Austria

11.767 bestätigte Infektionen in Österreich, "Entwirrung" zum Oster-Erlass am Montag

Frau mit Maske

© APA/AFP/ANGELA WEISS

Tag 20 der Ausgangsbeschränkungen. Debatte um mögliche Verpflichtung bei Corona-App läuft. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Marie North, Yvonne Widler, Petra Stacher

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Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 1 min

    Ärztekammer begrüßt Maskenpflicht

    Aufgrund fehlender Symptomatik ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sie trotzdem Covid-19-positiv sein und damit andere Personen infizieren könnten. „Um das zu verhindern, sollten wir alle im öffentlichen Leben einfache Schutzmasken tragen.“ Dadurch werde verhindert, dass etwa bei Husten oder Niesen durch Tröpfcheninfektionen andere Menschen angesteckt würden, betont Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der die ab 6. April geltende Schutzmaskenpflicht beim Einkauf in Supermärkten „ausdrücklich begrüßt“.

  • vor 7 min

    Niederösterreichs Schulen betreuen in Osterferien etwa 430 Kinder

    Durch die akutelle Situation benötigen manche Familien auch während der Osterferien einen Betreuungsplatz für ihre Kinder. „In diesen Zeiten gilt es Maßnahmen zu setzten, um jene Personen, die unser System nun weiter aufrechterhalten, entsprechend zu unterstützen. So werden auch in den Ferien rund 430 Kinder, deren Eltern keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, in der Schule betreut“, erklären Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.

  • vor 9 min

    Drei weitere Tote in Niederösterreich

    Die NÖ Landeskliniken-Holding hat Sonntagfrüh drei weitere Covid-19-Tote gemeldet. Die Zahl der Opfer in Krankenhäusern des Landes ist demnach auf 31 gestiegen.
    Laut Bernhard Jany von der Klinken-Holding starben in Melk ein 89-Jähriger und in Lilienfeld ein 81- sowie ein 92-Jähriger. Alle Männer hatten dem Sprecher zufolge auch an Grunderkrankungen gelitten.

  • vor 14 min

    Eltern nennen ihre Zwillinge Corona und Covid

    Ein Paar in Indien hat seinen neugeborenen Zwillingen die Namen Corona und Covid gegeben. Das Mädchen und der Junge kamen während der seit dem 24. März wegen der Pandemie verhängten Ausgangssperre zur Welt. „Die Entbindung kam nach einigen Schwierigkeiten, und deshalb wollten mein Mann und ich den Tag unvergesslich machen“, sagte die 27-jährige Mutter, Preeti Verma, der indischen Nachrichtenagentur PTI.

  • vor 16 min

    Unmaskierter Kogler empört FPÖ

    Vizekanzler Werner Kogler wurde einmal mehr heimlich gefilmt. Diesmal nicht beim Verzehr von Fast Food, sondern dem unmaskierten Einkauf von Snacks in einem Supermarkt trotz Corona-Krise. Kogler wurde dabei mit dem Handy aufgenommen. Empörung über den Videomitschnitt kam von der FPÖ. Die Schutzmasken seien vergriffen gewesen, so eine Kogler-Sprecherin. Eine Verpflichtung dazu gibt es allerdings erst ab Montag.

    Dessen ungeachtet schäumt nun die FPÖ, die selbst leidige Erfahrung mit der heimlichen Aufzeichnung von Aktionen ihres eigenen Vizekanzlers hat. "Kogler will die Österreicher offensichtlich für blöd verkaufen", sagte Dominik Nepp, Chef der Wiener Freiheitlichen. Und: "Wer soll die Vorgaben dann noch ernst nehmen, wenn sogar die Regierungsspitze ohne Maskenschutz einkaufen geht."

  • vor 32 min

    Sánchez fordert EU zur Organisation von "Kriegswirtschaft" auf

    Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die EU-Partner in der Corona-Krise zu "rigoroser Solidarität" aufgerufen. Um in der Pandemie nicht als Union zu scheitern, müsse die EU nach seiner Ansicht nun eine "Kriegswirtschaft" organisieren, schrieb Sánchez in einem Beitrag für "faz.net".

    "Europa muss eine Kriegswirtschaft auf die Beine stellen und die Gegenwehr, den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Erholung Europas in die Wege leiten. Und zwar so früh wie möglich mit Maßnahmen zur Stützung der Schulden, die wir in vielen Staaten aufnehmen", forderte Sánchez. Er plädierte für einen "neuen Marshall-Plan" für den Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie.

  • vor 39 min

    Zweites Flüchtlingslager in Griechenland unter Quarantäne

    Ein 53-jähriger Mann aus Afghanistan in dem Lager Malakasa rund 40 Kilometer nordöstlich von Athen sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilt die Regierung mit. Er sei in ein Krankenhaus in die Hauptstadt verlegt worden. Im Lager leben etwa 1.800 Menschen. "Wir werden unseren Plan so wie im anderen Fall umsetzen", sagte Griechenlands Migrationsminister Notis Mitarakis im Radiosender Protothema.

    Am Donnerstag hatten die Behörden das Flüchtlingslager Ritsona in Zentralgriechenland unter Quarantäne gestellt, nachdem dort 20 Asylsuchende positiv getestet worden waren. Dort leben rund 3.000 Menschen.

  • vor 1 h

    Steigerungsrate der Fallzahlen liegt derzeit bei Null

    Ein positives Bild der Entwicklung rund um den Covid-19-Ausbruch in Österreich gibt eine neue Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU-Graz: Demnach ist die effektive Reproduktionsrate des Coronavirus seit 12. März kontinuierlich gesunken. Aktuell liegt die Steigerungsrate der Fallzahlen bei Null.

    „Diese Analyse basiert auf den Daten der in das österreichische Epidemiologische Meldesystem (EMS) eingepflegten, neu aufgetretenen Covid-19-Fälle. Die Auswertung wurde mit Daten zum Stand 3. April 2020 (15.20 Uhr) durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren 11.419 Covid-19-Fälle gemeldet“, schreiben die Experten um Lukas Richter und Daniela Schmid in der Arbeit zu „Epidemiologischen Parametern“ von Covid-19.

  • vor 2 h

    Oberösterreichs erster Covid-19-Patient wieder genesen

    Am 5. März wurde die Corona-Infektion bei einem 80-jährigen Puchenauer als erstem Oberösterreicher bekannt. Er hatte sich beim Skiurlaub in Südtirol angesteckt. Mittlerweile ist er von der Krankheit wieder genesen und die häusliche Isolierung wurde aufgehoben.

  • vor 2 h

    Österreicher und Österreicherinnen vermissen Angehörige und Freunde

    Die Österreicher vermissen in den Zeiten von "Social Distancing" aufgrund der Coronavirus-Pandemie am meisten ihre Angehörigen und Freunde sowie ihre Freizeitvergnügen. Die Zustimmung zu den von der Regierung erlassenen Maßnahmen liegt dennoch bei 83 Prozent, in der Woche davor waren es aber noch 91. Das geht aus einer Gallup-Umfrage hervor, die am Sonntag präsentiert wurde. Auch Sehnsucht nach Gesprächen ohne das Thema Coronavirus sowie Hobbies, Shoppen und Friseur wird vermisst. Die Mehrheit übrigens schätzt die eigene Durchhaltebereitschaft höher ein als die der anderen. 

  • vor 2 h

    Keine Palmsonntagsprozession

    Papst Franziskus wird die Palmsonntagsprozession nicht auf dem Petersplatz feiern, sondern im Innerern des Doms. Es soll die Möglichkeit einer Online-Übertragung geben. 

    Auch das Osterfest in Österreich wird anders:

  • vor 2 h

    Bis zu 1.800 Schüler werden in Osterferien betreut

    Je nach Tag zwischen 1.400 und 1.800 Schüler unter 14 Jahren werden in den Osterferien an den Schulen betreut. Diesen Bedarf ergab eine vom Bildungsministerium beauftragte Erhebung. Für die Aufgabe haben sich knapp 22.000 Lehrer freiwillig gemeldet - eingesetzt werden zwischen 1.600 und 2.300.

    Aufgrund der Corona-Pandemie sind heuer viele Volksschulen bzw. AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen in den Ferien geöffnet. An ihnen sollen Kinder jener Eltern betreut werden, die etwa im Handel, bei Polizei, Rettung und in Spitäler gebraucht werden.

    1.800 Schüler entsprechen rund 0,3 Prozent aller 682.000 Kinder und Jugendlichen an diesen Schulen. Zum Vergleich: Am Freitag waren etwas 2.300 anwesend. Angeboten wird die Betreuung nicht an allen 4.600 Standorten, sondern österreichweit an rund 850. Keine großen Unterschiede gibt es beim Betreuungsbedarf zwischen den Bundesländern. Am geringsten ist er im Burgenland (0,16 Prozent der Schüler), am höchsten in Kärnten (0,38 Prozent).

  • vor 2 h

    Anschober äußert sich auf Twitter

    Der Gesundheitsminister äußerte sich Samstagabend zum Erlass. 

  • vor 3 h

    Kreuzfahrtschiff legte in Florida an

    Nach langer Irrfahrt hat ein Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus-Patienten an Bord einen Hafen im US-Bundesstaat Florida erreicht. Die "Coral Princess" legte am Samstag nach einem gescheiterten Andockversuch in Fort Lauderdale im Hafen von Miami an. Zuvor war sie bereits von mehreren südamerikanischen Häfen abgewiesen worden.

    Nach Angaben der Reederei Princess Cruises befinden sich auf dem Schiff zwei Tote und mindestens zwölf mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Insgesamt seien 1.020 Gäste und 878 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Das Von-Bord-Gehen könne mehrere Tage dauern.

    Die "Coral Princess" war am 5. März in Santiago de Chile ausgelaufen und sollte eigentlich am 19. März ihre Kreuzfahrt in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beenden. Dort wurde das Schiff aber abgewiesen.

  • vor 3 h

    Von der Leyen: "Brauchen einen Marshall-Plan"

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich für massive Investitionen in den EU-Haushalt ausgesprochen. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag. Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden.

    Der Marshall-Plan war ein milliardenschweres Hilfsprogramm der USA, mit dem das vom Zweiten Weltkrieg gezeichnete Westeuropa wieder auf die Beine kam.

  • vor 3 h

    Wieder mehr Infektionen in China

    China hat 30 neue Coronavirus-Fälle gemeldet und damit mehr als in den Tagen zuvor. 25 davon betreffen Reisende, die aus dem Ausland ankamen, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Am Tag zuvor waren es 19 neue Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329.

  • vor 3 h

    Sängerin Marianne Faithfull mit Infektion im Spital

    Die britische Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die 73-Jährige werde in einem Londoner Krankenhaus wegen der Lungenkrankheit behandelt, schrieb der Musikindustrie-Branchendienst Republic Media unter Berufung auf Faithfulls Manager Francois Ravard auf Twitter. Ihr Zustand sei stabil und sie spreche auf die Behandlung an.

    Faithfull war eine der bekanntesten Sängerinnen der 60er Jahre - nicht zuletzt wegen ihrer Beziehung zu Mick Jagger von den Rolling Stones, der zusammen mit seinem Gitarristen Keith Richards den ersten Hit für die damals 17-Jährige schrieb: "As Tears Go By".

  • vor 3 h

    Stellung weiter ausgesetzt

    Die Stellungen beim Bundesheer bleiben auch nach dem 20. April bis auf weiteres ausgesetzt. Darüber hat Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) in einem Brief, der der APA vorliegt, alle Bürgermeister des Landes informiert. Sie ersucht die Ortschefs, "diese Information der Bevölkerung mitzuteilen und auch in Ihre nächste amtliche Mitteilung an die Gemeindebürger aufzunehmen".

    Die Stellung wurde zunächst nur bis 20. April ausgesetzt. "Nachdem die Lage sich nicht im erhofften Umfang verbessert hat, haben wir entschieden, die Stellung bis auf weiteres auszusetzen. Dies dient dem Schutz der Stellungspflichtigen, ihrer Familien und somit auch Ihrer Gemeinde. Die Stellungspflichtigen werden, sobald sich die Lage verbessert hat und die Stellungsstraßen wieder öffnen, per Brief über ihren neuen Stellungstermin informiert", so Tanner.

  • vor 3 h

    Guten Morgen!

    Yvonne Widler und ich begleiten Sie auch heute wieder in den Tag und informieren Sie über alles rund um das Coronavirus. 

  • EZB-Direktorin sieht Bonds als "eine Möglichkeit"

    Unterstützung für Euroländer, die die Coronavirus-Krise stark zu spüren bekommen, sollte nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf europäischer Ebene erfolgen. Das sei nicht nur eine Frage europäischer Solidarität, sondern ergebe auch Sinn von einem ökonomischen Standpunkt aus, sagt Schnabel der griechischen Zeitung To Vima.

    Die Emission von einmaligen Coronabonds sei eine Möglichkeit. Es gebe auch andere Instrumente, die genutzt werden könnten. Dazu zählten der EU-Rettungsfonds oder Maßnahmen, die den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) oder die Europäische Investitionsbank einbezögen.

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