Austria

Aktuell 679 Erkrankte in Österreich; spanische Ministerin: Urlaub ab Juli möglich

Viel los auf der Mariahilfer Straße

© Kurier/Gilbert Novy

15.138 Menschen sind in Österreich bereits wieder genesen. Lesen Sie nationale sowie internationale Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Marie North, Michael Hammerl

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LIVE: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

  • vor 6 min

    Hilfspaket live: Städten, Gemeinden fehlen bis zu zwei Milliarden

    Die Corona-Krise sorgt für empfindliche Einnahmenverluste auch in den Kommunen. Die Regierung präsentiert in Kürze ein Hilfspaket.

  • vor 11 min

    Parlament lässt Abgeordnete mit umstrittenen Schnelltests testen

    Das Parlament lässt vor der bevorstehenden Budget-Beschluss-Woche die Abgeordneten mit Corona-Schnelltests auf das Virus testen, dabei sind diese Antikörpertest sehr umstritten. Sollte ein solcher Test positiv ausfallen, wird ein Covid-19-PCR-Test gemacht, mit dem getestet wird, ob eine aktuelle Infektion vorliegt. Die NEOS finden das mehr als fraglich und orten ein türkis-grünes Chaos bei den Schnelltests.

    NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker kritisierte am Montag im Gespräch mit der APA, dass der Krisenstab des Bundeskanzleramtes den Apotheken empfohlen habe, keine Antikörpertests zu verkaufen, das Parlament aber diese für die Abgeordneten angeschafft habe. Zudem sei es auch höchst fraglich, was es bringt, nach einem positiven Antikörpertest einen PCR-Test zu machen. Wenn ein Patient einmal Antikörper entwickelt hat, habe er die (ansteckende Phase der) Krankheit hinter sich. Der PCR-Test misst, ob aktuell eine Infektion vorliegt.

  • vor 20 min

    ÖVP-Abgeordneter: Korridor für Touristen nach Südtirol

    Ungeachtet des österreichisch-italienischen Ringens um die Grenzöffnung werden deutsche Sommerurlauber schon ab Juni durch Tirol nach Italien reisen können. Dies betonte der Vorsitzende des Südtirol-Ausschusses im Nationalrat, Hermann Gahr (ÖVP), nach Tiroler und Südtiroler Medienberichten vom Wochenende.

    "Dass Österreich die Durchreise von deutschen Gästen nach Südtirol behindern würde, ist ein Märchen, das von manchen offenbar gezielt verbreitet wird", kritisierte Gahr nach einem Bericht der Tageszeitung "Dolomiten".

    Der Südtiroler Tourismuslandesrat Arnold Schuler zeigte sich laut der Zeitung erfreut darüber, dass der Südtirol-Urlaub "Stand heute" gesichert sei. Österreich garantiere Deutschen die Durchfahrt, so Schuler. "Sie dürfen allerdings nur durchfahren. Ein Zwischenstopp an der Raststätte oder der Tankstelle ist verboten. Dasselbe gilt auch für Urlauber aus der Schweiz, die durch Österreich zu uns kommen wollen."

  • vor 34 min

    Spaniens Tourismusministerin: Urlaub ab Juli möglich

    Ausländer können nach Angaben von Spaniens Tourismusministerin Reyes Maroto wohl ab Juli wieder in dem Land Urlaub machen. Eine Pflicht zur zweiwöchigen Selbstquarantäne dürfte bis dahin voraussichtlich aufgehoben sein, sagt sie dem Radiosender Onda Cero. Es sei daher "stimmig", einen Spanien-Sommerurlaub für Juli zu planen.

  • vor 35 min

    Montenegro erklärte Virus für besiegt

    Montenegro hat am Montag das Coronavirus für besiegt erklärt. Sein Land sei der letzte Staat Europas gewesen, in welchem ein Coronavirus-Fall registriert worden sei und das erste Land, in dem das Virus besiegt wurde, teilte Gesundheitsminister Kenan Hrapovic in einer Aussendung mit.

    68 Tage nach der Registrierung eines ersten Krankheitsfalls wurden im Adriastaat am Sonntag keine Infizierten mehr verzeichnet. Getestet wurden 140 Personen. Auch gab es keine Kranken mehr. Laut Amtsangaben wurden in Montenegro insgesamt 324 Krankheitsfälle notiert. Neun Personen sind der Krankheit erlegen, 315 sind unterdessen wieder gesund.

  • vor 35 min

    Ratten könnten in den USA aggressiver werden

    Ratten könnten in den USA während der Corona-Pandemie weniger Essensreste im Müll finden und daher bei der Nahrungssuche ungewöhnliches oder aggressives Verhalten an den Tag legen. Davor warnt die US-Gesundheitsbehörde CDC. Die Nager seien vielerorts auf die Abfälle der - derzeit geschlossenen oder nur eingeschränkt geöffneten - Restaurants und Lokale angewiesen, hieß es in einer Mitteilung.

    Ratten verhielten sich aber nicht aggressiver gegenüber Menschen, sondern gegenüber anderen Ratten selbst, zitierte die New York Times am Sonntag (Ortszeit) den Nagetier-Experten Bobby Corrigan. "Sie bekriegen sich gegenseitig, fressen in einigen Populationen die Jungen der anderen auf und kämpfen um die Nahrung, die sie finden." Die Zeitung berichtete, in Städten wie New Orleans und Chicago seien - auch tagsüber - vermehrt Ratten auf Nahrungssuche auf den Straßen zu sehen.

  • vor 58 min

    Aktuell 679 Infizierte in Österreich

    In Österreich sind laut Gesundheitsministerium aktuell 679 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 15.138 Personen sind bereits wieder genesen, 641 gestorben. Nur noch 31 Menschen liegen aktuell auf einer Intensivstation. (Stand: 09:30 Uhr)

  • vor 1 h

    Bundesheer nimmt Stellungen wieder auf

    Das Bundesheer hat am heutigen Montag die Stellungsuntersuchungen von Wehrpflichtigen wieder aufgenommen. Diese waren seit 16. März  ausgesetzt. Dadurch hat sich ein Rückstau von 2.300 zu untersuchenden Personen gebildet, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) beim Besuch der Stellungskommission in Wien Montag früh.

    Diese Woche werden sogenannte Kurzsteller untersucht. Das sind jene Stellungspflichtigen, die bereits ihre Stellung absolviert haben, aber noch keinen gültigen Bescheid haben, weil noch Untersuchungen ausständig sind. Ab kommender Woche beginnen auch für sogenannten Erststeller die Untersuchungen, allerdings nur im eingeschränkten Ausmaß. So werden in Wien statt wie bisher 200 nur 80 Männer pro Woche untersucht.

  • vor 1 h

    US-Sportgiganten sammelten 20 Millionen Dollar für Corona-Hilfe

    Tiger Woods, Peyton Manning, Tom Brady und Phil Mickelson - das liest sich wie ein Wikipedia-Eintrag zu den größten Sportlern, die die USA jemals hervorgebracht haben. Eben diese vier Sport-Giganten trafen sich am vergangenen Wochenende in Florida und spielten Golf für einen guten Zweck. Stolze 20 Millionen US-Dollar sammelte das Quartett für Hilfsmaßnahmen in der Corona-Pandemie. Mehr dazu hier:

  • vor 1 h

    Dornauer zu Corona-Einsatz der Miliz: ÖVP bediene sich einer "Kriegsrhetorik"

    Der Corona-Einsatz der Miliz ist am Montag von Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer infrage gestellt wurden. Das Bundesheer sei zuerst von ÖVP-Ministern ausgehungert worden und werde nun von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) "für einen türkisen PR-Gag missbraucht". Die Ministerin bekräftigte indes am Rande eines Termins am Montag die Notwendigkeit des Einsatzes.

    Das Bundesheer sei seit Ausbruch der Corona-Pandemie durchgehend mit 4.000 Mann im In- und Ausland im Einsatz. "Das Bundesheer ist so gefordert wie noch nie", so Tanner. Sie verwies auf die zahlreichen Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen, die das Militär in den letzten Monaten absolviert hat und noch immer absolviert. Die Milizsoldaten seien notwendig, um die Präsenzdiener, deren Dienst im März verlängert wurde sowie die Berufssoldaten, die seit Monaten im Einsatz sind, abzulösen.

    Dornauer sieht das offenbar anders und fragte, ob der Milizeinsatz "nur der Aufrechterhaltung einer Katastropheninszenierung der Bundesregierung" diene. Die ÖVP glaube offenbar, "sowohl das Innen- als auch das Verteidigungsressort wären Teile der türkisen Parteizentrale". Die Miliz sei außerdem zu einem Zeitpunkt eingerückt, als "das Gröbste schon wieder vorbei" gewesen sei, sagte er. Er ortete ein "bewusstes Spielen mit der Angst unserer Bevölkerung der türkis-grünen Bundesregierung", indem Tanner und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sich einer "Kriegsrhetorik" bedienen würden.

  • vor 1 h

    Infizierte Mutter: Corona-Verdacht in Wiener Volksschule

    Die Kinder der Frau wurden bereits getestet. Einige Schüler müssen bis auf Weiteres dem Unterricht fernbleiben.

    Mehr dazu hier:

  • vor 1 h

    Frankreich: Bisher 450 Milliarden Euro an Hilfe

    Die staatliche Unterstützung zur Bewältigung der Coronakrise haben Frankreich nach Worten von Finanzminister Bruno Le Maire seit Mitte März bisher insgesamt 450 Milliarden Euro gekostet. Die Unterstützung für Wirtschaft und Bürger entspreche damit 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, sagte Le Maire heute dem TV-Sender BFM. Das nächste Hilfspaket ist bereits in Vorbereitung.

    Präsident Emmanuel Macron werde am Dienstag "starke Maßnahmen" zur Unterstützung der Autohersteller vorlegen, kündigte Le Maire an. Einen Jobabbau bei dem staatlich kontrollierten Autohersteller Renault könne er nicht ausschließen, fügte der Finanzminister hinzu. Die Aktien von Renault und Peugeot legten nach den Aussagen Le Maires im frühen Handel zu.

  • vor 2 h

    Rohstahlproduktion in Deutschland eingebrochen

    Die Stahlkocher in Deutschland fahren im Zuge der Coronakrise ihre Hochöfen immer stärker zurück. Im April sei die Stahlerzeugung gegenüber dem Vorjahresmonat um 24 Prozent eingebrochen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl heute mit. Mit 2,6 Millionen Tonnen sei so wenig Rohstahl hergestellt wie seit Juni 2009 nicht mehr. Von Jänner bis April liege das Minus bei zehn Prozent.

    Der deutschen Schwerindustrie mit Branchengrößen wie ArcelorMittal, Thyssenkrupp und Salzgitter macht unter anderem der Einbruch der Nachfrage der Automobilindustrie zu schaffen. Tausende deutsche Stahlkocher sind in Kurzarbeit. Die Stahlsparte von Thyssenkrupp hatte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 einen operativen Verlust von 372 Millionen Euro eingefahren.

  • vor 2 h

    Sevilla-Profis brachen bei Gartenparty Corona-Regeln

    Vier Spieler des spanischen Fußball-Erstligisten FC Sevilla haben gegen die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus verstoßen und sich dafür entschuldigt. Luuk de Jong, Ever Banega, Lucas Ocampos und Franco Vazquez feierten gemeinsam mit zwölf weiteren Personen eine Gartenparty. In Spanien sind aktuell jedoch Versammlungen von mehr als zehn Personen verboten.

    "Ich möchte mich für das entschuldigen, was gestern passiert ist", erklärte Banega am Sonntagabend auf Instagram - jener Plattform, auf der seine Frau das folgenschwere Foto von der Party veröffentlicht hatte.

    Mehr dazu hier:

  • vor 3 h

    Premiere für Präventionskonzept beim Fußball-Cup-Finale

    Das Präventionskonzept der Fußball-Bundesliga kommt am Freitag im ÖFB-Cup-Finale zwischen Red Bull Salzburg und Austria Lustenau im Klagenfurter Wörthersee-Stadion erstmals bei einem Spiel zur Anwendung. In dem 24-seitigen Dokument sind unter anderem Maßnahmen festgehalten, die eine Ansteckung von Spielern, Betreuern etc. verhindern sollen. Über die wichtigsten Punkte erfahren Sie hier mehr:

  • vor 3 h

    Johnson unter Druck durch Lockdown-Verstoß von Berater

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach dem demonstrativen Eintreten für seinen unter Beschuss geratenen Chefberater Dominic Cummings selbst Kritik auf sich gezogen. Johnson hatte am Sonntag versucht, einen Strich unter die Affäre wegen angeblicher Lockdown-Verstöße zu ziehen und seinen Berater von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen.

  • vor 3 h

    Griechenland öffnet Gastronomie

    Athen hat am Montag seinen Tourismus weiter geöffnet: Erstmals seit mehr als zwei Monaten konnten alle Reisende vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres sowohl per Fähre als auch per Flugzeug gelangen. Zudem wurden landesweit die Tavernen, Bars und Cafes wieder geöffnet, wie übereinstimmend griechische Medien berichteten.

    Athen hatte seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur ständigen Einwohnern der Inseln erlaubt, vom Festland zu den Inseln zu fahren. Die Tavernen, Bars und Cafes könnten nur außer Haus verkaufen.

  • vor 4 h

    Italien startet Antikörper-Tests bei 150.000 Personen

    Italien will herausfinden, wie viele Personen gegen das Coronavirus Antikörper entwickelt haben und will Informationen über das Ausmaß der Infektion im Land sammeln. Deshalb beginnen am heutigen Montag Antikörper-Tests bei 150.000 Personen in 2.000 der 8.000 italienischen Gemeinden.

    Die Tests erfolgen auf freiwilliger Basis. Bürger, die eingeladen werden, sich dem Test zu unterziehen, sind nicht dazu verpflichtet. Die lokalen Gesundheitsbehörden haben bereits Interessenten aufgerufen, sich den Antikörper-Tests zu unterziehen, die mit Hilfe des Roten Kreuzes durchgeführt werden. Den Beteiligten wird Blut in Labors oder bei Senioren zu Hause entnommen. Die öffentlich-rechtliche TV-Anstalt RAI sendete einen Spot über den Test, auch in Apotheken wurden Plakate ausgehängt, um die Bevölkerung zur Teilnahme zu bewegen.

    Die Lombardei, die von der Epidemie am stärksten betroffene Region, testet ab sofort 20.000 Personen. Kleinere Regionen mit weniger Infizierten werden circa 4.000 Personen unter die Lupe nehmen. Die Tests werden ausschließlich einen wissenschaftlichen Zweck haben, versicherte Premier Giuseppe Conte vor dem Parlament. Die Resultate werden streng anonym bleiben und die Angaben der Beteiligten nicht veröffentlicht.

  • vor 4 h

    Finden Ferienlager diesen Sommer statt?

    In der ORF-Diskussionssendung Im Zentrum dreht sich Sonntagabend alles um den Urlaub im Inland und im Ausland. 

    Angesprochen auf die Verunsicherung vieler Eltern, weil es noch keine Informationen zu Ferienlagern für diesen Sommer gibt, verwies Tourismusministerin Elisabeth Köstinger auf Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Dieser werde sich heute dazu äußern. Geplant ist eine Pressekonferenz am frühen Nachmittag gegen 13:30 Uhr.

  • vor 4 h

    Europarats-Experten warnen vor Anschlägen mit Biowaffen

    Terrorexperten des Europarats warnen laut einem Zeitungsbericht vor einer wachsenden Gefahr von Anschlägen mit Biowaffen nach der Coronakrise. Die Pandemie habe gezeigt, "wie verwundbar moderne Gesellschaften durch Virusinfektionen" seien, berichtet die deutsche Funke Mediengruppe unter Berufung auf ein Papier des Europarats-Ausschusses für Terrorbekämpfung.

    Extremistische Gruppen würden diese Lektion aus der Pandemie nicht vergessen. Der Einsatz eines Krankheitserregers oder anderen biologischen Wirkstoffs durch Extremisten könne "sich als äußerst wirksam erweisen", warnen demnach die Experten. Es sei mit einem weitaus größeren Schaden für Menschen und Wirtschaft zu rechnen als bei "traditionellen" Anschlägen. Gesellschaften würden über längere Zeiträume gelähmt, Angst verbreitet und Misstrauen weit über die unmittelbar betroffenen Gemeinschaften hinaus gesät.

    Einige extremistische Gruppen hätten bereits mit Bioterrorismus experimentiert, heißt es nach Angaben der Funke-Blätter ferner in der Analyse. Alle Staaten seien für mögliche derartige Anschläge anfällig: "Der Schaden ist schnell und potenziell global." Die Experten fordern dem Zeitungsbericht zufolge eine verstärkte und koordinierte Antwort der europäischen Staaten auf diese Bedrohung. 

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