Austria

Arnautovic muss in Dubai die Quarantäne absitzen

Marko Arnautovic sitzt seit zwei Wochen in Dubai fest. Am Sonntag verriet der China-Legionär, wie er sich die Zeit vertreibt und wann es für ihn weitergeht.

Am 28. Jänner bestritt Marko Arnautovic sein bislang letztes Pflichtspiel für SIPG Shanghai. Danach breitete sich in Asien das Coronavirus rasch aus, der Fußball steht seitdem still.

In England witterte man damals die Chance, sich mit starken Spielern aus der chinesischen Liga zu verstärken. Manchester United etwa verpflichtete Odion Ighalo von Shanghai Greenland Shenhua. Auch der ÖFB-Stürmer hatte Angebote, wie er am Sonntag im ORF-Interview verriet. "Es gab Anfragen, aber ein Wechsel stand für mich außer Frage. Ich habe Vertag bis 2022, fühle mich wohl."

Derzeit hält sich Arnautovic in einem Hotelzimmer in Dubai auf. "Ich bin schon zwei Wochen hier in Quarantäne. Ich warte auf das 'Go', dass ich zurück nach China darf."

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Heimat-Ausflug mit Folgen

Der Grund, warum der 30-Jährige in Isolation verbringt, ist folgender: "Nach unserem Trainingslager in Dubai gab uns der Trainer frei", erzählt Arnautovic. "Ich bin zu meiner Familie nach Deutschland geflogen. Nach drei Tagen kam die Anweisung, dass ich zurück nach Dubai reisen muss, weil Deutschland aus Sicht der Chinesen ein Risikoland ist. Das habe ich gemacht."

Der Offensiv-Allrounder befürchtet, dass er noch weitere zehn Tage in Dubai verbringen muss. "Man darf sich draußen bewegen, aber keiner tut es. Von 20 Uhr bis 6 Uhr ist alles dicht, niemand darf das Gebäude verlassen. Sonst droht eine heftige Strafe."

Was tut Arnautovic den lieben langen Tag? "Es ist nicht viel zu tun. Ich bin im Hotel, ein Freund ist bei mir. Ich bekam ein Fahrrad und Gewichte vom Hotel. So probiere ich, mich fit zu halten. Wenn du jeden Tag im Zimmer sitzen musst, geht es aber schon rein. Die ganze Welt muss da durch."

"Nicht mehr die mit Geld sind die Heroes"

In China ist bereits Licht am Ende des Corona-Tunnels zu sehen. "Ich denke, im Mai geht die Liga wieder los. Die Leute leben bereits ihr normales Leben wieder, fast alles ist dort vorbei und gut. Aber sie sind vorsichtig, Flughäfen sind zu", erzählt Arnautovic.

Wie viele seiner Kollegen, hat auch der Österreicher in der Krise seine Geldbörse geöffnet. "Wir haben beim Klub viel gespendet, bei uns war das schon viel früher." Fest steht für ihn: "Nicht mehr die mit Geld sind die Heroes, sondern die Krankenschwestern und Doktoren."

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