Austria

Bayerische Elektronikfirma Katek will an die Börse

Der bayerische Elektronik-Produzent Katek strebt in den nächsten Wochen an die Börse und will mit dem Geld seinen Wachstumskurs finanzieren.

Das Münchner Unternehmen Katek will 80 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung einnehmen, wie es am Mittwoch mitteilte. Die beiden Großaktionäre Primepulse und Grosso Tec, die bisher zusammen 91 Prozent halten, wollen keine Anteile abgeben, aber auch nach dem Börsengang die Mehrheit behalten. Die Emission im streng regulierten Prime Standard, die von der Privatbank Hauck & Aufhäuser organisiert wird, soll noch im ersten Halbjahr über die Bühne gehen.

Namensgeber und Kern von Katek ist eine ehemalige Tochter des Rosenheimer Antennenherstellers Kathrein, die Primepulse vor drei Jahren übernommen hatte. Dank zahlreicher Zukäufe steigerte das Unternehmen mit 2600 Mitarbeitern den Umsatz im vergangenen Jahr um 59 Prozent auf 414 Millionen Euro. Kurzfristiges Ziel ist eine halbe Milliarde Euro, durch die nächsten Übernahmen könnten weitere 100 Millionen Euro hinzukommen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) habe 2020 bei 20,8 Millionen Euro gelegen, teilte Katek mit. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll sich mittelfristig durch Größenvorteile auf zehn Prozent verdoppeln.

Die Beteiligungsfirma Primepulse hatte 2018 selbst Anlauf an die Börse genommen, die Emission aber mangels Nachfrage und der wackligen Märkte wieder abgesagt. Hinter dem Unternehmen stecken die Gründer des Münchner IT-Händlers Cancom. Primepulse-Manager Johannes Fues ist auch Katek-Finanzvorstand. Der zweite Katek-Großaktionär Grosso Tec gehört unter anderem dem Vorstandschef der österreichischen S&T, Hannes Niederhauser. 

(APA/Reuters)

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