Wien – Es war eine Fahrt auf der Hochschaubahn. Im März schoss in Österreich die Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln und Fertiggerichten durch die Decke. Ob Mehl, Nudeln oder Konserven: Der Bedarf an Lebensmitteln explodierte um elf Prozent. Die Nahrungsmittelindustrie fuhr zusätzliche Schichten, produzierte vielerorts rund um die Uhr. Bis der Markt ab April um mehr als acht Prozent abrupt einstürzte. Der Lockdown war vorbei, die Hamsterkäufe waren beendet und die Vorratslager der Konsumenten gut gefüllt. Erst im Juni nahmen ihre Einkäufe wieder um ein Prozent zu.