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Corona-Ticker: Judo-Nationalteam trainiert ohne Körperkontakt

EUROPASPIELE: EINKLEIDUNG DER ÖOC SPORTLER: FILZMOSER / HEGYI / GRAF / UNTERWURZACHER

© APA/HANS PUNZ / HANS PUNZ

Der Judoverband hatte dem Sportministerium ein Hygiene- und Sicherheitskonzept für Training mit Körperkontakt vorgelegt, dieses habe aber in der aktuellen Verordnung keine Berücksichtigung gefunden

Das Coronavirus hat den Sport nicht nur in Österreich bereits in fester Hand. Weltweit werden Veranstaltungen und Events beeinflusst. Die aktuellsten Entwicklungen aus der Welt des Sports finden Sie im folgenden Live-Blog:

Die Sport-Welt und das Coronavirus

  • vor 18 min

    JudoNationalteam trainiert ohne Körperkontakt

    Österreichs Judo-Nationalteam hat sich am Freitag in Mittersill in einem Sporthotel einquartiert und wird dort in der dazugehörigen Sporthalle in "vollständiger Isolation" bis 12. Juni trainieren. Die Athleten und Athletinnen wurden vor Beginn des Trainingslagers einem PCR-Test unterzogen, alle Tests waren negativ. Trainiert werde unter Einhaltung der geltenden Vorschriften. "Aufgrund des einzuhaltenden Mindestabstandes ist kein Judotraining im herkömmlichen Sinn möglich. Stattdessen stehen Teambuilding, Athletiktraining und technische Analysen im Vordergrund", teilte ein Verbandssprecher mit. Tägliche Tests seien für die Teilnehmer nicht notwendig, da sie einen "exklusiven Bereich haben und es zu keinerlei Kontakt mit Außenstehenden kommt".

    Der Judoverband hatte dem Sportministerium ein Hygiene- und Sicherheitskonzept ("Strenger als jenes des ÖFB") für Training mit Körperkontakt vorgelegt, dieses habe aber in der aktuellen Verordnung keine Berücksichtigung gefunden und könne dementsprechend gegenwärtig auch noch nicht so umgesetzt werden. "Der ÖJV ist mit dem Ministerium und dem Büro des Vizekanzlers in Kontakt und hofft auf Genehmigung der Unterschreitung des Mindestabstandes und dem damit verbundenen vollständigen Judotraining für diese Gruppe unter den strengen Präventionsvorkehrungen", heißt es weiters. Derzeit dürfen Kontaktsportarten, zu denen die Kampfsportarten, aber auch Basketball oder Handball zählen, nur unter Einhaltung des Zwei-Meter-Mindestabstandes ausgeübt werden. Davon ausgenommen ist die Fußball-Bundesliga.

  • In Spanien darf ab Montag wieder komplett trainiert werden

    Die Fußball-Profis in Spanien dürfen ab Montag wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren, bevor die Spiele nach dreimonatiger Corona-Zwangspause am 11. Juni fortgesetzt werden. Die Erlaubnis erteilte die Regierung am Samstag, wie La Liga auf ihrer Internetseite mitteilte. Damit werde ab kommender Woche die vierte und letzte Stufe der Rückkehr des Fußballs erreicht.

    In der ersten Stufe Anfang Mai waren alle Profispieler zunächst auf das Coronavirus getestet und dann zum Einzeltraining zugelassen worden. Ab 18. Mai waren kleinere Gruppen von bis zu zehn Spielern erlaubt, dann 14 Sportler. In eineinhalb Wochen beginnen wieder die Spiele der ersten und zweiten Liga, jedoch werden sie ohne Fans ausgetragen. Die Saison endet voraussichtlich am 18. oder 19. Juli. Die neue Saison 2020/'21 wird voraussichtlich am 12. September starten.

    In der Tabelle liegt der FC Barcelona nach 27 von insgesamt 38 Spieltagen mit 58 Punkten auf Platz eins. Der Tabellenzweite Real Madrid hat nur zwei Zähler Rückstand, FC Sevilla als Dritter bereits elf.

  • England: Premier League ab 17. Juni

    Die englische Premier League darf unter strengen Auflagen ihre Saison fortsetzen. Das kündigte der britische Minister für Sport und Kultur, Oliver Dowden am Samstag an. „Der Fußball kommt zurück“, sagte er bei einer Pressekonferenz im Londoner Regierungssitz Downing Street. Zuschauer werden nicht zugelassen. Dafür werde eine Reihe von Spielen im britischen Free-TV gezeigt, sagte Dowden.

    Premier-League-Geschäftsführer Richard Masters begrüßte die Entscheidung der Regierung. Gespielt werden solle voraussichtlich ab 17. Juni, sagte er laut einer Mitteilung. Bis dahin sei aber noch viel Arbeit zu tun, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. „Wenn alles gut geht, sind wir begeistert, die Saison 2019/'20 schon in zwei Wochen wieder aufzunehmen“, erklärte Masters.
    Auch andere Sportarten wie Cricket, Tennis, Formel 1, Golf und Rugby sollen bald schon wieder stattfinden können. Die neue Regelung in England gilt bereits ab 1. Juni.

  • Serie A will mit vier Nachtragsspielen starten

    Im italienischen Fußball soll mit den Cupbewerben der Neustart nach der Corona-Pause begangenen werden. Die Serie A will zu ihrem Restart am 20. und 21. Juni zunächst vier Ende Februar ausgefallene Partien nachholen. Dies geht aus dem ersten Teil des Spielplans hervor, den die Liga festgelegt hat.

    So soll Bergamo gegen Sassuolo antreten und Inter Mailand gegen Sampdoria Genua spielen. Norditalien war zunächst besonders schwer von der Pandemie betroffen. Insgesamt sind noch zwölf Runden zu absolvieren, ab dem 22. Juni - einem Montag - soll dann die erste komplette Runde mit allen Clubs stattfinden. Den kompletten Spielplan will die Liga in den kommenden Tagen bekanntgeben.

    Zunächst soll aber der Cup-Wettbewerb beendet werden. Am Programm stehen noch die Halbfinal-Rückspiele Juventus gegen Milan sowie Napoli gegen Inter. Das Finale ist für den 17. Juni geplant.

  • England: Spiele auf neutralem Boden möglich

    Die englische Fußball-Premier-League, die am 17. Juni wieder den Spielbetrieb aufnimmt, will weiterhin auf Heim- und Auswärtsspiele setzen, plant bei bestimmten Begegnungen aber auch neutrale Schauplätze. Betroffen könnte nach Medienangaben etwa das Derby zwischen dem überlegenen Spitzenreiter Liverpool FC und Everton sein. Man fürchtet große Menschenansammlungen außerhalb des Stadions.
    Die Regierung hatte für den Neustart in der Coronavirus-Pandemie Matches vor leeren Rängen und auf neutralem Boden vorgeschlagen. Doch die Liga brachte nach Kritik einiger Clubs neue Ideen ins Spiel. Nur Risikospiele sollten nicht in den Stadien der Gastgeber-Clubs stattfinden. „Wir arbeiten mit den Clubs daran, das Risiko zu minimieren und kooperieren mit der Polizei“, teilte die Liga in einer Stellungnahme am Freitag mit.
    „Wir werden in den nächsten sieben bis zehn Tagen ein klareres Bild haben, aber wir hoffen, dass die Zahl der Spiele auf neutralem Boden gering ist“, sagte Liga-Chef Richard Masters.
     

  • Roter Stern nach Pause Meister

    Rekordmeister Roter Stern Belgrad hat am Freitag beim Neustart der serbischen Fußball-Meisterschaft den dritten Titel in Folge und den insgesamt 31. fixiert. Nach einem 5:0 im Derby vor leeren Rängen gegen Nachzügler Rad ist das Team von Trainer Dejan Stankovic in den restlichen drei Runden bei 14 Punkten Vorsprung auf Partizan nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. In der kommenden Runde werden bis zu 1.000 Fans in den Stadien erlaubt sein.

  • Auch Triathlon-WM für heuer abgesagt

    Der Triathlon-Weltverband hat seine vom 4. bis 13. September geplanten Weltmeisterschaften in Almere (NED) wegen der Coronavirus-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben. Mehr als 8.000 Aktive werden erwartet, es werden Titel in diversen Bewerben wie Duathlon, Langdistanz-Triathlon und Aquathlon vergeben.

  • In Spanien geht es am 11. Juni weiter

    In den zwei höchsten spanischen Fußball-Ligen wird nach der Corona-bedingten dreimonatigen Pause ab 11. Juni wieder gespielt. Der Oberste Sportrat (CSD) der Regierung, der Verband und La Liga einigten sich laut Aussendung vom Freitag auf einen Plan für den Neustart. Als erstes Match wurde das Derby in Sevilla angesetzt.

  • Motorrad-WM-Läufe in Großbritannien und Australien abgesagt

    Nun sind auch die Motorrad-WM-Läufe in Großbritannien (Silverstone/30. August) und Australien (Phillip Island/25. Oktober) wegen Covid-19 definitiv abgesagt. "Leider müssen wir diese ikonischen Events absagen, weil wegen der Corona-Pandemie kein organisatorisch machbarer Weg gefunden worden ist", erklärte Carmelo Ezpeleta vom Rechtehalter Dorna. Die MotoGP feilt dennoch wie die Formel 1 nach wie vor an einem Ersatzkalender 2020. Nachdem beim Saisonstart im März in Katar nur die zwei Unterklassen Moto2 und Moto3 fahren konnten, waren danach auch in der Zweirad-Straßen-WM Veranstaltungen im Juni bzw. Juli in Deutschland, Finnland und den Niederlanden aus dem Kalender genommen worden. Einige Rennen sind derzeit auf später im Jahr verschoben.

    Einem bereits älteren Plan zufolge sollte die Saison für Marc Marquez und Co. mit einem Doppelrennen im Juli in Jerez in Südspanien los gehen. Dort fehlt aber noch das Okay der Regierung. Auf der Website der MotoGP scheint derzeit nach wie vor der Tschechien-GP in Brno am 9. August als erster möglicher WM-Lauf ohne Hinweis auf eine Neu-Ansetzung auf. Eine Woche später soll am 16. August der Grand Prix von Österreich in Spielberg über die Bühne gehen. Auch dort könnte es zu einem Doppelrennen kommen.

  • Schweizer Super League wird am 20. Juni fortgesetzt

    Die Schweizer Fußball-Super-League wird am 20. Juni fortgesetzt. Das beschlossen die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League bei der außerordentlichen Generalversammlung in Bern. 13 Runden sind noch ausständig. Die letzten Spiele vor der Corona-Pause waren am 23. Februar über die Bühne gegangen. Das erste Match der zweithöchsten Spielklasse findet am 19. Juni statt.

  • Neustart von Japans Liga am 4. Juli

    Die höchste japanische Fußball-Liga vollzieht nach einer viermonatigen Corona-Pause am 4. Juli ihren Neustart. Vor der Unterbrechung wurde erst eine Runde absolviert.

  • Polnische Liga-Spiele ab 19. Juni mit Zuschauern

    Spiele der höchsten polnischen Fußball-Liga können ab 19. Juni mit Fans im Stadion über die Bühne gehen. Allerdings dürfen die Stadien-Kapazitäten nur zu 25 Prozent genützt werden. Das gab der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bekannt.

  • MLS geht einen eigenen Weg

    Die Teams in der amerikanischen Profifußball-Liga MLS dürfen in der Corona-Krise mit Kleingruppentraining beginnen. Dabei gelten strenge Regeln, die die Liga in einer Mitteilung veröffentlichte. So können maximal sechs Spieler an einer Einheit teilnehmen und müssen dabei zu jeder Zeit mindestens drei Meter Abstand zueinanderhalten. Torhütern ist untersagt, in ihre Handschuhe zu spucken, und Trainer dürfen das Spielfeld nicht betreten. Das Verbot von regulärem Mannschaftstraining verlängerte die MLS bis mindestens kommenden Montag.

    Die Saison im amerikanischen Fußball ist wegen der Corona-Krise unterbrochen. Die Liga konnte bis zur Pause nur zwei Spieltage durchführen. Wann und wie es weiter geht, ist offen. Wie die NBA steht die Liga Berichten zu Folge in Verhandlungen mit dem Disney World Ressort in Orlando und könnte die Saison dort fortsetzen.

  • Schwedische Fußball-Liga startet ab 14. Juni

    Auch in Schweden können Profifußballer wieder zurück in die Stadien. Sportministerin Amanda Lind gab bekannt, dass Sportveranstaltungen ab dem 14. Juni wieder zugelassen werden. Voraussetzung sei, dass sie sich an die Regeln zur Vorbeugung von Ansteckungen halten und dass sie draußen stattfinden. Die Versammlungsgrenze von 50 Personen bleibt, Publikum in Stadien ist nicht zugelassen.

    Die schwedischen Fußballligen Allsvenskan und Superettan hatten bereits im April angekündigt, den Spielbetrieb am 14. Juni wieder aufnehmen zu wollen. Doch das Okay der Gesundheitsbehörde stand noch aus. Mitte Mai legten sie ein Konzept vor, wie Spiele und Training aussehen sollen. Nur symptomfreie Spieler und Funktionäre, die an jedem Spieltag unter anderem ihre Körpertemperatur messen und die Werte in ein Formular eintragen, sollten zu den Partien anreisen, Auswärtsteams nur in maximal halbvollen Bussen. Corona-Tests der Spieler sind demnach nicht vorgesehen.

  • NFL will Trainern Rückkehr auf Trainingsgelände erlauben

    In der amerikanischen Football-Liga NFL dürfen Trainer womöglich in der kommenden Woche wieder auf die Klubgelände und dort arbeiten. Diesen Termin stellte Liga-Boss Roger Goodell in einem Schreiben an die Teams in Aussicht. Voraussetzung dafür ist, dass keines der Teams damit gegen regionale und lokale Auflagen in der Corona-Krise verstößt.

    Die American-Football-Liga hofft zudem, in absehbarer Zeit auch Spielern den Zutritt erlauben zu können. Zunächst ist die Zeit der virtuellen Einheiten aber um zwei Wochen verlängert worden. Die NFL plant mit einem regulären Saisonstart im September und ist von der Krise bisher vergleichsweise wenig betroffen.

  • England und Italien fixieren Liga-Rückkehr

    In England und in Italien wurde der Neustart der höchsten Spielklassen fixiert: Die Premier League hat den 17. Juni als Termin bestätigt. Ab dem 19. Juni sind fast täglich Matches zu erwarten.

    Die BBC überträgt erstmals überhaupt Premier-League-Spiele live, insgesamt vier im Free-TV.

    Die italienische Serie A kann am 20. Juni nach der monatelangen Corona-Sperre weitergehen, das bestätigte Sportminister Spadafora.   

  • Altersheimbewohner in Spanien können Ligaspiele gratis sehen

    Bewohner von Altersheimen in Spanien sollen alle Fußballspiele der ersten und zweiten Liga bis zum Ende der laufenden Saison gratis sehen können. Darauf einigten sich das Medienunternehmen Mediapro, das die Übertragungsrechte hat, und Vertreter der La Liga, wie die Nachrichtenagentur Europa Press am Donnerstag meldete.

    Mit den "Emotionen rund um den Fußball" solle den älteren Menschen, die wegen Besuchseinschränkungen während der Coronakrise besonders unter Einsamkeit litten, ein wenig Abwechslung geboten werden. Viele der Altersheimbewohner befinden sich schon seit mehr als 70 Tagen in weitgehender Isolation.

  • Vier Lok-Moskau-Spieler positiv getestet

    Vier Spieler von Lok Moskau sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der russische Fußball-Topclub am Donnerstag bekannt. Die betroffenen Akteure Dimitrij Barinow, Anton Koschenkow, Timur Suleimanow und Roman Tugarew hätten keine Symptome und seien zu Hause in Selbstisolation. Bereits am 16. Mai hatte der Club den positiven Test von Jefferson Farfan verlautet.

    Die russische Liga soll am 21. Juni fortgesetzt werden. Lok ist Tabellenzweiter.

  • Bayern unterstützt Amateur-Klubs

    Der FC Bayern unterstützt in der Corona-Krise weitere Amateurklubs im Freistaat. Immer mehr Anhänger verzichten nach Klub-Angaben vom Donnerstag auf eine Rückerstattung der bereits gezahlten Tickets für die nun ohne Zuschauer stattfindenden Spiele und stellen das Geld dem FC Bayern Hilfe e.V. zur Verfügung. Dieser bedachte jetzt die Vereine der Bayernliga Süd und Nord, jeder der 35 Clubs erhält 10.000 Euro.
    Bereits in der vergangenen Woche hatte der FC Bayern Hilfe e.V. aus Ticket-Rückerstattungen seiner Fans alle 18 Regionalligisten des Freistaats und den Bayerischen Landes-Sportverband mit insgesamt 460.000 Euro unterstützt.

  • Zandvoort-Comeback erst 2021

    Das Comeback der Formel 1 in den Niederlanden wird definitiv erst 2021 erfolgen. Das haben die Organisatoren am Donnerstag bekannt gegeben. Das ursprünglich für 3. Mai 2020 geplant gewesene Rennen in Zandvoort, mit dem die Formel 1 nicht zuletzt wegen des Hypes um Red-Bull-Pilot Max Verstappen erstmals seit 1985 nach Holland zurückgekehrt wäre, war wegen der Coronakrise zunächst verschoben worden.

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