Austria

Ab 17 Uhr LIVE: St. Pölten gegen Admira

„Das ist etwas Besonderes für mich, es ist zum ersten Mal für mich, dass eine Vertragsverlängerung passiert“, erzählte Ibertsberger nach der Erneuerung seines Arbeitspapiers bis zum Saisonende 2021/22 mit Option auf ein weiteres Jahr. Der Klub bekenne sich mit diesem Schritt zu Kontinuität, betonte der Trainer. „Jetzt kann man für die nächsten Monate Planungen und Ziele konkreter festsetzen.“

Ziel: Oberes Playoff
Eines davon lautet Meistergruppen-Teilnahme, die St. Pölten im ersten Jahr des neuen Formats 2019 schon einmal gelungen ist. „Platz sechs ist kein Muss, aber wenn es möglich ist, wollen wir die Chance ergreifen“, sagte Ibertsberger und relativierte. „Wenn wir es nicht schaffen, ist es auch kein Beinbruch.“

Der kommende Gegner hat mit einer Ausnahme in den vergangenen acht Runden stets verloren. Jenes Sensations-1:0 der Admira gegen Salzburg nahm Ibertsberger aber als Anlass zur Warnung. „Es wird nicht einfach, man hat zum Beispiel gegen Salzburg gesehen, wozu die Admira fähig ist. Mit einem neuen Trainer ist bei ihnen eine gewisse Stabilität gekommen, sie sind gut im Umschaltspiel.“ Das erste Saisonduell ging 5:0 an den SKN.

Die Admira hat sich im Winter mit Linksverteidiger Matthias Ostrzolek verstärkt, Ex-Salzburger David Atanga und Deutsch-Amerikaner Andrew Wooten (31) - ein Mittelstürmer mit Erfahrung in der zweiten deutschen Bundesliga - sollen den mageren Schnitt von einem Tor pro Spiel anheben. Das Derby dürfte für das Offensiv-Duo allerdings zu früh kommen. Bei Atanga fehlte Freitagmittag noch die Spielgenehmigung.

„Wir haben im Herbst beobachtet, dass wir auf diesen Positionen Qualitätsdefizite haben. Ich denke schon, dass wir uns mit ihnen auf dem Papier verbessert haben. Die Wahrheit liegt dann aber am Platz“, sagte Wohlfahrt. Trainer Damir Buric ist überzeugt: „Die Neuen können den Unterschied ausmachen.“ Das Transferfenster ist bis 8. Februar offen. Buric: „Wenn es möglich ist, würden wir uns natürlich gerne noch verstärken.“

Wohlfahrt: „Macht Spaß“
Den Sportdirektor bei der Admira gibt Wohlfahrt (Vertrag bis 2023) nun seit fast einem halben Jahr. „Es macht mir irrsinnig viel Spaß bei der Admira, auch wenn wir den gewünschten sportlichen Erfolg noch nicht haben“, sagte der ehemalige ÖFB-Teamgoalie. Die Ansprache im Klub, bei dem Hauptgeldgeber Flyeralarm wesentlich mitbestimmt, sei direkt und offen. „Wenn wir in der sportlichen Abteilung unterschiedlicher Meinung sind, dann können wir klass diskutieren. Das gehört im Sport dazu, da darf man kein Mimoserl sein.“

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