In einer Gesellschaft, die beklagt, dass viele Menschen nicht mehr sinnerfassend die "Kronen Zeitung" oder "Österreich" lesen können, obwohl das eher ein Anlass zur Erleichterung sein sollte, erregen Menschen, die nicht mehr sinnerfassend schreiben können, naturgemäß einiges Aufsehen, wenn sich dieses Unvermögen auf so niedrige Textsorten wie Diplomarbeiten oder Dissertationen erstreckt. So erging es zuletzt Christine Aschbacher, deren dem Wesen von Managertypen und Führungskräften nachgrübelnde Arbeiten auf einem zwischen Wiener Neustadt und Bratislava gelegenen akademischen Felde in den Medien vielfältige Überlegungen zum Thema Schuld und Sühne in der Politik hervorriefen.