Austria

Austria besiegte Schneegestöber und Admira

Der 4:0-Sieg in der Südstadt bestätigt die Arbeit von Peter Stöger, Austrias zweiter Erfolg in Serie lässt den Klub jetzt vom Erreichen des Meister-Playoffs nicht mehr bloß träumen. Teure Flops gingen, kommen jetzt neue Spieler? Rapid gegen St. Pölten wurde abgesagt.

Wien. Wer im Jänner Fußball spielen will, darf sich nicht wundern, wenn es schneit und die Verhältnisse kalt, also eher unwirtlich sind. Austria jedoch machte das dichte Schneetreiben in der Südstadt nichts aus, im Gegenteil: gegen Admira schien das sogar zu beflügeln. Die Violetten, in diesem Fall: Gelben, feierten nach dem 1:0 in Ried den zweiten Sieg in Serie, gewannen mit 4:0. Jetzt fehlt nicht mehr viel auf das Obere Playoff. In Hütteldorf war der Schneefall zu stark, die Partie Rapid gegen St. Pölten wurde abgesagt.

Peter Stöger war gut beraten, das Spiel auf der linken Seite zu forcieren. Die Pässe und Flanken, die Sakaria lieferte, waren Ausgangsbasis für den vollen Erfolg. Er spielte beim 1:0 Suttner ideal den Ball zu, Pichler (60.) musste nach seinem Pass nur noch einschießen. Ein Stangenschuss und das 2:0 (Teigl, 70., Assist Sakaria) bereiteten Stöger Freude. Je widriger die Verhältnisse wurden, desto besser kickte die Austria. Das 3:0 (Handl, 78.) imponierte, weil es ein Kreuzeck-Treffer war. Auch beim 4:0 war Handl (83.) nicht zu halten.

Bedenkt man, dass Austria bislang in 13 Runden nur sieben Tore bei Auswärtsspielen gelang, ist dieses 4:0 ein wichtiger, ein richtiger Schritt in Richtung Meister-Playoff.

Teure Legionäre abgegeben

Hinter den Kulissen ist derzeit in Favoriten auch viel in Bewegung. Egal ob Finanzkrise, Spieler- und Partnersuche oder auslaufende Verträge (etwa von Peter Stöger), in der Chefetage der Violetten herrscht Hochbetrieb. Und, nicht nur, weil es die finanzielle Not gebietet, ist der Abschied teurer (aber sportlich enttäuschender) Legionäre von einem leichten Aufatmen begleitet.
Nach dem Abgang des Israeli Alon Turgeman zu Hapoel Haifa, Violet erhielt immerhin eine sechsstellige Ablösesumme, ist auch die Zeit von Bright Edomwonyi am Verteilerkreis abgelaufen.

Der Stürmer, der seit Sommer 2018 in Wien spielt und es in 65 Spielen auf nur acht Tore gebracht hat, zieht weiter. Der Nigerianer, 26, heuert bei Atromitos Athen an. Eine eher raue Version des Wiener Schmähs ist dort geläufig: Ex-Rapid-Trainer Damir Canadi hat dort das Sagen.

Ob damit Geld frei wird für neue Spieler, die Stöger für das Erreichen der Meisterrunde so dringend benötigen würde? Noch sind acht Runden bis zur Tabellenteilung am 22. März zu bestreiten.

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