Austria

Ärzte schlagen Alarm: Uns fehlt Schutz vor Viren!

Die praktischen Ärzte befürchten, dass die medizinische Versorgung kollabieren könnte. Grund: Das Land hat immense Probleme mit der Zuweisung von Corona-Schutzmitteln!

Äußerst heftig fällt die Kritik der niedergelassenen Ärzte darüber aus, wie das Land die Verteilung der Corona-Schutzmittel derzeit handhabt. So forderte ein Arzt aus dem Bezirk Schwaz die dringend notwendigen Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken und Schutzmäntel bei der Ärztekammer Tirol an. Vorgestern wollt er seine Lieferung am Verteilerpunkt Vomp entgegennehmen. „Ich bekam lediglich fünf Liter Desinfektionsmittel“, sagt der Mediziner.

„Glücklicherweise habe ich rechtzeitig private Vorsorge getroffen, sonst müssten wir ohne klassifizierte Schutzmasken und ohne Schutzbekleidung in unserer Praxis den Dienst versehen. Was sich derzeit abspielt, ist ein Armutszeugnis unserer Gesundheitspolitik“, lautet das Urteil eines Arztes aus dem Mittelgebirge. Aber nicht nur, dass zu wenig verteilt wird, es werden zudem auch Schutzmittel ausgegeben, die gar nicht als solche eingestuft sind. „Statt medizinischen Schutzhandschuhen bekam ich Latexhandschuhe, die ich maximal zur Reinigung des Sanitärbereiches einsetzen kann“.

Auch der einzige Lungenfacharzt in Kufstein steht jetzt ohne Schutzmasken da, da die falschen geliefert wurden. Klare Worte spricht ein anderer Mediziner aus dem Unterländer Bezirk: „Einige Ärzte werden wahrscheinlich ihre Praxen schließen müssen, um sich und ihre Patienten nicht zu gefährden. Das ist für mich ein Dokument des logistischen Versagens“.

Sanitätsdirektion: Können nur verteilen, was da ist
Die Schilderungen der Ärzte sind zutiefst beunruhigend. In der Landessanitätsdirektion kennt man sie. „Wir können nur verteilen, was da ist“, sagt Mitarbeiterin Claudia Mark, selbst Ärztin. Was sie erzählt, ist ebenfalls beunruhigend: Lieferungen, die längst da sein sollten, kommen nicht an. In den Kartons findet sich oft mangelhafte oder schlicht falsche Ware. Bisher seien vor allem die weniger schützenden Masken geliefert worden, erklärt Mark.

Hubert Berger/Claudia Thurner, Kronen Zeitung

 krone.at

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