Austria

Corona-Kurzarbeit: Mitarbeiter in NÖ bekamen zu wenig Geld

Insgesamt 55.000 Euro muss ein Handelsunternehmen am Flughafen Wien-Schwechat nun laut Arbeiterkammer nachzahlen.

von Johannes Weichhart

100.000 Menschen befinden sich in Niederösterreich derzeit in Kurzarbeit. Betroffen davon sind auch 47 Mitarbeiter einer Firma am Flughafen Wien-Schwechat. Sie kommen nun allerdings allesamt eine Nachzahlung, in Summe fast 55.000 Euro. Der Grund: Das Unternehmen hatte eine falsche Berechnung angestellt.

Dienstpläne

Bevor der Handelsbetrieb den Schritt in die Kurzarbeit machen musste, hatten die Belegschaft unterschiedliche Dienstpläne und Gehälter. Sonntags- und Schichtzulagen oder dergleichen waren von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer unterschiedlich, auch abhängig von der Anzahl der Wochenstunden.

Das Problem: Diese Anteile am Gehalt waren im Kurzarbeitsgrundgehalt nicht enthalten. Nachdem sich fünf Mitarbeiter mit ihrer Abrechnung nun an die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) wandten, fiel sofort auf, dass ihnen zu wenig Geld ausbezahlt wurde.

"Konstruktive Gespräche"

Doch hinter dem Schlamassel dürfte keine böse Absicht stecken, vielmehr soll sich ein Programmierfehler in die Personalverrechnung eingeschlichen haben. „Der Fall konnte in konstruktiven Gesprächen mit der Geschäftsführung gelöst werden. Die Arbeitnehmer erhielten die Nachzahlung für die Kurzarbeit unbürokratisch über eine Aufrollung der Gehaltsabrechnung“, sagt AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Viele Anfragen

Er berichtet, dass die Abrechnung der Kurzarbeit derzeit generell für erhöhte Anfragen bei den Experten der Arbeiterkammer sorgen würde. Die meisten Fragen, so Wieser, drehen sich dabei um die konkrete Bemessungsgrundlage. Grundsätzlich gilt, dass alles an sozialversicherungspflichtigen Bezügen in den drei Monaten vor der Kurzarbeit dafür einzuberechnen ist.

Johannes Weichhart

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