Austria

Austria-Entscheidung: Das Ende der Ära Kraetschmer

Der Vertrag mit dem AG-Vorstand läuft mit 30. Juni aus und wird nicht verlängert. Seit 1997 war Kraetschmer in leitenden Funktionen bei den Wienern.

Eine Ära geht zu Ende. Eine Ära, die vielleicht kaum wie eine andere mit einer Hochschaubahn vergleichbar ist. Was 1997 (in der Rolle des Managers) begann, ist mit dem 30. Juni zu Ende. Markus Kraetschmers Vertrag bei der Austria als AG-Vorstand (das Amt hatte er seit 2008 inne) wird nicht mehr verlängert. Es ist wohl das wichtigste Ergebnis der Aufsichtsratssitzung am Dienstagabend.

Wie es mit Kraetschmer bei der Austria in der neugegründeten Marketing-GmbH weitergeht, ist noch unklar. In der man gemeinsam mit dem strategischen Partner Insignia internationale Sponsoren an den Klub binden möchte. Ob Kraetschmer diese Funktion behält, ist noch offen, weil die Zukunft mit Insignia unklar ist, da das Unternehmen noch immer kein Geld überwiesen hat.

Der Name Markus Kraetschmer ist untrennbar mit den Wiener Austria verbunden. Der heute 49-Jährige war schon dabei, als Frank Stronach bei den Violetten einstieg und leistete Jahre später nach dessen Abgang wertvolle Aufbauarbeit. In Kraetschmers Zeiten wurden die Favoritner drei Mal Meiser, zuletzt 2013. Viel war gelungen, vieles war gescheitert. Nach dem sensationellen Titel 2013 waren die Erwartungshaltungen zu groß, den Trainern nach Peter Stöger die Latte zu hoch gelegt, neun Trainer standen seit damals auf der Gehaltsliste.

Fan-Proteste

Der Verein rutschte sportlich immer tiefer, die Fans ließen sich auch nicht mehr durch die neue Generali Arena besänftigen. Sie fanden in Markus Kraetschmer, zu gleichen Teilen berechtigt und unberechtigt, den Schuldigen.

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