Austria

AUA verkaufte drei von zwölf Langstreckenflugzeuge

Drei ältere Boeing 767 gehen an MonoCoque Diversified Interests (MDI), der Kaufpreis wird nicht genannt. 2020 musste die AUA mit Staatsgeld gerettet werden.

Die Austrian Airlines hat drei ihrer zwölf Langstreckenflugzeuge verkauft. Es handelt sich um drei Boeing 767 mit einem Durchschnittsalter von 28,5 Jahren, wie die AUA am Freitag mitteilte. Wie viel der Verkauf in die Kassen der Fluggesellschaft spült, ist nicht bekannt. Mit dem Käufer MonoCoque Diversified Interests (MDI) sei über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart worden. Der AUA-Vorstand geht davon aus, dass die Airline um ein Viertel kleiner aus der Krise kommen wird.

Die AUA musste vergangenes Jahr wegen der Coronakrise mit 450 Millionen Euro Staatsgeld gerettet werden. Konkret bekam die Lufthansa-Tochter 150 Millionen Euro Zuschuss aus Steuergeld sowie 300 Millionen Euro als Kredit, der zu 90 Prozent von der Republik Österreich besichert ist. Der deutsche Mutterkonzern schoss seinerseits weitere 150 Millionen Euro zu. Sollte die Lufthansa-Tochter AUA den Kredit nicht zurückzahlen können, gehen die - dann zahlungsunfähige - AUA und deren nicht geleaste Flugzeuge in das Eigentum des Staates über, wie es damals bei der Vertragsunterzeichnung hieß.

(APA)

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