Austria

Biden: US-Einreisestopps bleiben; Impfkampagne in Brasilien angelaufen

Outbreak of the coronavirus disease (COVID-19), in Manaus

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Peter Temel

Nationale und Internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Landesweite Impfkampagne in Brasilien angelaufen

    In Brasilien ist am Montag eine landesweite Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. Nach Beratungen mit den Gouverneuren sei entschieden worden, zwei Tage früher als geplant mit den Impfungen zu beginnen, sagte Gesundheitsminister Eduardo Pazuello. Alle 27 Bundesstaaten würden nun mit Impfstoff versorgt und könnten dann sofort mit der Verabreichung des Mittels beginnen.

    Zwei Impfstoffe hatten am Sonntag in Brasilien eine Notfallzulassung erhalten. Die Aufsichtsbehörde Anvisa gab grünes Licht für das vom chinesischen Hersteller Sinovac in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Institut Butantan entwickelte Mittel CoronaVac und das Vakzin des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca. 

  • Spanien mit höchstem Wochenendwert

    In Spanien ist die Zahl der Neuinfektionen an einem Wochenende auf einen Höchstwert von 84.287 gestiegen. Von Freitag bis Montag seien zugleich 455 Menschen an oder mit Corona gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montagabend weiter mit. Am Wochenende zuvor waren noch 61.422 Infektionen und 401 Todesopfer gezählt worden. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg auf knapp 380.

    Wegen der bereits seit Wochen anziehenden Zahlen verschärften die autonomen Gemeinschaften des Landes die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter. Auch die Anfangszeiten der nächtlichen Ausgangssperren wurden - wo noch nicht geschehen - auf 22.00 Uhr vorgezogen. 

  • Biden wird Einreisestopps nicht aufheben

    Die Regierung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden will die von Noch-Amtsinhaber Donald Trump verfügte Aufhebung von Einreisestopps unter anderem aus Europa nicht umsetzen. "Auf Anraten unseres medizinischen Teams beabsichtigt die Verwaltung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben", teilte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, mit.

  • Sechs- bis achtmal so viele Corona-Fälle im Monat

    Die deutsche Kanzlerin und die Ministerpräsidenten sind am Montagabend von Experten eindringlich vor der Gefahr der Coronavirus-Mutationen gewarnt worden. Es brauche harte Maßnahmen, damit die Infektionszahlen schnell nach unten gedrückt werden. Denn die britische Virusmutation sorge für sechs- bis achtmal so viele Corona-Fälle im Monat als das herkömmliche Virus, argumentierte laut der Nachrichtenagentur Reuters Rolf Apweiler, Direktor des European Bioinformatics Institute Cambridge.

    Er forderte einen „scharfen Lockdown“, schnelles Impfen und breite Gensequenzierung zur Erkennung der Virus-Varianten, um die Infektionszahlen schnell zu senken. Wenn der politische Wille fehle, würden auch die besten Teststrategien nichts bringen, sagte Apweiler.

  • Keine Flucht vor Realität ins Disneyland Paris

    Disneyland Paris öffnet frühestens am 2. April wieder - und damit fast zwei Monate später geplant. Der Betreiber verweist auf die „in Europa vorherrschenden Bedingungen“. Tatsächlich wäre der Betrieb angesichts der sehr eingeschränkten Reisemöglichkeiten nicht rentabel.

    Ursprünglich wollte der US-Konzern den Erlebnispark nahe der französischen Hauptstadt am 13. Februar wiedereröffnen.

  • Johnson: "Ziemlich brenzlige Lage"

    In Großbritannien werde doppelt so viel geimpft wie in jedem anderen Land in Europa, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag in London. Mehr als die Hälfte der über 80-Jährigen und die Hälfte der Pflegeheimbewohner habe bereits eine Dosis erhalten. "Wir wissen, dass jede Spritze zählt", sagte Hancock.

    Insgesamt haben im Königreich mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

    Premierminister Boris Johnson betonte allerdings bei einem Besuch des Impfstoffherstellers AstraZeneca, das Land befinde sich weiterhin in einer "ziemlich brenzligen" Lage.  Er kündigte an, dass die Corona-Maßnahmen nur langsam wieder aufgehoben würden. "Man kann nicht einfach mit einem 'Sesam, öffne dich' aufmachen, nicht mit einem großen Knall", sagte der Regierungschef. Die Entscheidungen über eine Aufhebung der weitreichenden Ausgangs- und Reisebeschränkungen sowie Schulschließungen werde von den Fortschritten der Massenimpfung abhängig gemacht.

    Die Regierung will bis Mitte Februar alle Risikogruppen wie Ältere, Pflegeheimbewohner und besonders gefährdetes Pflegepersonal impfen, das sind etwa 15 Millionen Menschen. Mitte Februar könne eine Bestandsaufnahme erfolgen.

  • Gedenken an Corona-Tote vor Bidens Angelobung

    Einen Tag vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden erinnern die USA am Dienstag (17.30 Uhr Ortszeit; 23.30 Uhr MEZ) an die bisher rund 400.000 Corona-Toten im Land.

    Geplant ist unter anderem eine Lichtinstallation am Lincoln Memorial im Herzen der Hauptstadt Washington. Städte im ganzen Land werden ebenfalls an die Toten erinnern.

    Die USA sind das Land mit der höchsten Zahl von Corona-Opfern weltweit.

  • Drosden warnt vor Panik

    Der bekannte deutsche Virologe Christian Drosten warnt vor Panik angesichts einer in Garmisch-Patenkirchen entdeckten Virus-Variante. „Nur zur Klarstellung: Wir haben keinerlei Hinweis auf eine besondere Mutation“, twittert er. „Ich erwarte da im Moment keine Überraschungen.“ Es gebe „keinen Grund zur
    Sorge“.

    Bei einem Corona-Ausbruch im Klinikum Garmisch-Patenkirchen in Bayern war zuvor eine Variante des Virus festgestellt worden.

  • Mutiertes Virus auch in Tschechien nachgewiesen

    Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation ist in Tschechien angekommen. Die Variante sei in ersten Proben nachgewiesen worden, teilten die Gesundheitsbehörden in Prag am Montag mit. „Es scheint, dass derzeit etwa zehn Prozent aller Proben, die wir untersuchen, diese Virusvariante enthalten“, sagte Gesundheitsminister Jan Blatny.

    Es gebe keine Alternative zu einer weiteren Verlängerung des verhängten Notstands, gab die Regierung bekannt. Das Parlament muss der geplanten Verlängerung um einen Monat bis zum 21. Februar noch zustimmen.

    Am Montag meldeten die Behörden des Landes mit 10,7 Millionen Einwohnern  2.618 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. In Tschechien gab es seit Beginn der Pandemie insgesamt 891.852 Corona-Infektionen und 14.449 Todesfälle.

  • "Moralisches Versagen" bei Corona-Impfungen

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut die gewaltige Kluft bei den Corona-Impfungen zwischen den reichen und den armen Ländern scharf kritisiert. Während in mindestens 49 wohlhabenden Staaten inzwischen 39 Millionen Dosen verabreicht worden seien, liege die Zahl der gespritzten Dosen in einem der besonders armen Länder bei gerade einmal 25.

    Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag zum Auftakt einer mehrtägigen Sitzung des WHO-Exekutivrates.

    „Nur 25 Dosen wurden in einem der ärmsten Länder verabreicht, nicht 25 Millionen, nicht 25.000, nur 25“, betonte der WHO-Chef. Das sei nicht hinnehmbar. Um welches Land es sich dabei konkret handelt, sagte er nicht. „Ich muss unverblümt sagen: Die Welt steht am Rand eines katastrophalen moralischen Versagens.“

  • Gutachter kritisieren WHO und China

    Internationale Gutachter haben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der chinesischen Regierung fehlendes Tempo bei den ersten Reaktionen auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einem Jahr vorgeworfen. Es hätte in dieser Phase „Potenzial gegeben, schneller auf frühe Anzeichen zu reagieren“, heißt es in einem am Montag vorgelegten Bericht des von der WHO eingesetzten Unabhängigen Prüfungsausschusses.

    „Öffentliche Gesundheitsmaßnahmen“ hätten von den lokalen und nationalen Behörden in China im Jänner des vergangenen Jahres energischer umgesetzt werden können. Die Experten kritisierten die WHO für die späte Einberufung einer Sitzung ihres Notfallkomitees am 22. Jänner 2020.

    Zudem habe das Gremium erst eine Woche später den öffentlichen Gesundheitsnotstand und damit die höchste Alarmstufe ausgerufen. Es sei „nicht klar“, warum beide Schritte nicht früher erfolgten, heißt es in dem Bericht.

  • Italien: Zahl der Neuinfektionen gesunken

    In Italien ist die Zahl der Todesopfer auf gleich bleibendem Niveau. Die Behörden meldeten am Montag 377 weitere Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben sind. Am Vortag waren es ebenfalls 377 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 82.544.

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Montag von 12.415 auf 8.824 gesunken. Dabei wurden 158.674 Tests durchgeführt, 5,6 Prozent davon seien positiv ausgefallen, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom.

    Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg leicht. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 2.544 Personen, das sind 31 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden 1,15 Millionen Personen geimpft.

  • Vier Millionen Briten sind geimpft

    In Großbritannien sind inzwischen mehr als vier Millionen Menschen geimpft. Dennoch bleibt die Lage dramatisch. Alle 30 Sekunden wird in England ein Covid-Patient ins Spital gebracht.

    Die Gesundheitsbehörde Public Health England verzeichnet für das ganze Land weitere 37.535 Neuinfektionen und 599 neue Todesfälle.

    In Großbritannien leben etwa 66,7 Millionen Menschen.

  • Große Händler mit Wirtschaftshilfen unzufrieden

    Die am Sonntag von der Regierung verkündeten neuen Hilfen im Rahmen der Lockdown-Verlängerung stoßen auf Kritik von Handelsketten. "Die Corona-Wirtschaftshilfen sind für große Händler nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagte XXXLutz-Sprecher und Marketing-Chef Thomas Saliger am Montag. Mehr dazu:

  • Rund 22.000 Abstriche in erster Woche in der Steiermark

    In der ersten Woche der neuerlichen landesweiten Antigen-Tests in der Steiermark sind rund 22.000 Menschen zu den insgesamt sechs Standorten gekommen. Bis inklusive Samstag wurden 21.872 Abstriche genommen - sie brachten 89 positive Ergebnisse. Das sind 0,4 Prozent. 52 Tests (0,24 Prozent) waren ungültig. Ab Freitag, 22. Jänner, öffnen weitere 16 Stationen, die dann bis Ende Mai dauerhaft in Betrieb sein sollen, hieß es am Montag in der Aussendung des Landes Steiermark.

  • Mehr als 1.200 Infektionen bei Polizei bis September

    Über 1.200 Exekutivbedienstete haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr bis Ende September mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hervor. Auf Monate bezogen wurden die meisten Infektionen im Bereich der Landespolizeidirektionen mit 256 für September (Stichtag: 1. Oktober) verzeichnet.
     

  • Landtmann-Betreiber trotz Corona wegen Mietrückständen geklagt

    Es geht wohl um hunderttausende Euro. Betreiber Querfeld sieht Angriff auf Kaffeehauskultur.

  • Nach Lift-Gipfel: Seilbahnen lassen für Einheimische weiter offen

    Ohne Hotellerie und Gastronomie scheint auch der Winter für die Seilbahnen zu Ende. Wie geht es für die Branche weiter?

  • Grenzkontrollen zu Tschechien und der Slowakei verlängert

    Die Kontrollen werden mindestens bis zum 7. Februar fortgesetzt.

  • Spenden gegen Impfung: Land Kärnten kündigt Sachverhaltsdarstellung an

    Nach Vorwürfen, dass Impfungen gegen "Spenden" verabreicht wurden. Start der Immunisierung an Covid-Stationen in Kärntens Krankenhäusern.

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