Wenn man Mitglieder der Scientific Community in Österreich fragt, was ihnen zum Rat für Forschung und Technologieentwicklung einfällt, kommen vielfältige Antworten: Die einen sprechen von Empfehlungen und Studien, die die Entwicklung des Forschungslands Österreich begleiteten. Da und dort hört man auch von der Rolle des Rates bei der Entwicklung der Forschungsstrategie 2011 und von einer davor über viele Jahre andauernden Uneinigkeit mit mächtigen Beamten aus den Ministerien, die den Rat seit seiner Gründung im Jahr 2000 beschicken: das heutige Klimaschutzministerium und das Wissenschaftsministerium. Immer ist aber vom derzeit noch amtierenden Vorsitzenden des Rates, dem Industriellen Hannes Androsch, die Rede. Er hat das Gremium in den vergangenen zwei Funktionsperioden, das sind zehn Jahre, wie kein anderer geprägt. Mit markigen Sprüchen und blumigen Vergleichen wollte er sich Gehör verschaffen. Im September ist Schluss, so will es das Gesetz – für Androsch und für seinen Stellvertreter, den Genetiker Markus Hengstschläger.