Austria

Belgiens Außenministerin mit Covid-19 in Intensivstation

Ex-Premierministerin Wilmès hatte vorige Woche am Außenministerrat in Luxemburg teilgenommen, nach welchem ihr österreichischer Amtskollege Alexander Schallenberg positiv getestet wurde.

Die belgischen Außenministerin und bis vor Kurzem Ministerpräsidentin, Sophie Wilmès, ist schwerer am Coronavirus erkrankt als bisher angekommen. Am Donnerstagvormittag wurde sie in die Intensivabteilung eines nicht genannten Brüsseler Krankenhauses aufgenommen. „Ihr Zustand ist stabil, erfordert aber eine professionelle Betreuung“, teilte ihr Sprecher mit. Sie sei bei Bewusstsein und guter Dinge.

Die 45-jährige Brüsseler Liberale hatte am Montag vor einer Woche am EU-Außenministerrat in Luxemburg teilgenommen. Vier Tage später habe sie „verdächtige Symptome“ verspürt, ein Test bestätigte ihre Infektion mit dem Coronavirus. Auch Österreichs Außenminister, Alexander Schallenberg, war nach diesem Ratstreffen positiv getestet worden. Er musste nicht stationär aufgenommen werden und teilte mit, dass es ihm gut gehe. Wilmès hatte anlässlich der Ankündigung ihres positiven Testergebnisses erklärt, sie vermute, dass sie sich „im familiären Umfeld“ infiziert haben dürfte.

Mehr als 13.000 Fälle in Belgien am Mittwoch

Die Pandemie trifft Belgien wie schon im Frühjahr mit enormer Wucht. Die staatliche Gesundheitsbehörde gab am Donnerstag mit 13.227 einen neuen Rekord der Zahl bestätigter Infektionsfälle bekannt. Das sei zwar auch auf die Erhöhung der Testungen binnen einer Woche um 35 Prozent auf rund 60.000 pro Tag zurückzuführen. Die exponentielle Ausbreitung der Seuche ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, wie der Blick auf die Entwickung der Spitalseinlieferungen (319 pro Tag im Durchschnitt der vorigen Woche, was fast eine Verdopplung binnen Wochenfrist entspricht) und positive Testrate zeigt. Im Wochenschnitt sind derzeit landesweit 16 Prozent aller Tests positiv, in der Provinz Lüttich jedoch trifft das auf jeden vierten zu. Die Krankenhäuser in der Stadt Lüttich haben nun begonnen, Intensivpatienten in andere Provinzen zu verlegen, denn ihre Intensivabteilungen sind voll.

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