Austria

Auftaktsieg von Gastgeber Thiem gegen Ruud in Kitzbühel

Der topgesetzte Niederösterreicher bezwang den Norweger am Dienstag in 2:01 Stunden mit 7:5,7:6(4). Am Mittwoch trifft er in seinem zweiten Gruppenspiel auf den Russen Andrej Rublew, der zu Beginn den Deutschen Jan-Lennard Struff besiegte.

Thiem ist Mitorganisator des mit 300.000 Euro dotierten Exhibitionevents, das bis Samstag vor jeweils maximal 500 Zuschauern unter Einhaltung der Corona-Abstands- und Hygieneregeln ins Szene gehen soll. Gegen den 21-jährigen Ruud gelang Thiem im umkämpften ersten Satz das entscheidende Break zum 6:5. Im zweiten musste der Favorit nach einem Zwischentief einen 1:4-Rückstand aufholen und vergab danach eine mögliche Vorentscheidung bei Aufschlag von Ruud. Im Tiebreak setzte er sich gegen den Weltranglisten-36. schließlich aber nach neuerlichem 1:4 noch souverän durch.

"Ich bin zufrieden mit dem, wie ich spiele. Ich bin froh, dass ich solche Matches habe. Zwei Stunden auf sehr, sehr hohem Niveau, das ist wichtig im Hinblick, wenn es auch auf der ATP-Tour wieder losgeht", betonte Thiem im Servus-TV-Interview. Sein Match und der Autakt Rublew/Struff hätten nicht unbedingt Exhibition-Charakter gehabt. "Natürlich haben wir alle Wettkampfdefizit, jeder geht 100 Prozent Intensität, es will jeder gewinnen, es waren zwei sehr gute erste Matches."

Im Anschluss trat in der anderen Vierergruppe Dennis Novak gegen Matteo Berrettini an.

Tennis-Ergebnisse vom Dienstag: 
"Thiem's 7" in Kitzbühel, 300.000 Euro/Sand - Gruppe A:

Der Liveticker zum Nachschauen präsentiert von tennisnet.com:

Dominic Thiem ist mit seinen 26 Jahren noch längst nicht am Zenit seiner Tennis-Karriere, doch auch der Corona-Pandemie ist es geschuldet, dass Österreichs bester Spieler nun schon sein eigenes Turnier gewidmet bekommt. Mit dem "Thiem’s 7", einem Einladungsturnier ab heute in Kitzbühel will das Tennis Höhenluft schnuppern, bevor die ATP-Tour Mitte August nach der erzwungenen Pause wieder Betrieb aufnehmen soll.

In nur wenigen Wochen haben die Veranstalter aus der Not heraus in der Gamsstadt ein Turnier aus dem Hut gezaubert, Thiem will wie auch sein Vater Wolfgang in der Rolle des Mitorganisators glänzen. "Ich habe das erste Mal erlebt, in der Organisation dabei zu sein, die Spieler anzurufen, und zu fragen, ob sie kommen, was sehr viel Spaß gemacht hat", sagt Thiem. Es geht in zwei Vierer-Gruppen um immerhin 300.000 Euro Preisgeld.

Millionär Thiem macht das unter strengen Corona-Auflagen stattfindende Turnier aber aus einem ganz anderen Grund viel Freude. "Natürlich ist es auch das erste Mal in Kitzbühel seit dem emotionalen Triumph letztes Jahr. Ich komme immer wieder gerne her", erinnert der diesjährige Australian-Open-Finalist an den erstmaligen Titelgewinn beim Sandplatz-Klassiker, dem später mit dem Stadthallen-Sieg gar das Österreich-Double folgte.

Der Event startet heute um 13 Uhr mit der Partie des Russen Andrej Rublew (ATP-14.) gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (34.). Im zweiten Match des Tages schlägt dann Österreichs Tennisstar gegen den Norweger Casper Ruud (36.) auf. Thiems Freund und Trainingspartner Dennis Novak trifft in der dritten Partie auf den Italiener Matteo Berrettini (8.). Die Night-Session läuten Roberto Bautista Agut (Sp/12.) und Karen Chatschanow (Rus/15.) ein. Alle Spiele werden live auf ServusTV gezeigt, dazu sind auch 500 Zuschauer vor Ort täglich zugelassen.

Läuft alles nach neuem ATP-Plan, dann werden übrigens auch die Generali Open in Kitzbühel vom 8. bis 13. September heuer noch über die Bühne gehen. (fei)

Football news:

Inter hat sich noch nicht für die Zukunft von Conte entschieden. Alles wird nach der Europa League entschieden
Haji trat als Trainer von Viitorul zurück
Karim Benzema: das Ronaldo-Spiel hat mich dazu gebracht, Fußball zu lieben
Sanchez wird seinen Vertrag bei Manchester United auflösen und zu Inter Mailand wechseln. Er erhält 7 Millionen Euro pro Jahr
Lautaro Martinez: Wir werden weiter unser bestes für Inter tun
Albert Ferrer: Barça muss unabhängig von Messi werden. Andere müssen mehr spielen
Conte zu den Juve-Gerüchten: ich werde denjenigen, der das geschrieben hat, und auch den Chefredakteur dieser Zeitung verklagen