Austria

14-jähriger Audifahrer versucht Wiener Polizei davonzurasen

Border controls in Germany

© EPA / PHILIPP GUELLAND

Im Auto waren insgesamt vier Burschen, die erst nach einer Verfolgung gestoppt werden konnten.

Ein Autolenker hat sich Mittwochabend in Wien-Donaustadt eine Verfolgung mit der Polizei geliefert. Erst als der Wagen schließlich doch - nach mehr als 20 Verkehrsdelikten - anhielt und die vier Insassen versuchten davonzulaufen, wurden sie gestoppt. Da stellte sich heraus: Gefahren hatte das Auto ein erst 14-Jähriger. Seine Beifahrer waren 16, 18 und 19 Jahre alt.

Die Beamten des Stadtpolizeikommandos wollten gegen 20.00 Uhr beim Rennbahnweg eigentlich nur eine Routinekontrolle des Fahrzeugs durchführen. Doch das Auto wurde trotz der Anhaltezeichen der Beamten nicht gestoppt, im Gegenteil, der Lenker stieg aufs Gas. „Im Zuge der Verfolgung stellten die Beamten über 20 Verwaltungsübertretungen im Verkehrsbereich fest“, berichtete Polizeisprecher Marco Jammer, vom Missachten des Anhaltezeichen bis zum Überfahren roter Ampeln und Fahrstreifenwechseln ohne zu blinken.

Bursche auch mit Schlagring ausgestattet

„Mehrmals versuchten die Beamten, den flüchtenden Fahrzeuglenker anzuhalten, bis dieser sein Fahrzeug stoppte und mit den drei weiteren Beifahrern seine Flucht zu Fuß fortsetzte“, sagte der Sprecher. Da schnappten die Polizisten die Burschen.

Übereinstimmend sagten sie aus, der Jüngste habe den Wagen gefahren. Der alte Audi war auch nicht gestohlen, sondern dürfte tatsächlich dem schulpflichtigen Buben gehören, bei dem zudem ein Schlagring gefunden wurde, der eine verbotene Waffe darstellt.

„Dem Lenker droht ein umfangreiches straf- und verwaltungsrechtliches Verfahren“, sagte Jammer. Alle Beteiligten wurden zudem nach der Covid-19-Notmaßnahmenverordnung angezeigt. Der 14-Jährige wurde seinem Vater übergeben.

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