Spieler Marko Gobeljic, Njegos Petrovic, Dusan Jovancic und Marko Konatar fühlten sich bereits am Samstag vor dem letzten Spieltag der serbischen Superliga gegen FK Proleter Novi Sad unwohl und seien deshalb dem Stadion fern geblieben, teilte der Verein am Montag mit. Branko Jovicic zeigte keine Symptome, wurde aber ebenfalls positiv getestet, teilte der Verein weiter mit.
    Der Rest der Spieler und das Management seien auch getestet worden, jedoch ohne weitere positive Befunde, betonte der Verein.

    Roter Stern Belgrad feierte am Samstag seine dritte aufeinanderfolgende Meisterschaft nach einem 2:1-Heimsieg gegen Proleter. Etwa 18 000 Fans besuchten das Spiel und die Feierlichkeiten danach - oft eng gedrängt.

  • Saison in Russland wurde fortgesetzt

    In Russland ist nach einer dreimonatigen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie die Fußball-Saison fortgesetzt worden. Auch die ersten Fans der Premier-Liga durften wieder in die Stadien. 1.500 Zuschauer verfolgten am Samstag der Staatsagentur Tass zufolge das Spiel Ural Jekaterinburg gegen Rubin Kasan (2:1). Vorerst dürfen nur zehn Prozent der Tribünen-Plätze belegt sein.

    Die Spieler applaudierten während der Begegnung dem medizinischen Personal für dessen Leistung während der Coronakrise. Auf der Tribüne waren Banner angebracht, auf denen Ärzten, Pflegern und Krankenwagenfahrern gedankt wurde. In der zweiten Begegnung trafen Arsenal Tula und Spartak Moskau aufeinander.

  • Bis zu 5.000 Fans in Frankreich erlaubt

    Frankreich will unter anderem die Stadien der Ligue 1 ab dem 11. Juli wieder für Fans öffnen. Zunächst seien aber maximal 5.000 Personen erlaubt, teilte die Regierung mit. Zu Beginn der neuen Saison am 22. August sei eine Lockerung dieser Beschränkung möglich. Dazu werde Mitte Juli die Lage abermals geprüft. Die Finali in Cup und Ligacup können folglich mit Zuschauern gespielt werden. Die Fans werden zudem auch die Möglichkeit erhalten, ihre Clubs bei den Vorbereitungsspielen für die neue Saison anzufeuern. Die Saison in Frankreich wurde am 30. April abgebrochen und Paris Saint-Germain zum Meister erklärt. Die Ligue 1 ist die einzige der fünf großen Ligen Europas, die wegen der Coronavirus-Pandemie die Meisterschaft abgebrochen hat.

  • Eishockey: Elf positive Tests in der NHL

    In der Phase II des Rückkehrplans der National Hockey League (NHL) in die Eishockey-Trainingszentren sind von mehr als 200 seit dem 8. Juni getesteten Spielern elf positiv auf Covid-19 getestet worden. Die NHL-Teams können sich ab dem 10. Juli in Trainingslagern auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft vorbereiten. Wann wieder gespielt werden kann, steht allerdings weiterhin nicht fest.

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