Austria

838: neuer Tages-Höchstwert an Todesopfern in Spanien

Am Samstag waren es allerdings lediglich um sechs Opfer weniger gewesen. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in Spanien stieg damit auf insgesamt 6.528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 9,1 Prozent auf 78.797 Fälle. Mit Ausnahme von Donnerstag war die Zahl der neu hinzugekommenen Corona-Opfer in Spanien in den vergangenen Tagen stetig gestiegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der bereits wieder genesenen Patienten seit Samstag um 19,7 Prozent auf 14.709.

Spanien ist nach Italien das Land mit den meisten Corona-Todesopfern weltweit. Am Samstag hatte die Regierung eine weitere Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus verkündet. Alle "nicht lebenswichtigen" Unternehmen müssen für zwei Wochen schließen. Eine ähnliche Regelung gilt bereits in Italien.

Italien trauert um sein jüngstes Opfer: 26-Jähriger tot

Italien trauert um sein bisher jüngstes Opfer der Coronavirus-Pandemie, den 26-jährigen Andrea Tesei aus Predappio. 500 Personen beteiligten sich an einer Online-Trauerzeremonie für den jungen Mann, der im ehrenamtlichen Bereich aktiv war.
Zu Ehren des Verstorbenen wurde eine Messe ohne Gläubige zelebriert, die online live gestreamt wurde. Auch Roberto Canali, Bürgermeister von Predappio, beteiligte sich an der Trauerzeremonie. Andrea Tesei war diese Woche mit Covid-19-Symptomen ins Krankenhaus von Cesena eingeliefert worden. In wenigen Tagen verschlechterte sich sein Zustand. Er starb am Donnerstag auf der Intensivstation der norditalienischen Stadt Forli.

In ganz Italien werden gemäß den Vorgaben des Regierungserlasses zur Eingrenzung der Coronavirus-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste mit Gläubigen mehr gefeiert. Ausgesetzt wurden auch Trauergottesdienste bei Begräbnissen. Kirchen und Kapellen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet.

Zahlen weltweit steigen stetig

Europaweit sind nach offiziellen Zahlen vom Samstag mehr als 20.000 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

In den USA stieg die Zahl der Toten auf mehr als 2.100. In Wuhan (China), dem Ausgangspunkt der Pandemie, kehrte wieder etwas Normalität ein. In Spanien wird das öffentliche Leben hingegen weiter heruntergefahren.

Weltweit wurden Sonntagfrüh mehr als 30.000 Corona-Todesfälle gemeldet, mehr als 640.000 Menschen infizierten sich. Italien ist mit mehr als 10.000 Todesfällen weiterhin das am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Binnen 24 Stunden starben dort 889 Menschen an der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

Auch in Deutschland geht der Anstieg der Corona-Fallzahlen weiter: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Samstag stieg die Zahl der Infizierten um 6294 auf 48.582. Die Zahl der Toten erhöhte sich auf 325. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete für Deutschland bereits knapp 57.700 Infizierte und 433 Todesfälle.

Im chinesischen Wuhan, dem Ausgangspunkt der Pandemie, kehrte am Samstag langsam wieder der Alltag ein. Die vor mehr als zwei Monaten angeordnete Isolation wurde gelockert. Die Einreise in Millionenmetropole ist nun wieder erlaubt, das Ausreiseverbot gilt noch bis zum 8. April.

In anderen Teilen der Welt steht das Schlimmste noch bevor. Die USA haben China und Italien bei der Zahl der Erkrankungen inzwischen überholt und sind mit mehr als 124.000 Fällen das Land mit den meisten Ansteckungen weltweit. Mehr als 2100 Menschen in den Vereinigten Staaten starben an der Lungenkrankheit Covid-19.

Säugling in Chicago gestorben

Unter ihnen ist auch ein Säugling aus Chicago. Der Gouverneur des Bundesstaats Illinois, J.B. Pritzker, äußerte sich am Samstag erschüttert über den Tod des Babys, das nach Angaben der Gesundheitsbehörden noch kein Jahr alt war. Es ist äußerst selten, dass die Krankheit bei jungen Menschen einen schweren Verlauf nimmt. Als Hauptrisikogruppe gelten Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.

Wegen der Pandemie leben noch immer mehr als drei Milliarden Menschen rund um den Globus in häuslicher Isolation. Für Irritationen sorgte am Samstag ein Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, der wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus an der Ostküste eine Abriegelung New Yorks und angrenzender Regionen in Erwägung zog.

"Quarantäne wird nicht nötig sein"

Wenige Stunden später rückte er von dem Vorhaben wieder ab, das unter anderem New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo kritisiert hatte. "Eine Quarantäne wird nicht nötig sein", schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Stattdessen wies er das nationale Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC) an, die Bewohner der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut zu einem zweiwöchigen Reiseverzicht aufzurufen.

New York ist mit mehr als 53.000 Infektionsfällen der am stärksten von der Pandemie betroffene US-Bundesstaat. In der Millionenmetropole New York City starben 672 Menschen an Covid-19. Im Kampf gegen die Pandemie hatte Trump am Freitag das größte Rettungspaket der US-Geschichte und unterzeichnet und ein Kriegswirtschaftsgesetz aktiviert, um den Autobauer General Motors zur Produktion von Beatmungsgeräten zu zwingen.

In Frankreich, das mit 2.300 Toten die fünfthöchste Todesrate aufweist, war am Freitag die Ausgangssperre um weitere zwei Wochen bis 15. April verlängert worden. Aus Italien und Frankreich wurden am Samstag die ersten schwerkranken Corona-Patienten nach Deutschland ausgeflogen. Zwei Franzosen wurden aus dem nordostfranzösischen Metz nach Essen, sechs Italiener von Bergamo nach Köln geflogen. Auch die Berliner Charité nimmt nach Angaben der Berliner Senatskanzlei Patienten aus Italien und Frankreich auf.

Football news:

Balotelli über das überspringen von Trainingseinheiten: Ich bin immer noch krank
Generaldirektor der Heimat: die Informationen über die Fusion mit Khimki falsch
Liverpool bot Werner das gleiche Gehalt wie Chelsea an, zog sich aber aus dem Kampf zurück, da Leipzig sich weigerte, einen Rabatt zu machen
Eine große Anzahl von spielen in der Hand von Real Madrid. Ihre Aufstellung ist besser als die von Barça. Madrids Ex-Spieler Pirri über den La-Liga-Kalender
Der Schiedsrichter in Lettland zeigte dem dunkelhäutigen Fußballer die rote Karte und einen Foulelfmeter. Eine sehr peinliche Situation
Barcelona hat den Streamingdienst Barça TV+ins Leben gerufen
Im Netz sind die Fotos der neuen gastform des Arsenals erschienen. Seine textur ähnelt Marmor