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Bette Midler über ihre Ängste: „Wie vier Pandemien auf einmal“

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Bette Midler

© APA/AFP/ANGELA WEISS / ANGELA WEISS

Die Hollywood-Diva spricht über Corona, Ängste und die Anti-Rassismus-Demonstrationen in den USA.

"Was gerade abgeht, da kann man wirklich Angst bekommen“, sagte Hollywood-Diva Bette Midler (74) im Interview mit dem Magazin Express.

Damit meinte sie allerdings nicht nur die Corona-Krise, sondern verriet auch weitere Ängste. „Ich fürchte mich vor dem Vormarsch von Faschismus, vor Bürgerkrieg, der Auflösung von gesellschaftlichen Normen und der Zersetzung unseres politischen Systems durch die aktuelle Führung des Landes. Das ist wie vier Pandemien auf einmal. Doch wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren und müssen stark sein, dagegenhalten“, gibt sie sich kämpferisch.

Und um sich auch während des Corona-Lockdowns nicht unterkriegen zu lassen, ließ Bette Midler ein altes Hobby wieder aufleben. „Ich habe angefangen, wieder Gitarre zu spielen. Ich bin zwar nicht gut, aber es ist ein großartiges Hobby.“ Doch die Schauspielerin wollte auch Neues lernen. „Ich habe gelernt, wie man Seife herstellt“, zeigte sie sich begeistert. Auch der Rest der Familie zeigte sich lernfähig. „Mein Mann(Martin von Haselberg - Anm.) ist inzwischen ein echter Brotbäcker geworden und meine Tochter Sophie kann jetzt Haareschneiden.“

Und auch die Anti-Rassismus-Demonstrationen unterstützt sie, aber nicht in aktiver Rolle. „Rassismus und fehlende Gleichberechtigung sind unamerikanisch. Doch ich bin vorsichtshalber zu Hause geblieben, weil es für meine Generation nicht schlau ist, sich während der Covid-19-Pandemie in großen Menschenmengen aufzuhalten.“

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