Austria

Corona: 8.030 Fälle in Österreich; Trauriger Rekordwert in Spanien

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© APA/AFP/JOSEP LAGO / JOSEP LAGO

Tag 13 der Ausgangsbeschränkungen. Mehr als 8.000 Fälle in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen in unserem Ticker.

von Laura Schrettl, Daniela Wahl, Karoline Krause-Sandner, Michael Hammerl, Theresa Bittermann

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Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 4 min

    Renzi: "Werden nicht sterben, sondern verhungern"

    Der italienische Expremier Matteo Renzi sorgt für Aufregung mit der Forderung, die Industrieproduktion in Italien sofort wieder aufzunehmen. "Italien braucht einen Plan für den Neustart. Die Produktionsbetriebe müssen noch vor Ostern wieder öffnen und dann der Rest: Geschäfte, Schulen, Buchhandlungen und Kirchen. Man muss vorsichtig und schrittweise handeln, doch man muss das Land wieder öffnen", so Renzi.

    "Wenn wir nicht sofort neu starten, werden wir nicht am Covid sterben, sondern verhungern", schrieb Renzi in seinem wöchentlich veröffentlichten Newsletter am Samstag. "Wir müssen Jobs schaffen und Investitionen fördern. Wir brauchen einen Wirtschaftsimpuls, um Italien nicht für immer zum Niedergang zu verurteilten", schrieb der 45-Jährige. Er warnte vor der Gefahr, dass Italien mangels Arbeit und Geld zu einem "sozialen Pulverfass" werde.

  • vor 19 min

    Streit um Corona-Bonds: Österreich "verantwortungslos"

    Nach dem Video-Gipfel ohne Ergebnis verlagerte sich der Streit um finanzielle Solidarität in die internationalen Medien. Premier Conte und Ex-Premier Letta üben dabei heftige Kritik an jenen Staaten, die bezüglich der Euro-Bonds auf der Bremse stehen. Darunter auch Österreich.

  • vor 20 min

    8.030 Infizierte in Österreich

    Erkrankte ach Bundesländern, 15 Uhr:  Burgenland (142), Kärnten (221), Niederösterreich (1.162), Oberösterreich (1.337), Salzburg (751), Steiermark (848), Tirol (1.849), Vorarlberg (553), Wien (1.067)

  • vor 27 min

    Polen zieht es durch: Briefwahl für "Ältere"

    Um die Präsidentschaftswahl trotz der Corona-Krise am 10. Mai abhalten zu können, will Polen Älteren und Menschen in Quarantäne die Briefwahl ermöglichen. Das Parlament, in dem die nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) die Mehrheit hat, beschloss am Samstag eine entsprechende Änderung des Wahlgesetzes.

    Demnach dürfen Wähler, die über 60 sind, unter Quarantäne stehen oder sich freiwillig in häuslicher Isolation befinden, per Brief wählen.

  • vor 41 min

    Weiterer Corona-Verdacht in britischer Regierung

    In der britischen Regierung gibt es einen weiteren Coronavirus-Verdacht. Nachdem bei Premierminister Boris Johnson und Gesundheitsminister Matt Hancock eine Infektion bestätigt worden ist, hat sich nun auch Schottland-Minister Alister Jack mit "milden" Coronavirus-Symptomen in häusliche Isolation begeben. Dies teilte eine Sprecherin am Samstag mit.

    Johnson und Hancock hatten am Freitag bekanntgegeben, dass sie positiv auf das Virus getestet worden seien. Auch der oberste Gesundheitsbeamte Englands, Chris Whitty, begab sich mit Coronavirus-Symptomen in Selbstisolation.

  • vor 46 min

    16 Fälle in Vorarlberger Pflegeheim

    Zehn von 33 Heimbewohnern und sechs von 41 Mitarbeitern des Hauses Klostertal in Innerbraz (Bezirk Bludenz) wurden positiv getestet. Zwei der Bewohner wurden ins Landeskrankenhaus Bludenz verlegt. Sie liegen nicht auf der Intensivstation. Der Gesundheitszustand aller erkrankten Personen sei stabil, hieß es in einer Aussendung des Landes Vorarlberg. Mittlerweile steht das gesamte Heim unter Isolation. Alle Bewohner befinden sich derzeit in ihren Einzelzimmern und dürfen diese nicht verlassen - das gilt so lange "bis alles geklärt ist", hieß es von der Geschäftsführung des Heims. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

  • vor 52 min

    Krankenhaus in der Lombardei setzt Roboter ein

    Im Krankenhaus von Varese in Italien werden im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie auch Roboter eingesetzt. Sechs davon stehen in dem Spital der lombardischen Stadt zur Betreuung von zwölf Patienten zur Verfügung. Die mit einer Videokamera ausgestatteten Roboter können unter anderem Fieber messen.

    "Die Roboter ersetzen zwar nicht den direkten Kontakt zum Patienten, doch sie helfen uns in einigen Fällen, Zeit zu sparen, was in der jetzigen Notstandsphase besonders wichtig ist", sagte Francesco Dentali, Direktor der Medizinabteilung des Krankenhauses, laut Medienangaben.

  • vor 54 min

    Reha-Kliniken sollen "Notspitäler" werden

    Nach der Anordnung der Schließung von Kur- und Reha-Zentren wegen der Coronavirus-Pandemie werden viele Einrichtungen derzeit umfunktioniert. Um die Krankenhäuser zu entlasten, entstehen einige „Notspitäler“. Von den 15 stationären Reha-Einrichtungen der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) werden aller Voraussicht nach neun zu Notspitälern umgerüstet, erklärte PVA-Sprecher Markus Stradner der APA. Das betrifft die Häuser in Bad Ischl, Bad Schallerbach, Gröbming, St. Radegund, Saalfelden, Großgmain, Laab im Walde, Hochegg und Bad Tatzmannsdorf.

    Bei einigen Häusern ist die PVA auch mit den Ländern in Gesprächen, um dort im Bedarfsfall eine 24-Stunden-Pflege zu ermöglichen. Wegen des fast zum Erliegen gekommenen Grenzverkehrs sind Bund und Länder mit dem Problem konfrontiert, Ersatzkapazitäten für einen kurzfristigen Mangel in diesem Bereich organisieren zu müssen. Es wird erwartet, dass in der Zeit um Ostern viele ausländische Betreuerinnen und Betreuer in ihre Heimatländer zurückkehren. Als Ersatzbetreuungseinrichtungen für Personen mit Pflege- oder Betreuungsbedarf seien aber auch andere Optionen angedacht, „eventuell Bildungshäuser, barrierefreie Hotels“ und andere derzeit leerstehende Gebäude.

  • vor 1 h

    Erste Plünderungen in Süditalien

    In Süditalien wächst die Sorge, dass wegen der restriktiven Maßnahmen zur Eingrenzung der Coronavirus-Pandemie soziale Revolten ausbrechen könnten. Für Aufsehen sorgte eine Gruppe von Personen, die in Palermo einen Supermarkt bestürmten und mit Waren flüchteten. Die Polizei musste eingreifen.

  • vor 1 h

    Corona-Testungen werden weniger: SPÖ und Neos empört

    Die Regierung hatte Anfang der Woche einen massiven Ausbau der Coronavirus-Tests auf 15.000 pro Tag in Österreich angekündigt. Tatsächlich haben die täglichen Testzahlen diese Woche nicht zu-, sondern abgenommen. Die Zahl der Test von 4.962 am Montag sank kontinuierlich auf 3.198 am Freitag.

  • vor 1 h

    38 weitere Todesfälle in der Schweiz

    In der Schweiz ist die Zahl der Toten auf 235 gestiegen. Am Freitag wurden 197 Todesfälle gemeldet. Die Regierung teilt weiter mit, dass 13.213 Infizierte gezählt wurden, gut 1000 mehr als ein Tag zuvor.

  • vor 1 h

    Mehr als 1.000 zusätzlich Erkrankte in den Niederlanden

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind in den Niederlanden 1.159 weitere Infektionsfälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl liegt damit bei 9.762. Zudem verzeichneten die Behörden laut Reuters 93 weiter Corona-Tote - hier liegt die Gesamtzahl bei 639.

    "Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir in ein paar Tagen Rückschlüsse ziehen können, ob die getroffenen Maßnahmen funktionieren", hieß es aus dem Niederländischen Institut für Gesundheit.

  • vor 2 h

    Hacker wiederholt Appell, Bundesgärten in Wien zu öffnen

    Der Wiener Gesundheitsstadtrat verweist auf Beispiele wie den Augarten und warnt vor irreparablen Schäden durch den Lockdown. Hacker argumentiert dies damit, dass die Schließung der Gärten den "Bewegungsraum in Wien" verkleiner habe. Während Menschen "in großen Wohnungen mit Terrasse und Garten" das Bedürfnis nach Bewegung im Freien durchaus befriedigen könnten, seien Menschen in kleinen Wohnungen ohne Balkon und Garten benachteiligt.

  • vor 2 h

    Angriff auf Supermarkt: Sorge vor Revolten in Süditalien

    In Süditalien wächst die Sorge, dass wegen der restriktiven Maßnahmen zur Eingrenzung der Coronavirus-Pandemie soziale Revolten ausbrechen könnten. Für Aufsehen sorgte eine Gruppe von Personen, die in Palermo einen Supermarkt bestürmten und mit Waren flüchteten. Die Polizei musste eingreifen.

    Der Bürgermeister von Palermo Leoluca Orlando sprach von organisierten Gruppen, die im Internet zu gewalttätigen Aktionen aufriefen. Der Minister für Süditalien, Giuseppe Provenzano, warnte, dass der wirtschaftlich benachteiligte Süden Italiens zu einem "sozialen Pulverfass" werden könnte, sollte die Ausgangssperre und der Produktionsstopp noch länger dauern.

  • vor 2 h

    Kurzarbeit: Volumen wird auf eine Milliarde aufgestockt

    Zwar sagt das Arbeitsmarktservice (AMS) vorerst nicht, wie viele Anträge auf Kurzarbeit gestellt wurden, die Regierung stockt aber die dafür vorgesehenen Mittel von 400 Millionen auf 1 Mrd. Euro auf, wie Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Samstag ankündigte. Um die Zeit bis zur Auszahlung von Kurzarbeitsgeld zu überbrücken, werden die Banken rasch Kredite vergeben.

    Kurzarbeitsgeld wird immer erst im Folgemonat ausbezahlt, viele Unternehmen können aber die aktuellen Löhne nicht mehr bezahlen. Österreichische Banken seien bereit, für die Zeit dazwischen unkomplizierte Überbrückungskredite zu gewähren, sagte Robert Zadrazil, stv. Obmann des Fachverbands Banken in der Wirtschaftskammer, im gemeinsamen Pressegespräch mit Blümel.

  • vor 3 h

    Laxe Schutzmaßnahmen? Kritik an britischer Regierung

    Nach Bekanntwerden der Covid-19-Erkrankung des britischen Premierministers Boris Johnson und seines Gesundheitsministers Matt Hancock wächst die Kritik am Umgang der britischen Regierung mit dem Coronavirus-Ausbruch. John Ashton, ein ehemaliger Regionaldirektor des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS, hat der Regierung Trägheit vorgeworfen. 

    Das gelte sowohl für die Maßnahmen im Land als auch für deren persönliches Verhalten, beide seien "zu langsam" gewesen. Am Montag hatte der Premierminister eine Ausgangssperre verhängt und die Briten dazu aufgerufen, nur noch das Haus zu verlassen, wenn unbedingt notwendig. Doch noch am Mittwoch stellte sich Johnson im beengten Parlament den Fragen von Abgeordneten.

  • vor 3 h

    Spanien vermeldete 832 Tote binnen 24 Stunden

    In Spanien hat die Zahl der Toten durch die Corona-Pandemie einen traurigen Rekordwert erreicht. Binnen 24 Stunden starben 832 Menschen - so viele wie nie zuvor an einem Tag, wie die Regierung am Samstag mitteilte. Damit erlagen in Spanien mit Stand Samstagmittag 5.690 Menschen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Infizierten stieg auf mehr als 72.000.

    Spanien ist nach Italien das Land, das weltweit die meisten Toten durch die Pandemie zu beklagen hat. 

  • vor 3 h

    Drei weitere Todesfälle in Oberösterreich

    In Oberösterreich sind drei weitere Menschen am Coronavirus verstorben. Alle drei Patienten waren mit 79, 80 und 81 Jahren höheren Alters. Sie litten zum Teil an schweren Vorerkrankungen.

    Wie heute bekannt gegeben wurde, ist bereits am Freitag eine 79-Jährige im Salzkammergut Klinikum Grieskirchen verstorben. Die Patientin litt an "mehreren schweren Vorerkrankungen", wie die OÖ Gesundheitsholding mitteilte.

    Am Samstag starben zwei weitere betagte Menschen: Am Kepler Universitätsklinikum verschied ein 80-Jähriger. Der Mann hatte schwere Mehrfacherkrankungen.

    Eine 81-Jährige ist Samstagfrüh im Klinikum Wels-Grieskirchen verstorben. Die Frau litt an "sehr schweren Vorerkrankungen", wie das Spital bekannt gab.

    Insgesamt sind damit sieben Menschen in Oberösterreich an dem neuartigen Virus gestorben.

  • vor 3 h

    46 Kreuzfahrt-Passagiere in Australien Verdachtsfälle

    An Bord des vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs besteht bei mindestens 46 Menschen Verdacht auf das Coronavirus. Es handle sich um 30 Passagiere und 16 Crewmitglieder, sagte der Regierungschef des Bundesstaats von Westaustralien, Mark McGowan, am Samstag vor Journalisten in Perth und sprach von einer "dringenden Situation".

    Auf dem Schiff sei ein "Krisenpunkt" erreicht worden, als zahlreiche Passagiere am Freitag über Corona-Symptome geklagt hätten. Sie wurden daraufhin an Bord von Ärzten untersucht.

  • vor 3 h

    Sorge wegen Infektionsfällen in Altersheimen in Italien

    In dem von der Coronavirus-Krise schwer getroffenen Land Italien wächst die Zahl von Infektionen und Todesfällen unter Senioren, die in Altersheimen leben. "Covid-19 wird leider als Virus der Pensionistenheime in Erinnerung bleiben, denn es trifft vor allem die schwächeren Menschen", sagte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia.

    Ein Drittel aller Infektionsfälle in der mittelitalienischen Region Latium mit der Hauptstadt Rom betreffen Senioren in Pflegeheimen. Viele Einrichtungen mussten wegen der Pandemie schließen. "Die schlimmsten Zustände gibt es in den Regionen, in der die Epidemie zuerst ausgebrochen ist - und zwar in der Lombardei, in der Emilia Romagna und in Venetien", betonte Ivan Pedretti, Generalsekretär der Pensionistengewerkschaft Spi-Cgil. "Doch die Infektion hat sich überall verbreitet. Altersheime wurden nicht wie Krankenhäuser behandelt und die Schutzvorkehrungen nach Ausbruch der Epidemie mit Verspätung ergriffen."

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