Austria

Astrid Eisenkopf: 2020 hatte auch schöne Seiten

Ein Jahr im Amt, ein Jahr voll unvorhergesehener Ereignisse. Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin, haben Sie sich das so vorgestellt? Und wie lange haben sie sich Bedenkzeit erbeten, als Sie von Hans Peter Doskozil gefragt wurden?

Eigentlich hab ich gleich ja gesagt. Anders als damals, als mich Hans Niessl in die Regierung geholt hat. Jetzt hab ich gewusst, worauf ich mich einlasse. Und manchmal muss man besonders als Frau auch mutig sein.

Gab es nach Ihrer Bestellung auch Neider, Menschen, die Ihnen den Erfolg nicht gegönnt haben?

Nein, da ist mir nichts aufgefallen, die Rückmeldungen, die ich bekam, waren sehr positiv.

Als Kind hat ja jeder Mensch gewisse Vorstellungen, was man werden will. War Politikerin dabei?


Nein, tatsächlich wollte ich Ärztin werden und habe auch ein Jahr Medizin studiert. Dann habe ich auf die Wirtschaftsuni gewechselt.

Gehen wir zurück zu Ihrem Job als Landeshauptmann-Stellvertreterin. Sehen Sie sich als Krisenmanagerin?

Es ist mir kaum etwas anderes übrig geblieben im letzten Jahr. Eine Pandemie ist natürlich nichts, womit man rechnet. Kaum hatte ich das Amt übernommen, wurden die Schulen geschlossen. Wir waren zwar durch den Krisenstab relativ gut vorbereitet, dennoch war es ein Jahr mit vielen Herausforderungen.

Brisantes Thema, Impfen. Wie sehen Sie die Situation im Burgenland, wie gut sind Sie vorbereitet?


Wir sind sehr gut aufgestellt, sowohl bei der Test- als auch bei der Impfinfrastruktur. Wir könnten in Wahrheit 100.000 Menschen in relativ kurzer Zeit impfen. Das Nadelöhr ist die Beschaffung der Impfdosen. Hier wäre die Kommunikation zwischen Bund und Ländern ausbaufähig.

Stichwort Kommunikation. In den vergangenen zwölf Monaten hatte der Landeshauptmann immer wieder gesundheitliche Probleme. Sie mussten einspringen. Keine leichte Aufgabe. Wie war da die Kommunikation?


Wir waren in ständigem Kontakt, es war alles gut vorbereitet, und ich hatte die volle Unterstützung der Regierungsmitglieder. Und im Regierungsprogramm waren die großen Ziele ja festgesteckt.

Konnte das Regierungsprogramm trotz Corona erfüllt werden?


Wir konnten in weiten Teilen das Programm umsetzen. In fast allen Punkten sind wir im Plan, obwohl sich natürlich neue Herausforderungen ergeben haben.

Neue Dinge haben sich auch in Ihrem Privatleben ergeben. Ihr Hund „Frankie“ ist nicht mehr der einzige Mann in Ihrem Leben?

Ja, in diesem Punkt hatte 2020 für mich auch wunderschöne Seiten. Ich selbst habe nicht begonnen, Gitarre zu spielen. Sondern seit einigen Monaten gehört nun ein Musiker und Lehrer zu meinem Leben. Wir haben uns im Sommer kennengelernt, an einem freien Wochenende. Das wäre wohl ohne Pandemie so nicht passiert.

Der Öffentlichkeit haben Sie den neuen Mann an Ihrer Seite noch nicht vorgestellt?


Es ist nichts Geheimes, und ich will ihn nicht verstecken. Aber es ist auch schön, sich ein kleines Stückchen Privatleben zu bewahren.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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