Austria

Altach rackert sich in Hartberg zu drei Punkten

Das dritte Saisontor des Stürmers war für die Elf von Kurt Russ am Ende zu wenig, Hartberg hält weiter bei drei Zählern. Für Altach war es das erste Erfolgserlebnis der noch jungen Saison. Die Mannschaft von Damir Canadi hatte neben dem 0:1 gegen den LASK auch das Cup-Aus in der ersten Runde gegen Kalsdorf im Gepäck gehabt.

Die Vorarlberger liefen personell leicht verändert mit einer Viererkette und Krizman vor der hängenden Spitze Atdhe Nuhiu ein. Hartberg vertraute wenig überraschend auf jene Elf, die in Wien-Hütteldorf 2:0 gesiegt hatte. Dass die Partie für die Steirer anders verlaufen würde, war aber mit Anpfiff klar.

Führungstreffer durch Thurnwald
Hartberg war gezwungen, das Spiel zu machen, Altach setzte auf Gegenstöße. Eine Viertelstunde tat sich vor etwas mehr als 2.100 Zuschauern wenig, ehe eine Flanke von Krizman die Pattstellung beendete. Nuhiu war mit der Schulter dran, der aus dem Hinterhalt anstürmende Thurnwald hämmerte den Ball freistehend in die Maschen. 66 Prozent Ballbesitz halfen Hartberg nicht weiter.

Die Chance auf den Ausgleich hätte sich nach einem Konter ergeben. Nach einem Altacher Eckball ging es über Jürgen Heil und Sascha Horvath zu Dario Tadic, der jedoch an Gäste-Torhüter Tino Casali scheiterte (21.). Der gegen Rapid zweimal erfolgreiche Tadic hatte per Volley noch eine Möglichkeit, erneut war Casali auf dem Posten (26.). So kam es für die Hausherren noch schlimmer: Krizman nahm nach einem Freistoß Maß, Rene Swete ließ sich vom Kopfball der kroatischen Neuerwerbung überraschen.

Auch in der Profertil Arena gab es danach die VAR-Premiere. Schiedsrichter Gerhard Grobelnik zeigte zunächst auf den Elfmeterpunkt, nachdem Altach-Kapitän Emanuel Schreiner den Ball im Strafraum mit dem Oberarm geblockt hatte (37.). Der Unparteiische nahm seine Entscheidung nach einer Begutachtung der Szene auf dem Monitor aber wieder zurück.

Die zweite Spielhälfte startete wie gehabt: Mit bemühten, aber glücklosen Hartbergern. Ein Schuss des eingewechselten Seth Paintsil zischte am langen Eck vorbei (51.), Horvath schoss aus 16 Metern daneben (63.). Canadi rührte mehr Beton an und brachte Verteidiger Philipp Netzer für Krizman.

Anschlusstreffer durch Tadic
Hartbergs Powerplay blieb vorerst unbelohnt. Marco Meilinger vergab im Gegenstoß gar das 3:0, als er alleine vor Swete zu zögerlich agierte. Dies rächte sich eine Minute später, als Tadic nach einem Einwurf samt Verlängerung aus kurzer Distanz per Kopf abschloss. Mehr war für die Steirer aber nicht mehr drin. Nach sechs erfolglosen Versuchen gegen Hartberg jubelten am Ende wieder einmal die Altacher.

Hartberg: Swete - Stec (74. Erhardt), Sonnleitner, Luckeneder (76. Rotter), Gollner (46. Kofler) - Kainz, Heil - Schmerböck, Horvath, Sturm (46. Paintsil) - Tadic

Altach: Casali - Thurnwald, Dabanli, Zwischenbrugger, Schreiner (88. Bischof) - Strauss, Haudum - Reiter (63. Meilinger), Nuhiu (88. Aigner), Nussbaumer (76. Prokop) - Krizman (63. Netzer)

Gelbe Karten: Swete bzw. Dabanli, Haudum, Zwischenbrugger, Nuhiu, Meilinger

Aktuelle Runde:
Samstag, 31.07.




Sonntag, 01.08.
Austria Wien - WSG Tirol 17 Uhr
Wolfsberger AC - Sturm Graz 17 Uhr
Red Bull Salzburg - SV Ried 17 Uhr

Nächste Runde:
Samstag, 07.08.
Austria Klagenfurt - TSV Hartberg 17 Uhr
Sturm Graz - Altach 17 Uhr
SV Ried - Admira 17 Uhr

Sonntag, 08.08.


Rapid Wien - Wolfsberger AC 17 Uhr
WSG Tirol - LASK 17 Uhr
Red Bull Salzburg - Austria Wien 17 Uhr

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