Austria

Corona-Krise: Was Mode-Influencer jetzt (falsch) machen

In Zeiten wie diesen könnten Instagram-Stars ihre großen Followerzahlen nutzen, um Gutes zu tun. Einige andere sorgen für Unmut.

Tränen kullern über Arielle Charnas' Wangen, als sie sich mit einem Instagram-Video an ihre 1,3 Millionen Follower wendet. Es tue ihr wahnsinnig leid, dass sie ihre Community im Stich gelassen und viele enttäuscht habe. Das sei nie ihre Absicht gewesen. 

Der Entschuldigung der erfolgreichen Modebloggerin voran ging ein Shitstorm, den sich die in New York lebende Charnas mit einer Reihe von Beiträgen zu ihrer Coronavirus-Infektion eingehandelt hatte. 

"Bin mir bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann"

Nachdem einige Symptome aufgetaucht waren, ließ sich die US-Amerikanerin auf das neuartige Coronavirus testen - und erhielt am 16. März den positiven Befund. An ihrer Testung ließ sie ihre Follower teilhaben und wurde daraufhin heftigst kritisiert.

Sie befinde sich in einer äußerst priviligierten Situation, sich einen Covid-19-Test überhaupt leisten zu können. In einem späteren Posting gab sie zu: "Ich bin mir dessen bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann, überhaupt Zugang zu diesem gehabt zu haben."

Dann folgte der nächste Fehler: Obwohl der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo alle Bürger dazu aufrief, zu Hause zu bleiben, machte sich Charnas gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrer Nanny (beide ebenfalls an Covid-19 erkrankt) sowie den beiden Kindern auf den Weg in die Hamptons, um dort die kommenden Wochen zu verbringen. Es folgte eine Welle der Entrüstung unter ihren Followern.

Die Influencerin zeigt: Was früher mit Likes gutiert wurde, ist in diesen Zeiten schlichtweg nicht angebracht. Dazu gehört vor allem die Zurschaustellung der eigenen Privilegien. Weder können sich die meisten US-Bürger so unkompliziert und schnell testen lassen, noch haben sie die Möglichkeit sich in eine teure Urlaubsgegend zurückzuziehen. 

Charnas hat sich mittlerweile in einem ausführlichen Posting entschuldigt.

Wie man seine große Followeranzahl in diesen Zeiten positiv nutzen kann, zeigt hierzulande Carola Pojer. Die als Vienna Wedekind bekannte Bloggerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, lokale Unternehmer während dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Unter dem Hashtag #viennaloveslocals stellt die Wienerin derzeit von der Konditorei bis zum Interior-Shop verschiedene Unternehmen vor.

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