Austria

Ärztemangel in Bezirkshauptstadt spitzt sich ab 1. Oktober erneut zu

Nach Josef Haider und Johann Lettner geht mit Helmut Gebetsberger am kommenden Mittwoch binnen weniger Jahre der dritte Perger Allgemeinmediziner in Pension. Damit verschärft sich einmal mehr auch die Versorgungssituation in der 8900-Einwohner-Stadt. Denn ein Nachfolger für den erfahrenen Mediziner wurde bis dato noch nicht bestellt.

"Die Stelle wurde mehrfach ausgeschrieben, aber es hat sich kein Nachfolger gefunden. Dr. Gebetsberger hat mehrere hundert Patienten. Die können meine Kollegin und ich unmöglich mitbetreuen", sagt Bettina Rathgeb, die derzeit gemeinsam mit Renate Hader und Helmut Gebetsberger die Ärztegemeinschaft Perg führt. Sie ersucht im OÖN-Gespräch um Verständnis, wenn in den kommenden Tagen und Wochen Gebetsberger-Patienten gebeten werden, sich an andere Ordinationen zu wenden.

Kraftakt aller Ärzte notwendig

Es wird einen Kraftakt sämtlicher Allgemeinmediziner im Raum Perg brauchen, um diese Situation gemeinsam zu meistern. Um die medizinische Grundversorgung bis zur Besetzung der ausgeschriebenen Arztstelle in Perg sicherstellen zu können, wollen deshalb alle Ärzte im Raum Perg zusammenhelfen. Einige der Patienten von Helmut Gebesberger können beispielsweise zu Dorota Kulicka-Feldkircher wechseln. Die Allgemeinmedizinerin hat am 1. Juli im Altzingerhof im Stadtzentrum von Perg eine Ordination eröffnet. Damals in Nachfolge von Johann Lettner. Wie Kulicka-Feldkircher gestern auf Anfrage bestätigte, gibt es bei ihr noch freie Kapazitäten für Menschen, die auf der Suche nach einem neuen Hausarzt sind.

Langfristig werde man den Mangel an Ärzten nur gemeinsam mit der Politik in den Griff bekommen können, ist Rathgeb überzeugt: "Da muss man an mehreren Schrauben drehen. Mittlerweile ist ein Großteil der Medizinstudierenden weiblich. Wenn man diese für eine Tätigkeit als Allgemeinmedizinerinnen gewinnen möchte, muss man sich dringend etwas bei den Bereitschaftsdiensten an Sonn- und Feiertagen überlegen." Dass Stellen am Land mit Hausapotheke mittlerweile einfacher zu besetzen sind als in kleineren Städten, wo dieses zusätzliche Element wegfällt, sei ebenfalls ein Hemmschuh. Aber auch die Infrastruktur rund um die Ordinationen sei wichtig: "Bei uns im Ärztezentrum gibt es beispielsweise einen Mangel an Patientenparkplätzen. Hier ist eindeutig die Stadtpolitik gefordert."

Football news:

Paulo dibala: ich habe Federer immer bewundert, ich versuche, seine Spiele nicht zu verpassen
Barcelona verklagt den Journalisten wegen rassistischer äußerungen gegen Fathi
Frank Lampard: Mehndi ist unsere erste Nummer, aber jeder hat das Recht, die überlegenheit im Wettbewerb zu beweisen
Ex-loko Naumov: es ist Notwendig, Red Bull im Rückspiel zu schlagen und vom 3.Platz in den Playoffs Europa League
ZSKA Moskau startet in der Europa League. Schlagen Wolfsberg?
Arteta über die nicht-Aufnahme von Özil in die Bewerbung von Arsenal in der APPL: ich habe es nicht geschafft, ein besseres Spiel von Ihm
Ex-FIFA-Inspektor Bartfeld über das 2.Tor von loko Red Bull: der Schiedsrichter hat sich geirrt. Der Ehemalige FIFA-Inspektor Nathan Bartfeld sagte, dass das zweite Tor des FC Lokomotive Im Champions-League-Spiel gegen Red Bull Salzburg von Francois Camano am Fuß des Gegners getroffen worden sei