Austria

„Aufpassen, dass wir nicht blaues Wunder erleben“

So geht der Leiter der Abteilung für Öffentliche Gesundheit davon aus, dass „die Fallzahlen sich verdoppeln oder noch höher gehen werden“, wie er in der Ö3-Sendung „Frühstück bei mir“ am Sonntag erklärte. Bei 4000 bis 5000 Neuinfektionen pro Tag könnte das zu den gefürchteten Engpässen in der medizinischen Versorgung führen, vor denen bereits seit Beginn der Pandemie immer wieder gewarnt wird. Denn den eigentlichen Gipfel der Coronavirus-Infektionen sehe er erst im „Dezember oder Jänner“.

Virologin warnt vor Kontrollverlust
Bereits jetzt warnte etwa die MedUni-Wien-Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl vor einem „Kontrollverlust über das Infektionsgeschehen“, wie sie in einem E-Mail an mehrere Personen der Taskforce des Gesundheitsministeriums schrieb, aus dem die „Kleine Zeitung“ zitierte. So wüssten „immer mehr Menschen nicht, wo sie sich angesteckt haben könnten“. Bei der Kontakt-Überprüfung hinsichtlich der Ansteckung habe man dann gesehen: „Es war nicht Familie oder Arbeitskollegen“ - womit „nur der öffentliche Raum“ bleibe. „Man ist in eine diffuse Situation gekommen“, meinte die Virologin.

„90 Prozent der Österreicher sind voll empfänglich und der Anteil älterer Menschen über 65 sollte nicht unterschätzt werden, weil dort der Anteil der Sterblichkeit deutlich höher ist als bei der saisonalen Grippe“, so AGES-Experte Allerberger. Einzelne Todesfälle seien nicht zu verhindern, vielmehr gehe es darum, „den Ablauf ein bisschen nach hinten“ zu schieben, erklärte er weiter - Stichwort: „flatten the curve“.

Virus-Ausrottung: „Das muss man abhaken“
Die Hoffnung auf eine Impfung im Frühjahr teilte der Corona-Experte nicht - vielmehr erwarte er einen Impfstoff frühestens im Juli des nächsten Jahres. Dass ein spezifisches Medikament kommt, glaubte Allerberger ebenfalls nicht, ebenso wenig an eine Ausrottung des Virus - „das muss man abhaken“. „Jeder von uns wird es früher oder später kriegen, außer er stirbt vorher. Es wird keine einfache Lösung geben“,
meinte der Experte.

Generell jedoch habe sich das Coronavirus als ungefährlicher herausgestellt, als noch zu Beginn befürchtet - war man von einer Sterblichkeit von 30 Prozent ausgegangen, weise eine neue Studie der Universität Stanford eine Sterblichkeit von 0,23 Prozent aus. „Der Wert passt haarscharf zu unseren Daten“, so Allerberger.

Zweiter Lockdown für Experte nicht notwendig
Und die nun ergriffenen verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus? Nicht bei jeder sei „hundertprozentig belegt, dass sie die richtige Wirkung hat“, meinte Allerberger - Diskussionen gibt es etwa rund um die Vorverlegung der Sperrstunde. Allerdings sei das eine von vielen Maßnahmen. „Es signalisiert, dass wir eben soziale Kontakte reduzieren müssen. Es geht darum, das Problembewusstsein zu unterstreichen.“ Einen zweiten Lockdown sieht er als nicht notwendig: „Ich glaube, dass man mit Maßnahmen, die gelinder sind, das gleiche Ziel erreichen kann.“

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