Austria

Charlène: So uninspiriert fiel Alberts Heiratsantrag aus

© Pascal Le Segretain/Getty Images

Das Paar zeigt sich glücklich an seinem 9. Hochzeitstag. Die Verlobung war allerdings alles andere als romantisch.

von Elisabeth Spitzer

Am Mittwoch, den 1. Juli, feierte das Fürstenpaar von Monaco seinen neunten Hochzeitstag. Anlässlich ihres Jubiläums veröffentlichten Charlène und Albert ein süßes Familienfoto von sich und ihren beiden Kindern, den Zwillingen Jacques und Gabriella. Damit beweisen die beiden einmal mehr, dass ihnen selbst die hartnäckigsten Krisengerüchte nichts anhaben können.

Neun Ehejahre - und viele Spekulationen

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die Ehe des Paares spekuliert. Charlène sei unglücklich am Fürstenhof, hieß es immer wieder, das Verhältnis zu ihrem zwanzig Jahre älterem Mann sei unterkühlt, ihre Schwägerin Caroline von Monaco könne sie nicht ausstehen. Um nur einige der Schlagzeilen zu nennen, die so über die 42-Jährige kursierten.

Bereits die Hochzeit der einstigen Profischwimmerin mit dem Fürsten von Monaco sorgte für wilde Gerüchte. Der Grund: Am Tag ihrer Hochzeit vergoss Charlène bittere Tränen. Damals wurde gemutmaßt, dass sie vor der Trauung einen Fluchtversuch unternommen haben soll, der vereitelt wurde. Böse Zungen unkten sogar, dass die Fürstin zur Hochzeit vertraglich verpflichtet worden war. Gerüchte, die Charlène Jahre später dementierte.

Mittlerweile sind die Negativschlagzeilen um angebliche Eheprobleme abgeflaut. Bei öffentlichen Auftritten zeigt sich das Paar vertraut. Selbst die Corona-Krise konnte Albert und Charlène nichts anhaben. Im März wurde bekannt, dass sich der 62-jährige Albert mit Covid19 angesteckt hatte. Inzwischen ist er wieder gesund. Erst vor Kurzem postete Charlène ein Foto auf Instagram, das sie und Albert Arm im Arm mit Mund-Nasen-Schutz zeigt. Dazu schrieb sie: "We are strong together!" Auf deutsch: "Zusammen sind wir stark!"

Immer wieder zeigt Charlène auf ihrem Instagram-Profil private Eindrücke von ihrem Familienleben, das Skeptikern zum Trotz intakt zu sein scheint. Damit scheint die gebürtige Südafrikanerin liebestechnisch doch noch ihr Happy End gefunden zu haben.

Albert ließ Charlène zappeln

Doch auf ihr Liebesglück musste sie lange warten. Denn Albert ließ sich mit dem Heiratsantrag Zeit.

Im Jahr 2000 lernte Charlène Wittstock, wie sie damals mit gebürtigem Namen hieß, den damaligen monegassischen Erbprinzen Albert in Monaco kennen. Ein Paar wurden sie aber erst fünf Jahre später. Lange Zeit dementierten die beiden ihre Beziehung - bis am 23. Juni 2010 die Verlobung von Charlène mit Fürst Albert durch das Fürstenhaus bekanntgegeben wurde. 

Für Albert konvierte Charlène, die protestantisch aufgewachsen ist, zum katholischen Glauben. Am 1. Juli 2011 heiratete sie den Monegassen standesamtlich. Die kirchliche Trauung fand am darauffolgenden Tag, dem 2. Juli, ebenfalls im Palast statt.

Im Enthüllungsbuch"Albert II de Monaco, l'homme et le prince" (zu Deutsch: "Albert II von Monaco, der Mann und der Prinz") erinnert sich der Sohn von Grace Kelly und Fürst Rainer III an die Zeit, als er um seine heutige Ehefrau geworben hat.

Es sei eine "ungewöhnliche" Liebesgeschichte gewesen, wird Albert in dem Buch zitiert.

So verlief der Heiratsantrag

"Zwischen unserem ersten Treffen und dem Zeitpunkt, an dem unsere Geschichte begann, vergingen fünf Jahre, in denen nichts passierte", erzählt Albert, der vor Charlène zahlreiche prominente Damen datete. "Im Hinterkopf hatte ich die Hoffnung, sie wiederzusehen. Aber ich tat nichts, um den Lauf der Dinge zu beschleunigen", gibt er zu.

Erst nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2005 kam sich das zukünftige Ehepaar am Silvesterabend näher. Danach ließ der Fürst seine Charlène aber noch weitere fünf Jahre zappeln, bis er um ihre Hand anhielt. Und auch der Antrag fiel nicht besonders engagiert aus, wie die Autorin des Enthüllungsbuches offenbart.

"Der Moment selbst war nicht so romantisch, wie man vielleicht meinen könnte", heißt es in ihrem Werk über den einstigen Womanizer. "Ich saß auf der Bettkannte, sie war bereits dabei, rauszugehen", so Albert. Da fragte er sie: "Bevor du gehst, will ich dich etwas fragen."

Der Rest ist Geschichte.

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