Austria

AKH: Betreuung von Brustkrebs-Risikopatientinnen nicht in Gefahr

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Verantwortliche dementieren Medien- und Social Media-Berichte.

Für erhebliche Aufregung im Internet haben offenbar Informationen gesorgt, wonach es an der Wiener Universitätsklinik für Frauenheilkunde (AKH/MedUni Wien) keinen Service für Patientinnen der Ambulanz für familiären Brust-und Eierstockkrebs mehr gebe. Eine entsprechende Tonband-Auskunft sei falsch, betonten Verantwortliche am Freitag gegenüber der APA. Die Versorgung sei gewährleistet.

"Die Information, dass das AKH Wien die Gentests bei erblicher Belastung für Brust- und Eierstockkrebs (BRCA 1 und BRCA 2; Anm.) nicht mehr anbietet, war falsch. Den Service gibt es weiterhin. Wir machen mehr Tests und testen jetzt auch bereits erkrankte Frauen, weil wir ihnen eine Betreuung mit den Möglichkeiten der Präzisionsmedizin anbieten wollen", sagte die Ärztliche Direktorin des AKH, Gabriela Kornek, gegenüber der APA.

Missverständnis in Kommunikation

"Das AKH Wien bedauert das Missverständnis in der Kommunikation. Jede Frau, die zu dieser Risikogruppe gehört (familiäre Häufung von Brust- und Eierstockkrebs; Anm.) kann sich nach Rücksprache mit dem zuständigen Gynäkologen wie bisher an die Ambulanz wenden", hieß es. AKH-Direktor Herwig Wetzlinger bestätigte das ebenfalls. In Wien können sich Frauen mit einem potenziellen genetischen Brustkrebs-Risiko damit weiterhin an die Frauenklinik im AKH, an das Hanuschkrankenhaus und an die Gynäkologie an der Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef Spital) wenden.

"Tatsache ist, dass diese Gentests regelmäßig bei Frauen mit erblicher Belastung für Brust- und Eierstockkrebs durchgeführt werden. Zusätzlich werden diese Gentests seit kurzem auch für Patientinnen, die bereits an Krebs erkrankt sind angeboten, um ihnen eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können. Die Wartezeit auf das Testergebnis der Untersuchung beträgt vier bis sechs Wochen. Im Jahr 2019 wurde am AKH Wien 470 Untersuchungen durchgeführt", stellte Gabriela Kornek, von ihrer beruflichen Ausbildung und Karriere selbst Onkologin, fest.

Fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebserkrankungen sind auf Gendefekte (Mutationen im BRCA1- oder BRCA2-Gen) zurückzuführen. Für diese Frauen ist eine intensivierte Vorsorge mit Magnetresonanztomografie einmal jährlich ab dem 25. Lebensjahr und eine jährliche Mammografie ab dem 35. Lebensjahr notwendig. Zusätzlich sind regelmäßige gynäkologische Untersuchungen und ein vaginaler Ultraschall vorgesehen.

"Im AKH Wien wurden im vergangenen Jahr 547 MRTs, 371 Mammografien, 315 Vaginalsonografien, 329 Tumormarker-Bestimmungen und 84 Knochendichtemessungen im Rahmen dieses Programms durchgeführt", erklärte die Ärztliche Direktorin. Daran werde man festhalten. In den kommenden Tagen werde es ein bereits seit langem geplantes Gespräch geben. Die Betreuung von Brust- und Eierstockkrebs-Risikopatientinnen war ehemals am Wiener AKH überhaupt erst gestartet worden, als entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse über die beteiligten Genmutationen vorlagen.

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