Austria

1,13 Millionen Infizierte und über 60.000 Tote weltweit

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 60.000 Menschen durch Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Samstag auf 1,13 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging.

Die meisten der 60.115 Todesfälle entfielen danach auf sieben Länder, in dieser Reihenfolge: Italien, Spanien, USA, Frankreich, Großbritannien, Iran und China.

In den USA gibt es mit rund 280.000 Infektionen inzwischen mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Mehr als 7.000 Menschen sind dort infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Bislang sind der Bundesstaat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole am schlimmsten von der Epidemie betroffen. Dort gab es bis Freitag gut 100.000 Infektionen und knapp 3.000 Todesfälle.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wissenschaftlern zufolge dürfte die Dunkelziffer bei Fallzahlen und Totenzahlen jedoch hoch sein. Zum einen hängt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen davon ab, wie viele Menschen überhaupt getestet werden. Zudem haben manche Länder spät mit dem Testen angefangen oder setzen bewusst auf eine selektive Teststrategie.

Zum anderen dürften viele Menschen mit Vorerkrankungen oder im hohen Alter durch die Virusinfektion gestorben sein, ohne dass Ärzte das zu dem Zeitpunkt erkannt hatten oder prüfen konnten.

Spanien verlängert Ausgangssperre

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängern. Das wurde am Samstag nach einer Videokonferenz von Ministerpräsident Pedro Sánchez mit dem wissenschaftlichen Komitee, das die Regierung berät, bekannt. Die seit Mitte März geltenden Maßnahmen waren bereits vor zehn Tagen zum ersten Mal verlängert worden.

Seit Dienstag müssen zudem alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, ebenfalls zu Hause bleiben. Diese Anordnung sollte eigentlich bis zum 9. April gelten. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie ebenfalls verlängert wird. Dem neuen Zeitrahmen muss aber noch das Parlament zustimmen. Das Votum soll voraussichtlich am Donnerstag stattfinden.

In Spanien, einem der weltweit am heftigsten von der Krise betroffenen Länder, hatten sich die Zahlen in den vergangenen Tagen zwar stabilisiert, jedoch steigen die Neuinfektionen weiter an – auch wenn die Zuwachsrate mittlerweile deutlich abgenommen hat.

Gesundheitsexperten hatten aber gewarnt, in den Bemühungen jetzt nicht nachzulassen, um die Fortschritte nicht wieder ins Gegenteil zu verkehren. Die amerikanische Universität Johns Hopkins meldete für Spanien am Nachmittag mehr als 124.700 Infizierte und über 11.700 Tote.

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