Austria

35 Jahre voller Höhen und Rückschläge

Im Zuge der Jahreshauptversammlung in Handenberg erhielt der Shotokan Karateverein St. Georgen am Fillmannsbach den neuen Beinamen "Koshin". Koshin ist japanisch und bedeutet so viel wie Standhaftigkeit, Beständigkeit, feste Gesinnung. Dieser Name wurde vom Bundesverband SKIAF (Shotokan Karatedo International Austrian Federation) vorgeschlagen und deutet auf eine turbulente Vereinsgeschichte hin.

Alois Ott, der damals bereits in Braunau und Linz trainierte, gründete 1985 mit ein paar Freunden den Shotokan Karateverein St. Georgen am Fillmannsbach. Mit der Unterstützung des damaligen Bundestrainers – des inzwischen verstorbenen Norio Kawasoe Shihan – gelang es, im Festsaal des Gasthauses Hochradl (Scheuern) ein regelmäßiges Training abzuhalten. Der Verein wuchs und machte sich bald österreichweit einen Namen. Es wurde sogar über mehrere Jahre in Ostermiething ein zweites Training aufrecht erhalten.

Fest musste ausfallen

Im Juni diesen Jahres wollte der Karateverein mit einem kleinen Fest sein 35-jähriges Bestandsjubiläum feiern. Doch die Corona-Pandemie machte den Innviertlern einen Strich durch die Rechnung. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Zu gegebener Zeit soll die Feier nachgeholt werden.

Turbulente Jahre

In den vergangenen 35 Jahren kämpfte der Karateverein immer wieder mit Tiefen und Mitgliedermangel. Kurzfristig wurde sogar überlegt, das Training mit einem anderen Verein zusammenzulegen. Doch in den letzten Jahren lief es für die Innviertler wieder besser. Sie hatten gut besuchte Anfängerkurse, dank des fleißigen Trainings auch zwei Mitglieder im Nationalteam und einige hochkarätige Erfolge: Florian Schnitzinger erreichte bei den Weltmeisterschaften in Jakarta einen vierten Platz in Kata und in Prag Rang sechs.

Seit 2003 leitete Robert Piereder den Shotokan Karateverein St. Georgen am Fillmannsbach als Vorstand und Trainer. Auch mit Hilfe seines Engagements konnte sich der Verein derart gut entwickeln. Daher kam für die restlichen Funktionäre seine Entscheidung, ganz aus dem Vorstand auszuscheiden, überraschend und unerwartet. Den Obmannposten übernahm sein langjähriger Stellvertreter Hans Schnitzinger, der auch als Trainer arbeitet. Dank des neuen Obmanns blickt der Innviertler Karateverein wieder zuversichtlich in die Zukunft.

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