Austria

Budget beschlossen: Mit 85 Millionen Euro stellt Leonding die Weichen für 2020

Ausbauen und modernisieren, will die viertgrößte Stadt mit ihrem Budget für 2020, das mit den Stimmen der SPÖ, ÖVP, FPÖ und den Grünen beschlossen wurde. Geplant ist unter anderem die Pflichtschulen mit modernen IT-Geräten auszustatten, zudem starten die Planungen für die Großsanierung der Volksschule Leonding und die Schulsportanlage. Investiert wird auch in den Hochwasserschutz sowie die Sanierung der Kürnberghalle. Insgesamt sind für die Investitionen 12,6 Millionen Euro vorgesehen. 

Der Ergebnishaushalt sei fast positiv, um die Differenz zu finanzieren, stünden ausreichend Zahlungsmittelreserven zur Verfügung, verkündet Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek (SP) via Aussendung. Leonding erfülle alle Vorgaben für ein nachhaltiges Haushaltsgleichgewicht und sei weiterhin keine Abgangsgemeinde: „Mit dem Voranschlag von rund 85 Millionen stehen wir sehr gut da.“ 

Kritik gibt es allerdings an den steigenden Aufgaben und steigenden Beiträgen, die vom Bund und Land auf die Gemeinden übertragen werden, wie etwa die kostenpflichtige Nachmittagsbetreuung. So sei etwa die Landesumlage, die Leonding 2020 zu leisten hat, um 6 Prozent gestiegen. „Die Gemeinden müssen immer mehr Aufgaben übernehmen, bekommen aber dafür nicht in gleichem Ausmaß Geld von Land und Bund. Ohne einen aufgabenorientierten Finanzausgleich wird es für Städte wie Leonding zunehmend schwieriger ein ausgeglichenes Budget zu erstellen und eigenständig zu gestalten“, sagt Naderer-Jelinek.