Austria

Amstetten: Therapiecenter als Start für neuen Stadtteil

Spektakuläres Therapiezentrum und Wohnobjekt wird an der östlichen Stadteinfahrt Amstettens in Bahnhofsnähe errichtet

© Büro Planraum/Repro Atzenhofer

Privates Ambulatorium um acht Millionen Euro

von Wolfgang Atzenhofer

Ein imposantes neues Medizin- und Rehabilitationszentrum soll ab Mitte des nächsten Jahres der östlichen Stadteinfahrt von Amstetten den Stempel aufdrücken. Private Investoren um Primar Helmut Kern werden auf einem von den ÖBB angekauften Areal ein Gesundheits- und Wohnprojekt verwirklichen. Das Projekt grenzt unmittelbar an das zehn Hektar große Stadtentwicklungsgebiet „Quartier A“ beim Amstettener Bahnhof. Die Entstehung eines völlig neuen Stadtteils wird somit gestartet.

Um acht Millionen Euro will Kern in einer ersten Tranche den viergeschoßigen 3.645 Quadratmeter großen Medizintrakt errichten. Darin soll auf zwei Etagen das „Institut für Physikalische Medizin und ambulante Rehabilitation“, das er bereits seit 1993 an anderer Stelle in Amstetten betreibt, untergebracht werden. Am alten Standort in der Eggersdorfer Straße plagen das Ambulatorium schon seit Jahren Platzprobleme. Vor allem die Parkplatzprobleme – im Vorjahr waren es 53.000 Besucher – sind hier ärgerlich.

Der Bedarf für postoperative Therapien und ambulante Reha-Angebote in der Nähe des Wohnorts der Patienten werde immer größer, schildert der Uni-Professor und Forscher Kern. Die Zahl der Mitarbeiter soll im neuen Gebäude von derzeit 37 auf bis zu 60 erhöht werden. Die dritte Etage im Gebäude wird für Arztpraxen reserviert. Nach Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt erhofft Kern den Spatenstich im Herbst.

55 Wohnungen

In einer zweiten Phase soll auf das Basisgebäude bei laufendem Betrieb ein dreigeschoßiger Wohntrakt mit 55 Wohnungen errichtet werden. Dazwischen hat „Planraum“-Architekt Jörg Stadlbauer eine Garten- und Freiluftetage als Erholungs- und Freiraum geplant. „Das Gebäude liegt 350 Meter vom Bahnhof und 650 vom Landeskrankenhaus entfernt. Es passt genau in die Konzeption des Quartier A, es ist für uns ein Meilenstein“, sagt Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer.

Politisch will er sich besonders um die Verwirklichung des Wohntrakts einsetzen. Dass das Medizinzentrum fußläufig vom Bahnhof erreichbar ist, hat für Haberhauer überregionale Bedeutung. In den Gemeinden im Amstettener Umland und an der Moststraße leben rund 100.000 Einwohner.

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