Austria

Alterssicherungskommission gegen abschlagsfreie Frühpension

Glas mit Münzen. Aufschrift Rente / Pension
(Symbolfoto)

WIEN. Die Alterssicherungskommission hat am Montagnachmittag die vom Parlament vor der Nationalratswahl beschlossene abschlagsfreie Frühpension kritisiert.

Ein entsprechender Antrag der Präsidentin des ÖVP-Seniorenbundes, Ingrid Korosec, wurde "mit Mehrheit" angenommen, teilt der Kommissionsvorsitzende Walter Pöltner der APA mit.

Konkret heißt es in dem Antrag, dass die beschlossene abschlagsfreie Frühpension nach 45 Arbeitsjahren und die erstmalige Pensionserhöhung schon im ersten Jahr nach dem Pensionsantritt mit der Nachhaltigkeit "nicht vereinbar" und für das Ziel, das faktisch Antrittsalter an das gesetzliche heranzuführen, "kontraproduktiv" seien.

Weiters hat die Kommission in ihrer zweiten Sitzung am Montag beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit der Ausgestaltung des langfristigen Pensionsgutachtens befassen soll. Diese Arbeitsgruppe soll im Jänner ihre Arbeit aufnehmen. Und schließlich hat sich die Kommission selbst eine Geschäftsordnung gegeben.